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Do, 10:41 Uhr
20.05.2021
LINKE und Jüdische Landesgemeinde im Gespräch

Unterschiedliche Auffassungen zu Abschiebungen

Anlässlich der antisemitischen Gewaltausbrüche hat sich der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Landtag, Steffen Dittes, mit dem Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde, Prof.Dr.-Ing.habil. Reinhard Schramm, in der Erfurter Synagoge getroffen und über die Situation gesprochen... Dazu erklärt Dittes:

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„Antisemitismus stellt eine konkrete Bedrohung für jüdisches Leben dar. Den Hass, den Menschen jüdischen Glaubens aushalten müssen, und das Gewaltpotenzial, das sich auf Personen und Einrichtungen entlädt, ist unerträglich und beunruhigt mich und die Abgeordneten der Linksfraktion zutiefst. Uns war es deshalb besonders wichtig, im persönlichen Gespräch zu versichern, dass die jüdische Landesgemeinde DIE LINKE an ihrer Seite weiß“, so Dittes.

Der LINKE-Fraktionsvorsitzende weiter: „Niemand darf hierzulande wegen den Geschehnissen im Nahen Osten verantwortlich gemacht werden, und ein jeder hat das Recht, seinen Glauben ohne Angst ausüben zu können. Wir müssen unsere Anstrengungen erhöhen, Antisemitismus zu bekämpfen und dabei unseren Fokus auf israelbezogenen Antisemitismus legen. Das Existenzrecht Israels ist für uns nicht verhandelbar und es ist politische und zivilgesellschaftliche Pflicht, jegliche Delegitimierung und Dämonisierung deutlich zu entgegnen sowie Doppelstandards als solche zu enttarnen.“

In dem Gespräch wurde auch über den Umgang mit der besorgniserregenden Situation und über langfristige Lösungsansätze gesprochen.
„Ich bedanke mich herzlich bei Herrn Schramm für das ehrliche und konstruktive Gespräch. Wir sind uns darin einig, dass Antisemitismus in seinen Ursachen bekämpft werden muss und dass es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, dem zu begegnen. Unterschiedliche Auffassungen gibt es zu der Forderung, antisemitische Straftäter ohne deutsche Staatsbürgerschaft abzuschieben. Für antisemitische Straftaten muss es eine unterschiedslose Reaktion des Rechtsstaates geben, ungeachtet der Staatsangehörigkeit. Das Aufenthaltsrecht ersetzt weder das Strafrecht noch die Notwendigkeit, Antisemitismus in seiner Substanz zu überwinden, statt an einen anderen Teil der Erde zu verschieben. Die aktuelle Situation soll Anlass sein, das lange geforderte Demokratiefördergesetz auf den Weg zu bringen. Schließlich brauchen wir eine zivilgesellschaftliche Auseinandersetzung mit antisemitischen Einstellungen und damit auch das begleitende Landesprogramm samt seiner Projekte.“
Autor: red

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Kommentare
nordfreak
20.05.2021, 11:21 Uhr
Abschieben
Den Antisemitismus, der im Islam verwurzelt ist und seine Ausprägung im Islamismus erfährt, kann man durch Programm nicht einfach so wegbekommen. Warum begreift das die Linke nicht, dass Deutschland nicht die Probleme dieser Welt richten und vor allem bezahlen kann. Abschieben und nicht wieder reinlassen - das ist die einzige Lösung.
Paulinchen
20.05.2021, 13:11 Uhr
Die einfachste und wirksamste....
... Lösung zur Beseitigung der Fluchtursachen ist, das Einstellen der Sozialbeihilfen/Geldzahlungen. In keinem anderen Land, bekommen die Flüchtlinge solche hohen Geldbeträge geschenkt, wie in Deutschland.

Nach 90 Tagen ihrer Aufnahme, wenn sie denn keinen plausiblenFluchtgrund nachweisen und oder falsche Angaben gemacht haben, geht es wieder zurück in die Heimat. Familiennachzug ist nur möglich, wenn der überwiegende Teil der Familie in Deutschland lebt und steuerpflichtig arbeitet. Die deutsche Staatsbürgerschaft gibt nicht vor Ablauf einer Frist von min. 15 Jahren. Kinder, deren Eltern nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, sind generell nur Angehörige der Staaten, welche die leibliche Mutter inne hat.
Am Gelde hängts, zum Gelde drängts, dass ist der Hauptgrund der Fluchtursachen. Nur kann das die Solidargemeinschaft nicht mehr stemmen.
Keine Rentenerhoehungen, steigende Beiträge zu Krankenversicherungen, Erhöhung der Energiekosten und andere mehr. Wer hier ohne die deutsche Staatsanwaltschaft nicht arbeitet, hat keinen Anspruch auf Sozialbeihilfen. Ausserdem muss die doppelte Staatsbürgerschaft abgeschafft werden. Wer mehrere hat, soll sich Sozialbeihilfen aus dem jeweiligen Heimatland holen.
Organisationen, welche Flüchtlinge nach Europa holen, bzw einschleusen, sind für den vollen Unterhalt der Flüchtlinge zuständig! Notfalls bis zur Pfändung aller Vermögenswerte.

Das wäre zumindest erstmal ein Anfang, ohne weitere Geldausgaben. Wohncontainer müssen nicht in Deutschland aufgestellt werden, sondern zum Beispiel in der Türkei oder im Grenzbereich zu Libyen. Dann ist der Heimweg nicht mehr so weit. Eine Flucht ins Ungewisse und Aussichtslose, hilft niemandem. Das allein muss in den afrikanischen und sonstigen Ländern, aus denen die Flüchtlinge kommen, vermittelt werden.
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