Mo, 19:02 Uhr
12.09.2005
Bewegung im Amt
Nordhausen (nnz). Die FDP stellt im Kreistag die kleinste Fraktion, im Nordhäuser Stadtrat hat sie nur Gruppenstatus. Jetzt werden zwei fast gleichlautende Anträge gestellt, die zwei Ämter abschaffen sollen. Sowohl im Landratsamt, als auch im Rathaus...
Morgen wollen die Liberalen Thüringenweit symbolisch die Arbeitsagenturen zuschließen. Wer sich im FDP-Programm zur Bundestagswahl ein wenig auskennt, der weiß ob der Befindlichkeit liberaler Politik gegenüber der Nürnberger Mammutbehörde. Geht es nach dem Kreisverband der FDP, dann sollten auch die Büros der Ämter für Wirtschaftsförderung in Stadt- und Kreisverwaltung bald abgeschlossen werden.
Um eine wettbewerbsfähige lokale Wirtschaft zu entwickeln sowie sich gegenüber anderen Wettbewerbern zu positionieren und zu profilieren, sind regionale Potentiale zu bündeln und bürokratische sowie politische Hürden abzubauen. Als FDP sehen wir daher die dringende Notwendigkeit, die Wirtschaftsförderung von Landkreis und Kreisstadt in einer leistungsfähigen und eigenständigen Einrichtung zu bündeln, schreiben die Liberalen in ihre Beschlussvorlagen für Stadtrat und Kreistag. Um dem Ziel wissenschaftlich näher zu kommen, wollen sie sich der Wissenschaft bedienen. Der Nordhäuser Fachhochschule.
Beide Verwaltungen beauftragen den Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Fachhochschule Nordhausen mit der Erstellung eines Konzeptes für die schrittweise Umsetzung dieses Vorhabens, wird gefordert. Inhalt des Konzepts sollen die Aktualisierung der vorhandenen Wirtschaftsstrukturdaten sowie eine aktualisierte Standort- und Arbeitsmarktanalyse sein. Im Zentrum der Studie stehen jedoch ein generelles Konzept zur Wirtschaftsförderung und die Identifikation von kurz- und mittelfristig umsetzbaren Maßnahmen. Ziel soll es sein, Parallelentwicklungen abzustellen und eine institutionelle Vernetzung aller Kräfte der Region zu erreichen, zum Nutzen der Wirtschaft und der Arbeitnehmer von Landkreis und Kreisstadt.
Es wurden nach Ansicht der FDP im Landkreis Nordhausen in den vergangenen Jahren verschiedene Projekte im Bereich der Wirtschaftsförderung durchgeführt. Ein tragfähiges Konzept für die Einrichtung einer leistungsfähigen Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Region Nordhausen wurde allerdings bisher nicht erarbeitet. Daher sehen wir gerade mit dem Blick auf andere Wirtschaftsregionen die Notwendigkeit einer zentralen Stelle für die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung im Kreis Nordhausen. Grundsätzlich ist die Beteiligung aller Kommunen der Region Nordhausen an dieser Wirtschaftsförderungsgesellschaft anzustreben, ist in den Beschlusstexten zu lesen.
Autor: nnzMorgen wollen die Liberalen Thüringenweit symbolisch die Arbeitsagenturen zuschließen. Wer sich im FDP-Programm zur Bundestagswahl ein wenig auskennt, der weiß ob der Befindlichkeit liberaler Politik gegenüber der Nürnberger Mammutbehörde. Geht es nach dem Kreisverband der FDP, dann sollten auch die Büros der Ämter für Wirtschaftsförderung in Stadt- und Kreisverwaltung bald abgeschlossen werden.
Um eine wettbewerbsfähige lokale Wirtschaft zu entwickeln sowie sich gegenüber anderen Wettbewerbern zu positionieren und zu profilieren, sind regionale Potentiale zu bündeln und bürokratische sowie politische Hürden abzubauen. Als FDP sehen wir daher die dringende Notwendigkeit, die Wirtschaftsförderung von Landkreis und Kreisstadt in einer leistungsfähigen und eigenständigen Einrichtung zu bündeln, schreiben die Liberalen in ihre Beschlussvorlagen für Stadtrat und Kreistag. Um dem Ziel wissenschaftlich näher zu kommen, wollen sie sich der Wissenschaft bedienen. Der Nordhäuser Fachhochschule.
Beide Verwaltungen beauftragen den Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Fachhochschule Nordhausen mit der Erstellung eines Konzeptes für die schrittweise Umsetzung dieses Vorhabens, wird gefordert. Inhalt des Konzepts sollen die Aktualisierung der vorhandenen Wirtschaftsstrukturdaten sowie eine aktualisierte Standort- und Arbeitsmarktanalyse sein. Im Zentrum der Studie stehen jedoch ein generelles Konzept zur Wirtschaftsförderung und die Identifikation von kurz- und mittelfristig umsetzbaren Maßnahmen. Ziel soll es sein, Parallelentwicklungen abzustellen und eine institutionelle Vernetzung aller Kräfte der Region zu erreichen, zum Nutzen der Wirtschaft und der Arbeitnehmer von Landkreis und Kreisstadt.
Es wurden nach Ansicht der FDP im Landkreis Nordhausen in den vergangenen Jahren verschiedene Projekte im Bereich der Wirtschaftsförderung durchgeführt. Ein tragfähiges Konzept für die Einrichtung einer leistungsfähigen Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Region Nordhausen wurde allerdings bisher nicht erarbeitet. Daher sehen wir gerade mit dem Blick auf andere Wirtschaftsregionen die Notwendigkeit einer zentralen Stelle für die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung im Kreis Nordhausen. Grundsätzlich ist die Beteiligung aller Kommunen der Region Nordhausen an dieser Wirtschaftsförderungsgesellschaft anzustreben, ist in den Beschlusstexten zu lesen.

