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Mi, 11:41 Uhr
12.05.2021
Bahnhofsplatz gesperrt

Herrenlose Tasche sorgt für Polizeieinsatz

Eine herrenlose Tasche sorgte heute für einen Polizeieinsatz am Nordhäuser Bahnhof. Der Platz wurde abgesperrt und Verstärkung vom Landeskriminalamt angefordert...

Herrenlose Tasche auf dem Bahnhofsvorplatz sorgt für Polizeieinsatz (Foto: S. Dietzel) Herrenlose Tasche auf dem Bahnhofsvorplatz sorgt für Polizeieinsatz (Foto: S. Dietzel)


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Das Gepäckstück hatte in den Morgenstunden für Unruhe gesorgt. Die Bundespolizei sperrte den Bahnhofsvorplatz ab und wartete auf Spezialisten des Landeskriminalamtes. Die rückten der Tasche zunächst per Roboter zu Leibe und konnten bald Entwarnung geben. Kurz nach 11 Uhr konnte Absperrung aufgehoben werden.

Nach Informationen der nnz befand sich in der Tasche unter anderem ein unterschriebener Arbeitsvertrag, sodass die Ermittlung des Besitzers nicht allzu schwer sein dürfte.

Herrenlose Tasche auf dem Bahnhofsvorplatz sorgt für Polizeieinsatz (Foto: S. Dietzel)
Herrenlose Tasche auf dem Bahnhofsvorplatz sorgt für Polizeieinsatz (Foto: S. Dietzel)
Herrenlose Tasche auf dem Bahnhofsvorplatz sorgt für Polizeieinsatz (Foto: S. Dietzel)
Herrenlose Tasche auf dem Bahnhofsvorplatz sorgt für Polizeieinsatz (Foto: S. Dietzel)
Herrenlose Tasche auf dem Bahnhofsvorplatz sorgt für Polizeieinsatz (Foto: S. Dietzel)
Herrenlose Tasche auf dem Bahnhofsvorplatz sorgt für Polizeieinsatz (Foto: S. Dietzel)
Herrenlose Tasche auf dem Bahnhofsvorplatz sorgt für Polizeieinsatz (Foto: S. Dietzel)
Herrenlose Tasche auf dem Bahnhofsvorplatz sorgt für Polizeieinsatz (Foto: S. Dietzel)
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Kommentare

12.05.2021, 14.03 Uhr
Heimathistoriker | Nummer 5 lebt!
Zum Glück war kein Sprengsatz oder ähnliches drin. Die Frage ist jetzt nur: Wurde die Tasche dort versehentlich vergessen oder absichtlich liegen gelassen? Ich gehe von ersterem aus. Muss derjenige für den Einsatz aufkommen?

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12.05.2021, 14.57 Uhr
Psychoanalytiker | Seid wann und warum ...
... kommen Polizeikräfte eigentlich in "Panik", holen Roboter und sperren Gebiete ab, nur weil eine Tasche, ein Paket oder ein Koffer vergessen wurden.
Ich kann mich nicht daran erinnern, so etwas vor 2015 je erlebt zu haben. Nun frage ich mich eben, warum dies "heute" so ist. Gibt es da konkrete Sachverhalte oder Anlässe, die in unseren Deutschland so etwas verursachen, wo wir doch alle so lieb sind. Aber wir schaffen das ...

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12.05.2021, 15.18 Uhr
Kelly | Sicherheitshinweis
"Lassen sie ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt"
-> es wird geklaut oder es ist verdächtig

Nun - sicher ist sicher, es könnte tatsächlich
gefährlich sein.
Ich erinnere mich an einen öffentlich
dokumentierten Einsatz des Roboters
in Obergebra, bei dem ein Anschlag
geplant war.

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12.05.2021, 15.28 Uhr
Opa Hardrock | Verdächtig.....
Ich habe ja schwer den Bahnhofspeter oder Udo Pichel im Verdacht.
Aber die haben ja ein wasserdichtes Alibi....
Ansonsten bin ich voll beim Psychoanalytiker.

12   |  5     Login für Vote
12.05.2021, 17.46 Uhr
alex300800 | Psychoanalytiker
Wenn ich mich richtig erinnere, gibt es solche Einsätze vermehrt seit 2001 im Bezug auf Gepäck aber auch im Hinblick auf Briefe und ähnliches. Seit dem 11. September wissen wir, dass nichts unmöglich ist und Menschen Dinge tun, die wir uns vorher einfach nicht vorstellen konnten. Aber auch Halle oder den Anschlag in Norwegen auf der Insel Utøya hätte ich so für unwahrscheinlich gehalten und doch gibt es solche Menschen, egal welcher Herkunft, die in der Lage sind, schlimme Dinge anzurichten. Deshalb finde ich die Vorgehensweise völlig okay. Man kann leider nicht sicher sein..... Und das hat mit der Herkunft nur bedingt zu tun.....

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12.05.2021, 17.51 Uhr
Trüffelschokolade | Seltsame Erinnerungslücken
Bei einigen unserer Zeitgenossen scheint es gewisse Erinnerungslücken zu geben. So etwas gab es auch schon vor 2015. Sprengstoffspürhunde und co. sind keine Erfindung der letzten fünf Jahre.

Die Gefahr von Anschlägen ist ja auch nichts neues. Man denke nur an die RAF und das Oktoberfestattentat. Auch ne selbstgebastelte Bombe.

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12.05.2021, 18.34 Uhr
Harzfan | Fakt ist
Vor 2015 hat niemanden interessiert, ob da Gegenstände in Bereichen mit hoher Personenfrequenz absichtlich oder zufällig rumstanden.
Dass jetzt gleich das gesamte Kommando angefordert wird, hat natürlich nichts mit nichts zu tun.

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12.05.2021, 19.11 Uhr
Paulinchen | @Psychoanalytiker....
....da gibt es leider bei Ihnen einige Lücken in der deutschen Terrorszene. Und nicht nur in deutschland, sind teile von Bahnhöfen oder wie in Madrid ein fahrender Zug durch ein "vergessenes" Gepäckstück detoniert und haben auch Menschen mit in den Tod gerissen.

Von daher empfinde ich derartige Vorgehensweisen, wie am NDH-Bahnhof geschehen, durchaus als angemessen. Vielleicht sollten wir alle, in diesem Zusammenhang, froh darüber sein, dass wir die/unsere POLIZEI haben.

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12.05.2021, 19.13 Uhr
grobschmied56 | Da hat Trüffel...
... vollkommen recht. Das Deponieren von Bomben, Sprengfallen und Brandsätzen ist inzwischen schon zur Gewohnheit vieler Durchgeknallter geworden.
Vorsicht ist hier der bessere Teil der Tapferkeit.

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12.05.2021, 19.19 Uhr
tannhäuser | Oh je...
Trüffelschokolade, das Oktoberfestattentat wurde niemals mit der RAF in Verbindung gebracht.

Es gab von Anfang an Hinweise auf Rechtsextreme.

Diese Szene war damals sehr militant (Beispiel "Wehrsportgruppe Hoffmann).

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12.05.2021, 21.38 Uhr
Halssteckenbleib | So ein Auflauf wegen einer Tasche?
Du lieber Gott ist doch normal das ne Tasche mal vergessen wird. Hoffentlich vergesse ich nicht in meiner Schuselichkeit mal meine Tasche. Manchmal wird ne Tasche vergessen weil sie entsorgt werden soll. Aber es wird ja bei jeder Kleinigkeit gleich sonst was angenommen. Wo wirklich Gefahren sind da will keiner was wissen von.

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13.05.2021, 08.06 Uhr
tannhäuser | Bitte...Bitte...Bitte...
Ich bekomme langsam Dauer-Migräne und Netzhautflimmern.

Wenn Sie niemals Polizist waren oder im privaten Sicherheitsbereich arbeiteten, lassen Sie doch bitte Ihre oberflächlichen Analysen, Halssteckenbleib.

Jeder große Umschlag, der nachts beispielsweise im Briefkasten der Deutschen Bank auf der Taunusanlage in Frankfurt steckte, hatte zur Folge, dass der wachhabende bestreifende Hundeführer die Polizei rufen musste, die dann entschied, ob das Bombenräumkommando alarmiert wird.

Das war in den 90ern kurz nach der Ermordung von Rohwedder, was dann wieder den Kreis zur von Trüffelschokolade erwähnten RAF schliesst.

Solche Fahrlässigkeiten wie vergessenes Gepäck sorgen für überflüssigen Stress und wenn da wider erwarten kein Schminkzeug oder Kondome oder ein Vibrator, sondern doch eine Bombe von Osama 2.0 oder Klein-Adolf drinstecken, möchte sich jeder von uns am liebsten in der nächstbesten Stadt und nicht vor Ort aufhalten.

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13.05.2021, 08.50 Uhr
Gehard Gösebrecht | Eine Bombe für dieses Nest
Wer soll denn in NDH einen Sprengsatz zünden?
Welchen Effekt sollte so eine Tat bringen?
Ein Bombenanschlag in Nordhausen, wäre wie Nussknacker verkaufen in Kalkutta.

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13.05.2021, 12.45 Uhr
Trüffelschokolade | Gewalttaten
Ich habe das Oktoberfestattentat auch nicht mit der RAF in Verbindung gebracht. RAF und das Oktoberfestattentat waren getrennte Beispiele.

Wie die kürzlich vorgestellten Zahlen der politisch motivierten Taten erneut gezeigt hat, ist wirkliche Gewalt vorrangig eine Domäne der Rechten. Seit Jahrzehnten sind hunderte Menschen aufgrund rechtsextremer Gewalt in Deutschland gestorben. Auch heute ist die Zahl rechtsextremistisch motivierter Körperverletzung wesentlich höher als die Zahl linksextremistisch motivierter Körperverletzung, wie die Analyse der kürzlich vorgestellten Zahlen wieder gezeigt hat.

Auch die lokale Querdenkergruppe teilt in ihrer Telegramgruppe Links einer rechtsextremistischen, von Neonazis gegründeten Organisation, die im Laufe der letzten Jahrzehnte für mehrere Anschläge verantwortlich war. Gewaltaufrufe bis hin zu "alle an die Wand stellen" werden dort ohne Widerspruch geteilt.

Bei einer herrenlosen Tasche in Nordhausen sollte man derzeit wohl am meisten Angst haben vor möglichen querdenk-rechtsextremistischen Taten. Was da an Verrohung und Gewaltpotential entstanden ist, angeheizt noch durch teilweise verfehlte Regierungspolitik und eine maximal hetzerische vermeintliche Alternative, stellt mittlerweile eine große Gefahr dar.

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13.05.2021, 12.54 Uhr
Wie Bitte | Und wer hätte je gedacht,
dass man in Obergebra (!) einen Kronzeugen mit einer Autobombe wegsprengen will?

Wenn ich sowas unqualifiziertes lese wie "in Nordhausen hätten Sprengsätze doch gar keinen Effekt" - wer will denn wissen, wie Kriminelle, Extremisten, Terroristen ticken?

Und wenn, angenommen, an der Haltestelle bloß ein Flixbus zu Erpressungszwecken des Unternehmens hätte beschädigt werden sollen, weil "in einem verschlafenem Kaff wie diesem kommt niemals wer auf die Idee, in unserem Koffer könnte 'ne Bombe sein".
Sollte je solch ein Fall eintreten, würden dann die Gösebrechts, Halssteckenbleibs und Psychoanalytiker kommentieren, warum keine Polizei mal unbeaufsichtigte Taschen kontrolliert, garantiert.

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13.05.2021, 13.22 Uhr
Bleistift und Lineal | Es ist völlig berechtigt,
den Einsatz des Landeskriminalamtes sowie den Einsatz eines Bombenräum-Roboters zu kritisieren.

In der seit 2001 international verbindlichen Leitschrift "Terrorismus für Dummies" ist schließlich im Kapitel 14, Unterabsatz 5 zu lesen: "Anschläge auf Einrichtungen des öffentlichen Personennahverkehrs, unabhängig von Schienen-, Straßen- oder Luftbeförderungsmöglichkeit, sind in Städten mit einer Einwohnerzahl unter 45.000 zu unterlassen. Zuwiderhandlungen werden mit Nussknackerverkauf in Kalkutta bestraft."
Seitdem diese Schrift bekannt wurde, ist es viel einfacher geworden vorherzusagen, wann, wo und warum extremistische Spinner zuschlagen werden.

Der Polizeieinsatz auf dem Nordhäuser Bahnhofsplatz wegen einer auffällig herrenlosen Tasche war also völlig überflüssig.

Muss ich "Ironie" dazu schreiben, oder ist das überflüssig?

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13.05.2021, 13.56 Uhr
Gehard Gösebrecht
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Verstoß gegen AGB
13.05.2021, 22.27 Uhr
Halssteckenbleib | Da sieht man
mal wieder wie verkorst alles ist. Die Kosten (Geld) für den Einsatz hätte hilfebedürftigen Menschen zu Gute kommen können. Aber da fehlt ja wie immer das Geld....Mensch ist eben nicht gleich Mensch...

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