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So, 07:58 Uhr
09.05.2021
Thüringer HC gegen Bensheim/Auerbach

Arbeitssieg für den THC

Der Thüringer HC gewinnt an der Bergstraße gegen die HSG Bensheim/Auerbach mit 31:23 (18:12) das letzte Auswärtsspiel der Saison. Mit hohem Tempo im Angriff und einer stabilen Abwehr fuhr der THC einen hart erkämpften Arbeitssieg ein...

Eigene technische Fehler im Abschluss ließen kein höheres Ergebnis gegen die sich tapfer wehrenden Flames zu. Beste Torschützin der HSG waren Leonie Kockel und Christin Kühlborn mit je fünf Treffern. Aufseiten des THC erzielte Marketa Jerabkova 13 Tore.

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Der THC baute von Beginn an Druck auf und versuchte sein schnelles Spiel gegen die Südhessen durchzudrücken. Neben dem Kampf um die wichtigen Punkte für Platz 5 in der HBF wollte sich das Team von Herbert Müller für die Niederlage in eigener Halle im Hinspiel revanchieren. Damals musste sich der Thüringer HC mit 28:32 geschlagen geben. Bensheim stand in der Startphase offensiv in der Abwehr und machte es den Gästen schwer, zum Abschluss zu kommen. Die Thüringerinnen ließen sich nicht beirren und legten nach fünf Minuten 3:2 vor. Das hohe Tempo und das Umschaltspiel zeigten Wirkung, schnell war ein 2:6 herausgespielt. In der 10. Minute musste Josefine Huber die erste von zwei Zeitstrafen absitzen, Bensheim verkürzte auf 4:7. Herbert Müller glich die Unterzahl durch die siebte Feldspielerin aus. Im Angriff mit Erfolg, in der Verteidigung fehlte die Abwehrchefin und beide Teams kamen zu Toren.

Die Thüringer Abwehr stand sicher gegen die sturmlaufenden Flames. So wurden einige Bälle direkt abgewehrt und wenn ein Wurf durchkam, stand Marie Skurtveit Davidsen an der richtigen Stelle. Der Vorsprung wuchs in der ersten Viertelstunde auf 5:12. Drei Minuten später musste der THC ein doppeltes Unterzahlspiel überstehen, erkämpfte trotzdem den Torerfolg zum 6:13. Beide Mannschaften zeigten in dieser Phase Schwächen im Spielaufbau und produzierten einfache technische Fehler. In der 25. Minute legte Herbert Müller den grünen Karton auf den Tisch des Kampfgerichts, mit der Leistung seiner Mannschaft war er in den letzten sieben Minuten nicht zufrieden. Jessica Kockler parierte über die ganze Spielzeit einige Bälle und vereitelte gute Chancen der Gäste. Gegen den Strafwurf und den Treffer zum 10:17 von Marketa Jerabkova war sie in der 27. Minute machtlos. Sensationell parierte Marie Skurtveit Davidsen einen Bensheimer Tempogegenstoß, als sie den Ball direkt aus der Luft fischte. Auf der Gegenseite parierte Jessica Kockler den Strafwurf von Marketa Jerabkova. Beim Stand von 12:18 ging es in die Kabinen.

Das Bensheim zu den Mannschaften gehört, die nicht so schnell aufgeben, war bekannt. Schon zum Ende der ersten Halbzeit war ein Aufbäumen der Flames zu spüren und so durfte sich der Gast keine Blöße geben. Konzentriert und aufmerksam begann die zweite Spielhälfte für den THC. Nach sieben Minuten lagen die Gäste mit neun Toren vorn - 13:22. Wie erwartet wehrten sich die Hessinnen und kämpften mit hohem Tempo verbissen um jeden Ball. Josefine Huber kam nur noch im Angriff zum Einsatz, eine Disqualifikation wollte Herbert Müller nicht riskieren. Mit guten Einzelaktionen konnte die HSG Torerfolge feiern, der THC verteidigte jedoch den Siebentorevorsprung und so ging es beim Stand von 18:25 in die letzten 15 Minuten. Der nächste Treffer der Gastgeberinnen reichte, Herbert Müller nahm die nächste Auszeit. Einen höheren Spielstand vergaben beide Teams durch zu viele technische Fehler. Vor allem in der Genauigkeit der Würfe auf das gegnerische Tor nahmen sich beide Mannschaften nichts. Die HSG tat alles, um den Abstand weiter zu verringern und so gelangen einige Überraschungstore. Knapp sechs Minuten vor dem Ende erwischte es Kerstin Kündig, die Unparteiischen entschieden nach einer Abwehraktion auf die direkte Disqualifikation. Beim Stand von 23:29 ging es in die Crunchtime. Nach zwei weiteren Tore des THC stand mit Ablauf der Spielzeit ein 31:23-Sieg der Gäste auf der Anzeigetafel. Ein wichtiger Auswärtssieg im Kampf um Platz 5, zumal die Neckarsulmer Sport-Union gegen den TuS Metzingen eine 25:36-Niederlage kassierte.

Trainer Herbert Müller: Ich freue mich, dass wir das letzte Auswärtsspiel der Saison erfolgreich und siegreich gestalten konnten. Ich bin mit dem Ergebnis von 31:23 zufrieden, auch wenn wir durchaus in der Lage gewesen wären, gegen ein - das muss man fairerweise sagen - ersatzgeschwächtes Team, dass aus der Coronaquarantäne kam, deutlicher hätten gewinnen können und vielleicht sogar müssen. Meine Mannschaft ist als solche aufgetreten. Es hat die Heimniederlage vergessen gemacht und diese zwei wichtigen Punkte mit nach Hause genommen, sodass wir jetzt im Rennen um Platz 5 vielleicht sogar noch um Platz 4 wieder alle Trümpfe in den eigenen Händen haben. Herausheben muss man heute Marketa Jerabkova, die ein hervorragendes Spiel gemacht hat, und Marie Davidsen, die uns im Tor die Sicherheit gegeben hat. Die Mannschaft ist geschlossen aufgetreten und wir fahren zufrieden nach Hause.
Autor: red

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