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Fr, 07:14 Uhr
09.09.2005

Ein Zebra in Ost

Nordhausen (nnz). Über 120 Fotografien der Fotogruppe ZEBRA schmücken seit dieser Woche den Kunstraum der Regelschule Ost. Wer sich hinter dem schwarz-weiß gestreiften Tier versteckt hat, das hat jetzt die nnz erfahren.

Ein Zebra in Ost (Foto: nnz) Ein Zebra in Ost (Foto: nnz)

Die Fotogruppe Zebra ist Teil des dreijährigen Medien-Migrationsprojektes "Traumfänger und wird unterstützt vom Jugendsozialwerk Nordhausen e.V. und der Aktion Mensch. Als Abschluss des ersten Medienjahres der Fotografie ist eine Fotoausstellung konzipiert worden, die monatlich wichtige öffentliche Einrichtungen durchläuft. Die zehn Fotokünstler der Fotogruppe ZEBRA arbeiteten über neun Monate an ihren eigenen Lieblingsthemen wie z.B. "Zeit", "Zufall ", "Muster", oder "Höflichkeit". Jeder Teilnehmer hat seine besten Bilder unter Berücksichtigung seines Themas zusammengestellt und mit Eintragungen aus seinem Fototagebuch ergänzt.

Auch die Resultate der Hausaufgaben und die Endergebnisse aus den einzelnen Workshops werden in Buchform die Ausstellung begleiten. Anastasia Antoni, Jana Kem, Nathalie Sofreider und Nadja Dumler haben diesmal Heimvorteil, und können so neugierigen Schülern der Regeschule Ost Rede und Antwort stellen, bevor die Wanderaustellung ab Oktober weiterzieht in den Tresor der Nordhäuser Stadtinformation.

Die ausgestellten Fotografien wollen keine Unterschiede und Gemeinsamkeiten von zwei verschiedenen Kulturen plakativ und leicht lesbar an die Wand bringen, sondern eine langfristige Auseinandersetzung mit einem Thema zeigen, dass weitaus kreativer auf das Interesse der heutigen Jugend abgestimmt ist und sich dennoch einer Untersuchung der Migrationsproblematik im Kopf des Betrachters nicht entziehen kann.

ZEBRA lädt alle Interessenten und Voreingenommenen dazu herzlich ein. Die Ausstellung ist öffentlich und kostenlos für jeden zu bestaunen.
Autor: nnz

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