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Mi, 19:04 Uhr
21.04.2021
nnz Live-Ticker

Drei Kandidaten in der Diskussion

Zwei Herren und eine Dame hoffen am Sonntag auf diee Gunst des Nordhäuser Wählers. Der gewohnte Schlagabtausch vor Publikum muss in diesen Tagen online stattfinden. Die nnz wird die Debatte im Live-Ticker verfolgen...

Die Podiumsdiskussion der Landratskandidaten kommt heute Live aus dem Clubhaus (Foto: agl) Die Podiumsdiskussion der Landratskandidaten kommt heute Live aus dem Clubhaus (Foto: agl)



19.04 Uhr
Damit verabschiedet sich der Live-Stream und auch unser Live-Ticker. Am Sonntag sind nun die Wählerinnen und Wähler gefragt.

19.02 Uhr
Letzte Frage nach gut einer Stunde und ein Blick in die Glaskugel: welche Koalition wird es im Herbst. Frau Goedecke erwartet eine Koalition in der die CDU die führende Rolle übernimmt. Herr Marquardt sieht eine knifflige Frage, irgendjemand müsste über seinen Schatten springen aber natürlich hofft er das seine Partei weiter den Ministerpräsidenten stellt. Jendricke meint die SPD werde weiter am Ball bleiben das der Landtag aufgelöst werde, der Freistaat brauche diese Wahl, er höre oft genug dass man keine Themen behandele, die nicht über das Jahr hinausgehen. Und: er könne mit allen zusammenarbeiten.

18.58 Uhr
Ein entsprechendes Konzept erarbeite der Kreis zur Zeit, sagt Jendricke, die Vernetzung der Kommunen und der Kreisstadt müsse erst einmal planerisch untersertzt werden. Zu bedenken sei, dass der Kreis nur Radwege an Kreisstraßen bauen dürfe. Bei Bundes- und Landes- und Gemeindestraßen seien andere zuständig. Radwege mit landwirtschaftlichen Verkehr in Einklang zu bringen arte schnelle in eine Art "kleinen Straßenbau" aus

18.56 Uhr
Herr Marquardt meint die Frage sei ob das mit dem landwirtschaftlichen Verkehr in Einklang zu bringen sei. Es brauche zunächst erst einmal einen Konsens wo Radwege hinkommen sollen.

18.54 Uhr
Da müsse man auf die Rechtsgrundlage achten, sagt Jendricke, allgemeine Ordnungsbehörden lägen in der Hoheit der Kommunen. Man müsse sich daran gewöhnen das staatliche Sicherheit auch mit mehr Personal gefestigt werden muss. Man habe sich in den letzten Jahren da vor allem an Stellenabbau gewöhnt

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18.53 Uhr
Frau Goedecke würde die Kontrollmechanismen die der Landkreis in der Corona-Krise aufbringt auch für die allgemeine Sicherheit nutzen wollen.

18.52 Uhr
Marquardt zur Videoüberwachung: kann man Vorfälle wie dem im Park Hohenrode durch Überwachung beikommen? Die Gemeinde seien finanziell gar nicht in der Lage, Ordnungshüter aufzustellen und Streife zu fahren. Deswegen müsse man an die Abgaben ran.

18.50 Uhr
Die Ordnungsbehörden dürfen außer Waffengewalt polizeiliche Aufgaben übernehmen, führt Jendricke aus, er würde es sich ausdrücklich wünschen das die Kommunen mehr auf die Straße bringen, die Kräfte müssten dann aber auch zu den entsprechenden Zeiten unterwegs sein. Der Landkreis ist aber nur die Aufsichtsbehörde, nicht die Stelle, die eigene Kräfte aufbringen kann, von der Corona-Lage einmal abgesehen

18.48 Uhr
Eine Frage aus der Jugenddebatte: wie sieht es aus mit der Sicherheit der öffentlichen Plätze? Müller verweist auf die jüngsten Vandalismus-Vorfälle im Park Hohenrode.

18.47 Uhr
Müller führt das Gegenbeispiel Harzer Hexenreich an, dass der Kreis über die Service-Gesellschaft auf den Weg gebracht hat. Marquardt sehe es gerne wenn man den Gemeinden bei der Fördermittelbeschaffung helfen würde um einen Bürokratieabbau zu ermöglichen

18.46 Uhr
Jendricke antwortet das der Landkreis das finanziell gar nicht dürfe, siehe Klagen zur Kreisumlage. "Da guckt eine Gemeinde auf die andere und auch die Aufsichtsbehörde schaut da drauf. Wir dürfen keine Gemeindeaufgaben machen"

18.45 Uhr
Frau Goedecke, wie wollen sie Naherholungsgebiete fördern? Man könne zum Beispiel das Teichtal bei Hainrode modernisieren. Zusammen mit der Kommune vor Ort könne man gute Lösungen finden.

18.43 Uhr
Jendricke zum Kuhberg: da gibt es eine klare Rechtslage, schon vor seiner Amtszeit und da kann man nicht viel machen. Kohle und Gipsausstieg hängen zusammen, man bewege sich in einem Spannungsfeld. Wo Abbaufelder da sind müsse man Kompromisse mit der Industrie finden und es muss Möglichkeiten geben den Abbau hier auszuweiten. Sonst dränge man die Industrie zu Neuverritzungen. Er sei kein Freund von "aufmunitionieren mit Illusionen" sondern behandle lieber Realitäten

18.41 Uhr
Marquardt zu Gips und Neuverritzung: der Landrat hat überparteilich und neutral unterwegs zu sein und müsse eher die Menschen dafür begeistern sich für diese Dinge einzusetzen und die Politik und Wirtschaft zu überzeugen. Was bei der Braunkohle funktioniert habe könne auch für den Gips funktionieren. Als Gewerkschafter sei er zwar "Barrikadenkämpfer" würde als Landrat aber nicht "vorne mitlaufen"

18.39 Uhr
Marquardt zum Biosphärenreservat: Entscheidungen müssen für Menschen so getroffen werden wie sie es wollen. Aber: jedes Stück zerstörte Natur holt man nicht zurück. Man sollte die Dinge daher über- und neudenken.

18.38 Uhr
Herr Jendricke, schämen sie sich für den Zustand der Burgen des Kreises? Um die Ebersburg kümmert sich ein Verein, den man unterstützt und an der Ruine Hohnstein passiere jedes Jahr etwas. Zuwendungen wie sie der Eichsfeldkreis früher erhalten habe, gab es für Nordhausen noch nicht. Man versuche es in kleinen Ansätzen jedes Jahr, auch um in Weimar beim Landesverwaltungsamt nicht anzuecken

18.33 Uhr
Herr Marquardt, für wie links halten sie sich? Er habe schon während der Wendezeit mit der Linken sympathisiert und sei dabei geblieben. Als Arbeitnehmervertreter fühle sich er sich dem eher zugehörig. Wobei nicht alle Seiten des Spektrums zu tolerieren seien

18.31 Uhr
Das ist kein Problem zwischen Stadt und Kreis, sagt Jendricke, der Kern sei, dass man die Bahn mit im Boot haben müsse und der Hebel sei da bei Bund und Land.

18.30 Uhr
Marquardt hat vor allem erst einmal an den Landkreis gedacht, nicht über dessen Grenzen hinweg. Bei Wegen durch den Landkreis habe man je nach Ziel eine ganze Reihe an verschiedenen Tickets, bis zu fünf Stück. Ein Landkreis, ein Ticket, alles andere könne in einem kleinen Kreis nicht sein

18.29 Uhr
Warum ist man mit dem Thüringer Einheitstarif noch nicht weiter? Jendricke: das Land hat da ein Interesse dran, die CDU lehnt das ab. Die SPD meine man brauche die Verbundmöglichkeiten über Landes- und Kreisgrenzen hinweg, manche Kollegen im Norden, zum Beispiel im Eichsfeld, stellten sich da aber noch quer. Im Landkreis Sömmerda gebe es aber inzwischen Gesprächsbereitschaft. Dennoch habe so ein Tarif eine Vorlaufzeit von gut zwei Jahren.

18.27 Uhr
Wie steht es um den Vorschlag der CDU zur ÖPNV-Flatrate? Die Idee findet Jeanette Goedecke nicht schlecht, zwischen Stadt und Land müsse man sehen wie man die Idee fort- und umsetzen könntee

18.25 Uhr
Moderator Müller macht weiter: Marquardt schlägt einen "Behördenbus" vor. Was soll das sein? Es gehe vor allem um eine Möglichkeit, einen Weg zu finden für die Bürger Hürden in der Zusammenarbeit mit den Behörden abzubauen und eine Unterstützung für diejenigen anzubieten, die mit Digitalisierung nicht zurecht kommen oder nicht über die Technik verfügen. Wie das ganze aussieht, ob nun ein Bus oder ein Raum, das könne er jetzt noch nicht sagen

18.24 Uhr
Es könne nicht sein das es nur Unternehmen an die "Perlenkette" an der A4 ziehe und der "Norden nicht stattfinde", da müsse man ansetzen, der Kreis müsse attraktiv werden.

18.23 Uhr
Frau Goedecke würde gerne die Einnahmeseite verbessern und möchte die Handlungsfähigkeiten der Kommunen erhalten. Sehr viel konkreter wird es nicht. Herr Marquardt meint Geld für Jugendpolitik sei gut investiertes Geld, auch andere Investitionen seien wichtig. Das "süße Gift" der Kredite dürfe man nicht überstrapazieren. Ziel müsse es sein, attraktive Arbeitsmöglichkeiten anzubieten, auch wenn das nicht das direkte Handlungsfeld eines Landrates ist. Dennoch müsste man sich dafür einsetzen und Insititutionen wie die Hochschule und Unternehmen zusammenbringen

18.20 Uhr
Dazu Jendricke: Haushaltskonsolidierung in Thüringen bedeutete in der Vergangenheit - nichts mehr ausgeben. Ob man die Konsolidierung bis 2024 schaffe müsse man sehen, Stichwort Corona, danach soll der Kreis auf "eigenen Füßen" stehen. Die Dinge könne man auch weiter in Angriff nehmen, wenn man den Ehrgeiz habe

18.18 Uhr
Weiter mit den Finanzen. Die Schuldensumme des Kreises ist in den letzten sechs Jahren von 21 auf 9 Millionen gesunken. Das Ende der Konsolidierung würde in die Mitte der nächsten Amtszeit fallen. Wie soll es danach weitergehen?

18.17 Uhr
In der kommunalen Wirtschaftsförderung würde sie regional ansetzen und lokalen Erzeugern eine Plattform geben.

18.17 Uhr
Auch Frau Goedecke setzt auf Dialog, würde sich aber in die Thematik Herkules-Markt nicht weiter einmischen. Wenn man auf die Leute zugehe, komme man auch zu guten Ergebnissen

18.16 Uhr
So leicht sei das nicht, meint Jendricke und verweist auf die Causa Herkules-Markt in Niedersachswerfen. "Das kann man nicht mit Harmonie lösen, das kriegt ja nicht mal der Nordhäsuer Stadtrat hin"

18.15 Uhr
Ansetzen müsse man an der aktuellen Streiterei zwischen Stadt und Kreis, er würde als einer seiner ersten Amtshandlungen auf OB Buchmann zugehen und regelmäßige Videoschalten mit den Amtsstuben der Orte durchführen

18.14 Uhr
Matthias Marquardt meint man müsse den Städten und Gemeinden durch Absenkung der Umlagen in die Lage versetzen kommunalen Wohnraum anzubieten, da könne der Kreis durchaus etwas machen. Sind die Haushalte der Gemeinden eng, ist das der falsche Weg

18.13 Uhr
Was in Sachen Industriegebiet passiert liegt nicht in der Hand des Kreises, sagt Jendricke, der Kreis dürfe im Bereich Wirtschaftsförderung gar nicht so viel machen, das sei eine Frage der kommunalen Selbstverwaltung.

18.12 Uhr
Wie begreifen die Kandidaten Wirtschaftsförderung? Frau Goedecke meint es gelte in erster Linie die bestehende Wirtschaft zu unterstützen, man müsse aber auch auf die Landesentwicklungsgesellschaft Druck machen um Neuansiedlungen in die Region zu holen

18.10 Uhr
Als Landrat habe er versucht überparteilich aktiv zu sein, was auch funktioniert habe, diesen Kurs würde er fortsetzen

18.10 Uhr
Matthias Jendricke möchte den Investitionskurs der letzten Jahre an den Schulen, den Kreisstraßen und den Radwegen fortsetzen. Die Infrastruktur müsse auf den Stand gebracht werden, dazu gehöre auch der Breitbandausbau

18.09 Uhr
Frau Goedecke setzt auf Wirtschaftsförderung durch Breitbandausbau, Förderung der Landwirtschaft und das fortschreiten der Schulsanierung

18.08 Uhr
Herr Marquardt würde sich dafür einsetzen die jahrelangen Streitigkeiten zwischen Stadt Nordhausen und dem Kreis beendet werden, außerdem möchte er den Transformationsprozess der Gesellschaft, wie Digitalisierung und Klimawandel, mitgestalten

18.07 Uhr
Die erste Frage an den Amtsinhaber: haben sie sich heute schon mit jemanden gestritten? Nein und anders als vom Kontrahenten Marquardt behauptet habe man auch keine laufenden Rechtsstreitigkeiten mit den Kommunen

18.06 Uhr
Frage zwei geht auch an Frau Goedecke: wie sieht sie die Frauenquote? Eigentlich mag sie dieses Instrument nicht, sieht aber auch das es in großen Dax-Konzernen wohl nicht anders gehe

18.05 Uhr
Durch die Debatte führt Moderator Thomas Müller und beginnt bei Frau Goedecke und der großen Politik: wie sieht sie die Entscheidung der Bundes CDU Armin Laschet ins Rennen zu schicken? Sie hätte lieber Markus Söder gesehen, trägt die Entscheidung aber mit

18.01 Uhr
Die erste Runde ging vor einer guten halben Stunde zu Ende und drehte sich vor allem um jugendspezifische Themen. 60 bis 70 Personen sahen sich die Debatte im Schnitt an. Jetzt ist Runde zwei dran, die vom Nordthüringer Unternehmerverband und dem Kreisjugendring organisiert wird.

18.00 Uhr
Die drei Kandidaten zur Landratswahl, Jeanette Goedecke (CDU), Matthias Marquardt (Linke) und Matthias Jendricke (SPD) treten heute gleich zu zwei Debatten an, die vom Kreisjugendring auf Youtube übertragen werden. Die nnz ist mit dem Live-Ticker vor Ort dabei.
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Kommentare

21.04.2021, 18.03 Uhr
Heimathistoriker
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
21.04.2021, 18.15 Uhr
Heimathistoriker
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
21.04.2021, 18.42 Uhr
Heimathistoriker | Jeanette Goedecke hat sich soeben für den Posten des Landrates disqualifiziert!
Diese Frau, wusste, nach dem der Moderator Thomas Müller fragte, wie sie denn "Verhindern wolle, dass der Südharz weiter ausgebaggert wird" gemeint, was denn der Moderator mit dieser Frage meine. Entweder hat Frau Goedecke die letzten Jahren geschlafen oder aber sie lässt einen weiteren Gipsabbau ungehemt weiter zu! Leute, diese Frau ist absolut nicht wählbar! Denkt an UNSERE(!) Heimat, denkt nach, wen ihr euer Kreuzchen gebt! Jeder andere weiß doch was mit "Südharz abbaggern" gemeint ist, oder?

Sicher ist das Bergbaurecht nicht einfach, aber das Frau Goedecke nicht wusste was mit "Südharz weiter ausbaggern" gemeint ist, zeigt doch schon, dass diese Kandidatin nicht gut für einen politischen Posten ist, oder?

Diese Frau ist einfach UNWÄHLBAR!!!

ottO treberT

6   |  7     Login für Vote
21.04.2021, 19.12 Uhr
Heimathistoriker | Newspeak / Neusprech des Matthias Jendricke
Gerade wurde Landrat Jendricke gefragt, ob denn Fahrradwege im Landkreis geplant seien und antwortete nach Neusprech-Art (Orwells 1984) "Der Landkreis erarbeitet ein solches Konzept! Wir haben ein REK aufgestellt..." Der Moderator fragte daraufhin: "REK?!?" Jendricke: "Ein 'regionales Entwicklungskonzept', wir arbeiten gerne mit Abkürzungen..."

Frau Goedecke kann sich vortstellen, das man Landwirtschaftswege zu Radwegen umbaut, Herr Marquardt meinte sinngemäß dass diese Wege nach ein paar Wochen dann von Traktoren zerfahren seien und sowas keinen Sinn machen würde.

Mein Fazit aus der Diskussionsrunde:

Goedecke unwählbar, da diese Person sich aus meiner Sicht nicht mit der Heimat beschäftigt und somist auch nicht mit dem Landkreis identifiziert. Jendrickes Neusprech ist Politkauderwelsch, Marquardt ist einfach nur farblos.

Ich glaube jedoch, dass der alte Landrat auch wieder der neue Landrat werden wird. Ob es gut für den Landkreis ist bleibt abzuwarten!

ottO treberT

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21.04.2021, 20.27 Uhr
Kassandra | Disqualifiziert hat sich hier nur einer
und zwar ein selbsternannter Heimathistoriker.

Die Frage nach dem "Ausbaggern" ist vollkommen legitim. Zum einen wird Gips nicht "gebaggert", sondern soweit ich weiß abgesprengt. Zum Anderen gibt es hier andere Bergbauunternehmen die seit ganz vielen Jahren Kies baggern. Nur soviel zur Heimathistorie.

7   |  3     Login für Vote
21.04.2021, 20.57 Uhr
Marionade | Wahl
Ich gehe mal von einer Wahlbeteligung unter 40% aus ..und dann?
________________________________________________
Anm. d. Red.: Dann gelten diese 40 Prozent als 100 Prozent Wähler und die Prozentpunkte der Kandidaten werden daraus errechnet.

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21.04.2021, 23.33 Uhr
Honsteiner | Landratswahl und die Kandidaten
Klar, der amtierende Landrat kann aus den Erfahrungen und damit aus den Vollen schöpfen, aber auch er hat mal angefangen. Und neue Köpfe bringen auch neue Ideen.
Unbestritten hat Jendricke keine reine Parteipolitik gemacht, er hat ja auch keine eigene starke Fraktion hinter sich. Die Mehrheiten im Kreistag konnte er in den letzten Jahren zum großen Teil hinter sich versammeln.
Frau Goedicke hat klare wirtschaftliche Vorstellung, gerade auch in der Hinsicht wie man Geldeinnahmen erhöhen könnte und gleichzeitig Kommunen entlastet. Klar auch die Investition in Schulen, die es im Landkreis auch mehr als nötig haben.
Herr Marquard spricht wie ein typischer Linker, es werden nur Ausgaben erwähnt aber keine Einnahmensteigerung in Sicht.
Frau Goedicke hat sich gut geschlagen. Sie ist eine gute Wahl für die konservativen Wähler. Es bleibt spannend.

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22.04.2021, 01.26 Uhr
grobschmied56 | Alter und einfacher...
... Grundsatz: Wer schweigt, stimmt zu! Wer nicht wählen geht, erklärt sein Einverständnis mit dem Bestehenden und hat zukünftig auch kein Recht auf Genörgel.

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22.04.2021, 10.01 Uhr
Psychoanalytiker | Das mit den "unter 40 Prozent" ...
... und der Anmerkung der Redaktion ist ja noch "viel schlimmer".

Nehmen wir mal an, dass alle Wahlberechtigten Urlaub machen würden und dafür am Wahltag nicht anwesend sind. Und Briefwahl hat auch keiner gemacht.

Nur die drei Kandidaten sind da, bilden somit 100 Prozent des Wahlvolkes und haben ihren Wahlzettel mit dem eigenen Wahlvorschlag irgendwie in die Urne verbracht.

Dann bestimmen nur diese drei (= 100 Prozent) darüber, wer Landrat wird. Und bei diesen drei verschiedenen Stimmen kommts logischer Weise zu einer Stichwahl, weil jeder 33 Prozent (tolles Ergebnis) Zustimmung hat. Es sei denn, ein Kandidat erhielt zwei Stimmen, dann hätte dieser 66 Prozent.

Würde nur ein einziger Kandidat wählen, reicht seine eigene Stimme dazu, sogar mit 100 Prozent gewählt zu sein, ist doch ein Träumchen.

Natürlich blanke Theorie, aber DAS ist, und so funktioniert Demokratie ....

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