Mi, 07:28 Uhr
21.04.2021
Petersberg-Schüler bauen Lüftungsanlage
Besondere Zeiten erfordern besonderes Handeln
Projektarbeit in Corona-Zeiten: Schüler und Schülerinnen der Praxisklasse 8 p der Petersbergschule haben sich jetzt an einem besonderen Projekt versucht und eine Lüftungsanlage für ihren Unterrichtsraum gebaut...
Besondere Zeiten erfordern auch besonderes Handeln, sagt Klassenlehrerin Kerstin Stubbe, die bei der technischen Umsetzung von Schulsozialarbeiter Rüdiger Neitzke und dem Studierenden der Hochschule Nordhausen, Julian Vitzer, tatkräftig in ihrem projekt- und handlungsorientierten Unterricht unterstützt wurde.
Die Lüftungsanlage ersetze natürlich nicht das konsequente Einhalten der Corona- Sicherheitsregeln, jedoch könne laut Studie des Max-Planck-Instituts für Chemie die Anlage bis 90 Prozent Coronavirus-haltige Aerosole aus der Raumluft gezielt mit Hilfe von Abzugshauben aus der direkten Umgebung von Personen, die an den Tischen sitzen, entfernen, erklärt sie.
An der Petersbergschule haben Schülerinnen und Schüler eine eigene Belüftungsanlage für ihr Klassenzimmer gebaut (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)
Die Abluft wird dann über Verbindungsrohre mit Hilfe eines Ventilators durch das gekippte Fenster nach draußen geführt. Das hat mich überzeugt diese Anlage als praktisches Projekt im Rahmen unseres Unterrichts in der Praxisklasse umzusetzen. Und so habe ich das Institut angeschrieben und mir die Bauanleitung schicken lassen, sagt Frau Stubbe.
Bevor es jedoch an die praktische Umsetzung des Projektes ging, waren im Unterricht auch verschiedene Vorbereitungen, wie das Ausmessen des Raumes, die Errechnung des Rauminhaltes oder physikalische Berechnungen notwendig. Kerstin Stubbe dankt in diesem Zusammenhang der Stadtverwaltung Nordhausen, die das Projekt finanziell mit rund 340,00 Euro unterstützte. Wichtig sei hier noch angemerkt, dass diese Projektarbeit der Klasse aufgrund der unterschiedlichen baulichen Gegebenheiten nicht auf alle Schulen und Schulräume in der Stadt Nordhausen umgesetzt werden kann.
Autor: redBesondere Zeiten erfordern auch besonderes Handeln, sagt Klassenlehrerin Kerstin Stubbe, die bei der technischen Umsetzung von Schulsozialarbeiter Rüdiger Neitzke und dem Studierenden der Hochschule Nordhausen, Julian Vitzer, tatkräftig in ihrem projekt- und handlungsorientierten Unterricht unterstützt wurde.
Die Lüftungsanlage ersetze natürlich nicht das konsequente Einhalten der Corona- Sicherheitsregeln, jedoch könne laut Studie des Max-Planck-Instituts für Chemie die Anlage bis 90 Prozent Coronavirus-haltige Aerosole aus der Raumluft gezielt mit Hilfe von Abzugshauben aus der direkten Umgebung von Personen, die an den Tischen sitzen, entfernen, erklärt sie.
An der Petersbergschule haben Schülerinnen und Schüler eine eigene Belüftungsanlage für ihr Klassenzimmer gebaut (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)
Die Abluft wird dann über Verbindungsrohre mit Hilfe eines Ventilators durch das gekippte Fenster nach draußen geführt. Das hat mich überzeugt diese Anlage als praktisches Projekt im Rahmen unseres Unterrichts in der Praxisklasse umzusetzen. Und so habe ich das Institut angeschrieben und mir die Bauanleitung schicken lassen, sagt Frau Stubbe.
Bevor es jedoch an die praktische Umsetzung des Projektes ging, waren im Unterricht auch verschiedene Vorbereitungen, wie das Ausmessen des Raumes, die Errechnung des Rauminhaltes oder physikalische Berechnungen notwendig. Kerstin Stubbe dankt in diesem Zusammenhang der Stadtverwaltung Nordhausen, die das Projekt finanziell mit rund 340,00 Euro unterstützte. Wichtig sei hier noch angemerkt, dass diese Projektarbeit der Klasse aufgrund der unterschiedlichen baulichen Gegebenheiten nicht auf alle Schulen und Schulräume in der Stadt Nordhausen umgesetzt werden kann.


