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Fr, 10:06 Uhr
16.04.2021
Jugendwahl 2021

Eine Stimme für die "Generation Z"

Sonntag kommender Woche sind die Wähler im Kreis wieder dazu aufgerufen ihre Stimme abzugeben. Viele Jugendliche werden ihr Kreuz noch nicht machen dürfen, wollen aber trotzdem gehört werden. Um auch ihnen eine Stimme zu geben, hat der Kreisjugendring wieder eine „Jugendwahl“ organisiert…

Im Zuge der diesjährigen Landratswahlen im Landkreis Nordhausen organisiert der Kreisjugendring die Jugendwahlen 2021. Erfahrung mit dem Format hat man bereits: schon zur Oberbürgermeisterwahl 2017 hatte man sich dafür eingesetzt der „Generation Z“, also vor allem den unter 16jährigen, Gehör zu verschaffen. „Wir wollen der Jugend eine Stimme geben und so bereits jetzt ihre jugendpolitischen Interessen und Themen den Landratskandidat*innen mit auf den Weg geben.“, sagt Katharina Uebner, die mit dem Projekt "Jugendverbandsarbeit" beim Kreisjugendring gemeinsam mit dem Programm „Demokratie Leben!“ und dem „KiJuPa“, dem Kinder- & Jugendparlament des Kreises, das Angebot vorbereitet hat.

Das nötige technische Set-Up für einen Online-Urnengang samt Podiumsdiskussion hat der Kreisjugendring bereits parat (Foto: Kreisjugendring) Das nötige technische Set-Up für einen Online-Urnengang samt Podiumsdiskussion hat der Kreisjugendring bereits parat (Foto: Kreisjugendring)


Nun ist in diesem Jahr einiges anders, die Jugendwahlen müssen, pandemiekonform, als Online-Wahl stattfinden. Da man im Clubhaus ohnehin dabei ist das Angebot an die junge Generation digital zu stärken, hat man das Know-How sowie die nötige und erprobte Technik dafür bereits im Haus.

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Die Ergebnisse des virtuellen Urnengangs werden keinen Eingang in das tatsächliche Wahlergebnis finden und dienen vor allem der politischen (Willens-) Bildung der jungen Leute. „Junge Menschen in Nordhausen und Umgebung sollen wissen, welche Versprechen die Kandidaten ihnen gegenüber machen, um sich daran messen zu lassen. Ihnen ist Glaubwürdigkeit sehr wichtig, um perspektivisch auch wieder mehr Vertrauen in die Politik zu gewinnen.“, begründet Thomas Herwig, Leiter des Kreisjugendrings. „Insbesondere die unter 16-jährigen sollen ihre Stimme abgeben können, um auch sie an der Wahl partizipieren zu lassen und so ein Stimmungsbild der zukünftigen Wähler einzufangen.“

Der Online-Urnengang wird über die Plattform Google-Forms erhoben, welche anonymisiert und pseudonymisiert die Wahl der Wunsch-Kandidaten und Kandidatinnnen erhebt. Eine Registrierung der IP Adressen ist hier nicht möglich, genauso wenig wie der Rückschluss auf den oder die Wähler am Endgerät, unterstreicht der Kreisjugendring.

Die Online-Wahl wird noch bis zum 22.04. hier zu erreichen sein und durch alle kooperierenden Träger und Schulen multipliziert. Begleitet wird die Jugendwahl durch ein Videointerview aller Kandidaten, welche durch den KJR im Vorfeld befragt wurden. Der Verein hat das Ergebnis auf YouTube veröffentlicht, damit sich jeder ein Bild zur Haltung der drei Kandidaten im Bezug auf jugendspezifische Themen machen kann.
Einen Tag vor der Schließung des Web-Wahllokals wird der Kreisjugendring die Kandidaten außerdem zur Podiumsdiskussion laden, die am kommenden Mittwoch, den 21.4., auf YouTube ab 16:30 Uhr Live übertragen wird. Den passenden Link gibt es hier
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