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Di, 11:30 Uhr
30.03.2021
Bilanz vorgestellt:

Nordbrand mit bestem Ergebnis im geeinten Deutschland

Die Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH, Freyburg (Unstrut) meldet für das Kalenderjahr 2020 mit einem Gesamtumsatz von 1,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,114 Milliarden Euro) ein insgesamt gutes Ergebnis. Der Gesamtabsatz des deutschen Sektmarktführers lag bei 330 Millionen Flaschen (Vorjahr: 310 Millionen Flaschen), aber auch die Spirituosensparte in Nordhausen konnte sich "sehen" lassen...

Der Echte aus Nordhausen (Foto: Rotkäppchen Mumm) Der Echte aus Nordhausen (Foto: Rotkäppchen Mumm)
Christof Queisser, CEO von Rotkäppchen-Mumm, erklärte im Rahmen der digitalen Bilanz-Pressekonferenz am Unternehmenssitz Freyburg: „Wir haben im letzten Jahr unter schwierigen Bedingungen ein gutes Ergebnis erzielen können.“

Die durch die Lockdowns bedingten Verluste in der Gastronomie wurden durch eine Verlagerung des Einkaufsverhaltens in den Lebensmitteleinzelhandel aufgefangen. Im Jahr 2020 ging der Pro-Kopf-Alkoholkonsum in Deutschland zurück. Viele große und kleine Veranstaltungen wurden abgesagt, Restaurants und Bars über viele Monate geschlossen. Davon profitiert haben der deutsche Lebensmitteleinzel- und Fachhandel sowie Online-Anbieter.

Nordbrand-Chef Robert Becke sagte der nnz, dass in Nordhausen 50,4 Millionen sogenannter Ein-Eintel-Flaschen, das sind rund 86 Millionen Flaschenköpfe produziert wurden. "Das ist in erster Linie ein Verdienst unserer aktuell 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter sieben Azubis", so Becke, der nicht ohne Stolz sagt: "Das ist das beste Betriebsergebnis seit der Wiedervereinigung."

Becke zufolge wurden im zurückliegenden Geschäftsjahr rund eine Million Euro für die Erweiterung des Tankvolumens an der Erfurter Straße investiert. Der Pandemie geschuldet, blieb es bei dieser Investition.

Deutliche Wachstumsraten verzeichnen in der gesamten Branche nationale und internationale Weine. „Die Menschen haben im letzten Jahr mehr Zeit in der heimischen Küche verbracht. Dabei haben viele das Thema Wein für sich entdeckt oder ihr Wissen erweitert. Dieser signifikante Trend hin zum Home Cooking, begleitet von einem guten Glas Wein, wird auch in Zukunft Bestand haben“, so Christof Queisser.

Virtuelle Pressekonferenz (Foto: Rotkäppchen Mumm) Virtuelle Pressekonferenz (Foto: Rotkäppchen Mumm)
Der Gesamtumsatz von Rotkäppchen-Mumm in 2020 lag bei 1,2 Milliarden Euro (inkl. Sekt- und Alkoholsteuer, ohne Mehrwertsteuer), aufgeteilt auf drei Sparten:
  • Sekt & Co.: 594 Millionen Euro (Vorjahr: 584 Millionen Euro)
  • Wein: 228 Millionen Euro (Vorjahr: 183 Millionen Euro)
  • Spirituosen: 378 Millionen Euro (Vorjahr: 347 Millionen Euro)
Der Gesamtabsatz in 2020 lag bei 330 Millionen Flaschen. Der Marktanteil im deutschen Sektmarkt lag 2020 bei 50 Prozent, im Spirituosenmarkt bei 8 Prozent und im Weinmarkt bei 4 Prozent. Die Mitarbeiterzahl lag in 2020 insgesamt bei 997, davon 41 Auszubildende. Die Investitionen an den Standorten in Deutschland, Italien und Österreich beliefen sich auf insgesamt 17,1 Millionen Euro.
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Kommentare

30.03.2021, 13.27 Uhr
Halssteckenbleib | Das schmeckt
aber auch dieses nordhäuser Zeug.Hab mal westdeutsches probiert und hab danach nen Flottenotto gekriegt. Seitdem nur noch das aus Nordhausen.Spitzenqualtät setzt sich eben durch....

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30.03.2021, 16.53 Uhr
alterNeunordhäuser | Schön
Für Nordbrand, und schön für die Suchtstatistik, wenn man so schon nichts mehr unternehmen darf, wird eben gesoffen.
Also wird dieses Jahr wohl ähnlich sein.
Denn man Prost!!

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