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Do, 17:20 Uhr
11.02.2021
Zulieferer musste befreit werden

Eine kleine Odyssee

Kuriose Szenen heute auf dem August-Bebel-Platz: ein Zulieferer des Edeka-Marktes Fuchs hatte sich auf dem Platz festgefahren und musste vom Technischen Hilfswerk befreit werden. Dem vorangegangen war eine kleine Odyssee durch die Behörden…

Das THW befreite heute auf dem Bebel-Platz einen festgefahrenen Lkw (Foto: Peter Blei) Das THW befreite heute auf dem Bebel-Platz einen festgefahrenen Lkw (Foto: Peter Blei)

Heute ist der Asphalt auf den Hauptverkehrsstraßen in Nordhausen immerhin wieder deutlich zu erkennen, die schwierige Lage durch die Schneefälle der letzten Tage scheint sich dem Ende entgegen zu neigen. Überstanden ist sie aber noch nicht, an vielen Stellen hat man noch zu kämpfen.

So heute geschehen auf dem August-Bebel-Platz. Am morgen fuhr sich hier ein Lkw der Edeka-Gruppe fest, der den Markt in der Töpferstraße beliefern sollte. Nachdem am Montag und Dienstag in den Kaufhallen die Regale teilweise leer blieben, ist die Versorgung vielerorts wieder hergestellt, die Laster kommen wieder durch. Beim Edeka-Fuchs aber ist die Logistik etwas schwieriger und hier beginnt die kleine Odyssee, von der uns Marktchefin Nadine Graß berichtete.

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Die Belieferung des Marktes muss über die Weberstraße erfolgen, die Rampe liegt hinter der Kaufhalle und ist unter den aktuellen Bedingungen nicht eben leicht zu erreichen, insbesondere für größere Fahrzeuge. Für die Räumung der Schneemassen direkt vor der Rampe ist die Wohnungsbaugenossenschaft Südharz zuständig und das habe auch bedingt funktioniert, erzählt Frau Graß. Der Service der WBG rückte an, allerdings ohne technisches Gerät und machte sich per Hand an die Aufräumarbeiten.

Obst, Gemüse und Fleisch konnten somit, im kleineren Laster, wieder angeliefert werden. Sorge bereitete aber die sogenannte „Trockenware“, die in größeren Fahrzeugen transportiert wird. Dass es der Lkw angesichts der Schneemassen momentan nicht um die Kurve schaffen würde, sei klar gewesen, sagt Frau Graß, „da war nichts zu machen“. Hilfe erhoffte sich die Marktchefin von Seiten der Stadt, die für die Räumung der Weberstraße zuständig ist. „Im Ordnungsamt ist keiner ans Telefon gegangen. Dann hatte ich jemand am Apparat, der im Bauhof nur mit Archivaufgaben betraut ist und mich weiter verwiesen hat, aber an der nächsten Stelle war wieder niemand zu erreichen“, erzählt uns Frau Graß. Nach mehreren Versuchen geht schließlich der Anrufbeantworter ran: sie rufen außerhalb der Öffnungszeiten an. Das war am Dienstag.

Graß lässt ein paar Kontakte spielen, bittet im Landratsamt um Hilfe. Dem sind aber die Hände gebunden. Ohne ein Ersuchen um Amtshilfe aus der Stadt darf man nicht aktiv werden, erklärt das Amt auf Nachfrage der nnz. Man ist eben nicht mehr der „Rat des Kreises“ und muss sich an die Regeln halten. Die Gemeinden Harztor, Ellrich und Heringen hatten zuletzt von der Möglichkeit der Amtshilfe Gebrauch gemacht, morgen wolle man in Sollstedt anrücken, ist aus der Kreisverwaltung zu erfahren, ein Hilfegesuch aus Nordhausen habe man nicht erhalten.

Da war auch mit der Schaufel nichts zu machen: festgefahrener Lkw auf dem Bebel-Platz (Foto: Nadine Graß) Da war auch mit der Schaufel nichts zu machen: festgefahrener Lkw auf dem Bebel-Platz (Foto: Nadine Graß)

Beim Edeka-Fuchs hofft man derweil, dass es doch noch klappt. Bis heute morgen. In der Töpferstraße sprechen Kollegen mit Räumarbeiten beschäftigte Mitarbeiter der Stadt an, in der Hoffnung, dass sich doch noch rechtzeitig etwas bewegt. Aber: ohne entsprechenden Auftrag können die Kräfte vor Ort nicht aktiv werden, teilen die Arbeiter mit. Als Ausweichmöglichkeit bleibt der Bebelplatz, der war am Dienstag mit schwerem Gerät beräumt worden. Halb sechs gibt Graß diese Option an die Zentrale durch, der Lkw rückt an und steckt prompt fest. „Das was ich befürchtet hatte ist dann eingetreten. Wir mussten dem THW Bescheid geben, das war nach fünf Minuten die erste Unterstützung da, das hat schnell funktioniert. Dann kam noch Herr Lier vom Autotuning und hat bei der Organisation geholfen. Gut anderthalb Stunden später kam schließlich das große Fahrzeug und konnte unseren Lkw freiziehen“, berichtet die Marktchefin, die zwischenzeitlich mit Kollegen versucht hatte, den Laster per Schaufel vom Schnee zu befreien.

 Die Zufahrt zum Hof in der Weberstraße. Der Lastzug kann hier nicht umlenken, da der Schneeberg das an der Seite verhindert. (Foto: Nadine Graß) Die Zufahrt zum Hof in der Weberstraße. Der Lastzug kann hier nicht umlenken, da der Schneeberg das an der Seite verhindert. (Foto: Nadine Graß)

„Ich bin wahnsinnig enttäuscht. Das schlimmste war eigentlich, dass ich in der Stadtverwaltung an niemanden rangekommen bin. Ich habe ja Verständnis dafür, dass die Lage gerade nicht einfach ist und die Kapazitäten begrenzt sind. Aber wir sind auch ein bisschen systemrelevant und so ziemlich die einzigen, die gerade geöffnet haben. Und dann geht niemand ans Telefon. Man hat den Eindruck, dass sich keiner verantwortlich fühlt. Für die Unterstützung durch das THW und Herrn Lier sind wir unendlich dankbar. Ohne sie hätten wir heute wieder keine Ware bekommen. Gut das es letztlich doch noch Hilfe gibt.", sagt Graß.

Problem gebannt: um die Mittagszeit rückte der Bauhof in der Weberstraße an (Foto: Nadine Graß) Problem gebannt: um die Mittagszeit rückte der Bauhof in der Weberstraße an (Foto: Nadine Graß)

Der befreite Lkw steht inzwischen auf dem (geräumten) Parkplatz des Marktkaufs, wo die Ware mit einigem Aufwand umgeladen und von hier aus in die Innenstadt gebracht wird. Die Regale sollten sich also wieder füllen. Und mit einer Wiederholung dieser speziellen Problemlage ist nicht zu rechnen: bis zur Mittagszeit wurden die Hürden in der Weberstraße beseitigt.

Wie die Stadtverwaltung heute Mittag auf ihrer Website kurz und knapp mitteilte, arbeite man mit "Hochdruck" an der Schneeberäumung. Nach Anfrage der nnz fällt das "Update" der Meldung seit dem späten Nachmittag nun etwas ausführlicher aus. Man habe im Moment eine "außerordentliche Wettersituation" zu bewältigen und lobt das Engagement von Feuerwehr, Anwohner und Betrieben. "Auch wenn der Winterdienst in den Augen Einzelner scheinbar vieles falsch macht, so sind wir dennoch darauf stolz, dass es in Nordhausen bisher keine Ausfälle von Strom, Fernwärme, Trink- und Abwasser gegeben hat, nach 2 Tagen alle möglichen Schulen und Kindergärten wieder auf sind, Busse fahren, wir die Straßenbahn auch in den Griff bekommen, jederzeit die Wege zum SHK frei waren und es gab bisher auf den Straßen im Stadtgebiet keine ernsthaften Unfälle mit Personenschäden." Und bei den Nachbarn sehe es auch laut dem Nordhäuser Rathaus auch nicht besser aus: "der Blick über den Tellerrand in andere Landkreise (KYF längere Schulschließungen und kein ÖPNV) und Regionen lässt anerkennend auf die Arbeit der Winterdienste und unzähligen freiwilligen Helfer schauen."

Weiter heißt in der Antwort aus dem Rathaus auf unsere Anfrage:
»Insgesamt sind in der Stadt Nordhausen und den Ortsteilen mehr als 270 km zu räumen. Derzeit läuft die Räumung der Schneemassen in den Straßen der definierten Stufe III, d.h. der Nebenstraßen u.a. mit Kleinbaggern und LKWs. Zusätzlich zum vertraglich gebundenen Winterdienst der Stadtwerke ist der Bauhof in der Stadt und den Ortsteilen unterwegs. Dabei räumen die Bauhofmitarbeiter u.a. in der Rautenstraße Schneeberge und verbringen diese auf die Wendeschleife Parkallee. Ferner werden Zufahrten zu Supermärkten etc. weiter geräumt bzw. gesichert. Zusätzlich werden durch den Bauhof erneut die 90 Streukisten mit jeweils 250 kg Split gefüllt. Die Stadtwerke Nordhausen haben weitere Unternehmen mit Dienstleistungen beauftragt und v.a. in den Ortsteilen erleben wir sehr großen Engagement der Anlieger, Freiwilligen Feuerwehren und ansässigen Betrieben. Vielen Dank!

Es ist Winter und aktuell haben wir eine außerordentliche Wettersituation zu bewältigen.
Die eine Schneefräse des Landkreises Nordhausen kam richtigerweise in den ersten Tagen in den höheren Lagen des Landkreises zum Einsatz sowie bei Engstellen auf Hauptverkehrsadern. Aus dem Landratsamt Nordhausen sind keine Meldungen bekannt, dass diese eine Schneefräse in den Kommunen alle Nebenstraßen oder ganze Ortschaften freiräumt.
Amtshilfe beim Landratsamt Nordhausen zu stellen, macht immer Sinn bei echten Gefahrensituationen. Es wäre daher unsolidarisch, die eine Schneefräse nun aus Kommunen versuchen abzuziehen, die weitaus dringendere Gefahrenlagen zu entschärfen hatten bzw. haben. Es ist schlicht so, dass wenn die eine Schneefräse im Einsatz ist, sie nicht zeitgleich an anderen Orten im Einsatz sein kann. Wenig Sinn für die Stadt Nordhausen macht es, wenn sie sich natürlich hintenanstellt und ggf. nächste Woche die eine Schneefräse für die Hauptstraßen/ Stufe I o. II erhalten würde. Diese Problemlagen wurden bereits bis Mittwoch, 10.02.2021 selbständig erledigt.
Das ist gut für den Zusammenhalt zwischen den Kommunen im Landkreis Nordhausen, denn auch wir als Stadt Nordhausen kennen Situationen, z.B. bei Bränden, Hochwasser, Evakuierungen und Bombenentschärfungen, bei denen wir uns jederzeit auf die Einsatzbereitschaft anderer Kommunen verlassen können.«

Angelo Glashagel
Autor: red

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Kommentare
nordfreak
11.02.2021, 17:51 Uhr
Armutszeugnis
Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag - fünf Tage brauchten die Verantwortlichen im Rathaus. Fünf Tage, um die dringenden Zufahrten zu den Supermärkten zu beräumen. Fünf Tage, um dann die Arbeit der Privaten zu übernehmen. Fünf Tage - und dann rühmt man sich ob des Verantwortungsbewusstseins, der Übersicht, der Vorsicht und der Einsatzbereitschaft aller. Die Krönung des Ganzen ist dann noch der Verweis auf andere, die angeblich noch "langsamer" wären. Das ist in etwa so wie der Verweis auf Burundi oder Äthiopien, wo noch weniger Menschen geimpft sind als in Deutschland.
rate mal
11.02.2021, 17:54 Uhr
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r3cycl4
11.02.2021, 17:58 Uhr
unfähig
Tut mir Leid, aber die Stadt ist hinsichtlich der Organisation einfach nur unfähig!
rate mal
11.02.2021, 17:59 Uhr
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r3cycl4
11.02.2021, 18:03 Uhr
Paralellen?
"Wir waren gut vorbereitet" ist genauso wie "Im Großen und Ganzen ist nichts schief gelaufen".
Natürlich ist hierbei die Tragweite eine andere.
papa183
11.02.2021, 18:35 Uhr
Auch die Stadt
hat in gewissen Umfang eine Räumpflicht zumindest für größere Straßen.Dem ist man nicht nachgekommen.
Skeptiker
11.02.2021, 20:00 Uhr
Überfordert
Vor dem Rathaus wurde sauber beräumt, obwohl dort eine Gasse für die Fußgänger gereicht hätte, aber woanders geht gar nichts. Ganz schlechtes Management! Das können andere Regionen besser und der Schnee kam auch nicht ohne Ankündigung. Mitunter kamen auch Aussagen wie - solange es schneit, kann man ja nichts machen... Doch kann man, man muss nur wollen..
Da wir nun wissen, dass es trotz Klimawandel doch noch Winter gibt, sollten die Winter- und Hausmeisterdienste sich mit dem Thema Schneeräumung mal wieder beschäftigen, um künftig besser vorbereitet zu sein, sowohl in Sachen Organisation als auch Technik. Auch die Hausmeisterdienste überließen mitunter die Räumung ihren Kunden.
Früher war der Winter der größte Feind des Sozialismus... im Kapitalismus ist das offensichtlich nicht anders.
Kontrapost
11.02.2021, 20:03 Uhr
Danke liebes Rathaus...
... das wir Strom, Wasser und Wärme haben dürfen, wie Sie, liebe Stadtverwalter, ja im Text ausdrücklich drauf verweisen..... Danke, danke, danke ... wir werden auch nie wieder kritisieren. Versprochen. Ehrlich. Und wir bezahlen dafür auch sehr, sehr gern unsere Gebühren. Und das mit dem Winterdienst... ist ja eigentlich auch gar nicht sooo schlimm.... Nur bitte drehen Sie uns nicht das Wasser oder Strom ab. Danke nochmal.
Honsteiner
11.02.2021, 20:11 Uhr
Fähigkeiten zeigen sich in Krisensituationen Herr Buchenmann
in Zeiten wo Parolen nicht bringen sondern nur Taten zählen. Und hier muss man deutlich sagen. Herr Oberbürgermeister sie haben versagt! Und das sage ich schon jetzt, weil sie noch nicht einmal die Fehler erkennen und eingestehen, wenn man sie Ihnen aufzeigt.
Sie sagen: zum Glück hat es keine Ausfälle von Strom, Fernwärme, Trink- und Abwasser gegeben hat. Ja da haben Sie recht. Aber ich kann Ihnen versichern, wäre das passiert dann hätten Sie sehen können wie Profis arbeiten.

Tun Sie uns allen einen Gefallen und machen Sie den Stuhl im Rathaus frei. Wir brauchen "Macher" und keine "Scheinheiligen".
jue
11.02.2021, 20:12 Uhr
Es ist einfach beschämend
Ich war selber mit den Mitarbeiter des Bauhofes fuer den Winterdienst zuständig und ich kann mich in den 25 Jahren sogar auch an viel Schnee erinnern und da wurden noch Treppen Durchgänge und benutzte Laufstrecken auch in Wohngebiet geräumt und unser Ziel war es dies bis 8.00 zu schaffen (am gleichen Tag).
Es ist alles eine Frage der Organisation und die hat hier VERSAGT!!
Totofino
11.02.2021, 20:34 Uhr
Unfähigkeit
der Stadtverwaltung, da gibt es nichts zu beschönigen. Vielleicht kann man nicht allein mit der eigenen Technik diese Aufgabe bewältigen, dann muss man aber Rahmenvereinbarungen o.ä. mit Firmen haben, die dann im Notfall helfen können. Früher vor ca. 31 Jahren wären z.B. in Sundhausen die Strassen, bis geschätzt Dienstag Abend, durch das ansässige VEG geräumt und mit Kies gestreut worden.
Am Montag Nachmittag war die Zufahrt von der Rettungswache des DRK zur B4 noch nicht einmal beräumt worden, da werden Menschenleben gefährdet ! Da hilft dann auch nicht die Aussage "das SHK war zu erreichen", wenn die Fahrzeuge aus Ihrer Wache nicht das öffentliche Strassennetz erreichen.
Heute gehört Sundhausen zur Stadt NDH und nur dort, wo Eigeninitiative ergriffen wurde, wurde geräumt. Jetzt ist der Schnee natürlich festgefahren und noch schlechter zu beseitigen, ich bin gespannt wann das geschieht, vielleicht müssen wir ja auf Tauwetter warten.
Die Stadt NDH sollte etwas demütig sein und sich nicht mit ihren schlechten Leistung noch brüsten.
Helena2015
11.02.2021, 21:36 Uhr
Versagen auf ganzer Linie bei Allen!
Es geht hier doch wieder nur um Geld und die Unfähigkeit ALLER!
Nordhäuser Baufirmen und das sind nicht Wenige, können derzeit nicht arbeiten, haben aber sowohl die technischen Möglichkeiten als auch entsprechende Maschinen!
Nenne ein Beispiel.. einer der größten Arbeitgeber der Region, die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH, hat dies erkannt und sehr erfolgreich genutzt!
Aus diesem Grund fragte ich, selbst Mitarbeiter dieses Unternehmens an, wie dies bewerkstelligt wurde und bekam von Frau Beck echte Hilfe! Vielen lieben Dank dafür!
Diese Tipps leitete ich umgehend sowohl an die WBG Südharz als auch an die Stadtverwaltung weiter!
Die WBG Südharz bedankte sich, aber bis heute Abend geschah nichts, obwohl es hieß, es wird geräumt!
Nichts geschah bisher!
Die Stadtverwaltung meldete sich zurück, man prüft und leitet weiter! Das kann sich nur um Monate handeln!
Es gibt in den Baufirmen Nordhausens durchaus noch freie Kapazitäten, auch mit entsprechender schwerer Räumtechnik ... Granitbau, Herr Ostermann, Glas- und Gebäuderreinigungsservice Oppermann .. es müsste eben ein einziges Mal spontan und schnell reagiert werden!
Aber das ist wohl nicht möglich!
Eine Schande für Nordhausen!
Hoffentlich bekommen Alle die Quittung bei der nächsten Wahl!
Nordhäuser wacht endlich auf und wehrt euch!
Es ist ein absolutes NoGo, was hier abgeht!!!
Es geht eben immer wieder nur um Geld, dass andererseits für vollkommen unwichtige Dinge herausgeworfen wird (siehe vorangegangene Kommentare!
Schämt euch Alle in Grund und Boden!!!
Psychoanalytiker
11.02.2021, 21:40 Uhr
Sag ich doch…
da fällt in Deutschland mal wieder eine Schneeflocke, und weil die senkrecht auf die Erde trifft, läuft nichts mehr in diesem, unseren Land. Chaos vorprogrammiert.

In Österreich funktioniert bei ähnlichen und eigentlich lächerlich niedrigen Schneehöhen komischer Weise nahezu alles. Aber dort fällt die Schneeflocke halt waagerecht. Das macht den Unterschied …
Pe_rle
11.02.2021, 21:47 Uhr
Stadtverwaltung/OB
wo nehmen die den den Mut her solche Stellungnahmen
abzuliefern. Das macht einfach Fassungslos
Jäger53
12.02.2021, 06:57 Uhr
Behörden der Stadt
Hochbezahlte Paragraphen Hengste und Nichtstuer.
Gudrun1974
12.02.2021, 07:25 Uhr
"Wir waren vorbereitet" / "Wir haben nicht viel falsch gemacht"
Buchmann hier, Merkel dort. Arroganz der Macht und totale Abkopplung von der Realität. Im Fall des Bürgermeisters noch unverständlicher, weil er die Probleme vor der Tür sieht.
Macht bekommt vielen nicht. In Nordhausen sind jetzt die Bürger und die Stadträte gefragt, Konsequenzen einzufordern Der Bürgermeister ist 1. Diener der Bevölkerung nicht deren Herrscher.
Sonntagsradler 2
12.02.2021, 07:35 Uhr
Irgendwie wieder Klasse Kommentare
Zum Beispiel
Auch die Stadt
hat in gewissen Umfang eine Räumpflicht zumindest für größere Straßen. Dem ist man nicht nachgekommen.
In diesem Zusammen ist mir ein Kommentar in Erinnerung gekommen in dem es weitläufig um die Frage eines Besitzanspruch eines Vereinshauses ging.
Bei der einige Kommentatoren und Däumlinge konsequent bestanden haben dass es der Stadt und somit der Allgemeinheit gehöre. Weöches in der Form ja auch rechtens ist.
Nun zum eigendlichen jetzt wo die Stadt also „ der Allgemeinbesitz“ in einer Mißlichen lage befindet und jede nur Hand braucht wird nur gemeckert.
Das heißt es
Es ist Aufgabe der Stadt, der Wohnungsbaugesellschaften usw.
Auf einmal ist es auf gut deutsch gesagt nicht mehr die Stadt der Allgemeinheit. Sonder die Dtadt des OB. Der nach den Meinungen der Leser in der lage untätig und unfähig ist die Lage in den Griff zu bekommen. Klasse.
Man nimmt sich die Stadt wie man sie brauch.
Funktioniert idt es meine bzw die Stadt der Allgemeinheit.
Läuft etwas aus dem Runder ist es genau umgekehrt und die Anderenspeziel der OB sollen den Karren aus den dreck ziehen.
SO FUNKTIONIERT DIE Stadt. ALSO ZUM GRÖSSTEN TEIL DIE ALLGEMEINHEUT
Alanin
12.02.2021, 08:01 Uhr
@Sonntagsradler |  Totaler Quatsch
Wir als Bürger und Allgemeinheit haben dem OB und der Stadt unsere Mittel in die Hand gedrückt um dafür zu sorgen, dass die Stadt funktioniert.

Wenn aber unser Vertreter nicht in der Lage ist hier die notwendigen Maßnahmen ordentlich zu koordinieren und die ihm übertragene Verantwortung auszufüllen. Dann ist er dort einfach fehl am Platz...

Herr Buchmann und alle anderen in der Stadt sind im übertragenen Sinne Angestellte der Allgemeinheit und diese haben Aufgaben übertragen bekommen, die diese erledigen haben. Unter Anderem der Winterdienst, oder soll sich jeder eine Schneefräse in den Keller stellen, damit er seine 5m Straße vor dem Haus reinigen kann?

Die Verwaltung war in Punkto Winterdienst einfach überfordert. Ist zwar erstmal nicht schön, aber auch nicht wirklich tragisch. Das, was die meisten Leute hier einfach nur nervt ist die hemmungslose selbstbeweihräucherung, wie sie hier und auf Facebook abgezogen wird.
Alanin
12.02.2021, 08:05 Uhr
kleiner Nachtrag...
Ich habe in der ganzen Stadt Leute auf den Straßen gesehen, die mit Schaufeln und Spaten das Eis von der Straße gekratzt haben, damit man diese überhaupt wieder mit dem Auto passieren kann und das lange bevor überhaupt jemand von der Stadt zu sehen war.

Klar kann die Stadt mit ihren eigenen Angestellten und Dienstleistern nicht überall sein, aber das Wetter war angekündigt und ich kenne ein paar Leute, die privat in der Lage waren selbst Baumaschinen und LKW zu organisieren um das zu tun, was die Stadt nicht geschafft hat.

Warum war die Stadt nicht größer und langfristiger in der Lage weitere externe Firmen einzubinden? Schachtbau macht es vor, viele andere waren scheinbar auch in der Lage. Nur die Stadt nicht?!

Die meisten sind nicht angepisst, weil der Winterdienst nicht geklappt hat. Sondern, weil sich die Verantwortlich am Ende noch rühmen, wie toll doch alles war und wie gut alles lief. Hier liegt das eigentliche Problem
Sonntagsradler 2
12.02.2021, 08:43 Uhr
Alanin Ich gebe Ihnen ja recht
Es gibt noch Leute die selbst initiative Zeigen und die Lage einschätzen können. Und das ist auch gut so.
Mein Letzter Satz hat ja dem überwiegenden Teil gegolten.
Aber wenn ich es lese von irgendwelchen Amateure dass ihr Straße praktisch bei 3 von der Stadt noch nicht geräumt ist oder wurde und diese Personen lieber ihre Finger auf der Tastatur wund schreiben, da platz einen der Kragen.

Letzter Absatz bekommt meine volle Zustimmung
Kitty Kat
12.02.2021, 09:07 Uhr
Alle Eigeninitiativen
waren besser organisiert als unsere Stadt. Bis die aus dem Quark kommen, haben Privatleute lange schon gearbeitet. Das Einzige was bei denen gut organisiert ist, ist die Regulierungswut, wenn Autos falsch parken ;-).
icke58
12.02.2021, 09:36 Uhr
Schneeberäumung in der Stadt!!
Ich kann auch den Landrat nicht verstehen das er so ruhig ist das die Stadt nicht in der Lage ist eine Behörde wie das Landratsamt nun mal ist die Zufahrten zu gewährleisten. Behringstraße und Hohenstein er Straße gibt es bestimmt nur im Landkreis Nordhausen. Vorallem ist ja auch noch Feuerwehrzufahrt die Behringstraße AR nicht dran denken wenn dort ein Brand ausbricht.. Sonst hört mann immer etwas vom Landrat in der TA..
habauchwaszusagen
12.02.2021, 09:45 Uhr
Herrliche diese Ruhe
Es waren ein paar schöne herrlich ruhige Tage, das mal kein LKW von Edeka wieder die Anwohner zuparkte oder seinen Motor laufen ließ.
Die zerfahren die Rabatten und wenn mal wer los muss auf Arbeit, dann kommt man nicht weg.

Kann so weitergehen. Keine LKW mehr über die Weberstrasse und dann auf den Anwohnerparkplatz.
Flitzpiepe
12.02.2021, 09:50 Uhr
Keinen Vorwurf an den Landrat
Man kann es der Stadt halt nur anbieten. Buchmann muss auch irgendwann mal dazu lernen. Der hat das Gemüt einen bockigen Kindes. Er ist als OB deplatziert...

Folgendes hat das Landratsamt gestern Abend veröffentlicht:
'Der Landkreis hat die Stadt Nordhausen heute schriftlich an die im Thüringer Straßengesetz verankerte Räumpflicht (auch für Nebenstraßen) hingewiesen. Dies erfolgte nachdem heute wieder der Rettungsdienst im Stadtgebiet hängen geblieben war und die Feuerwehrzufahrten im Stadtgebiet von öffentlichen Gebäuden durch unbefahrbare Zufahrtsstraßen nicht sichergestellt sind. Außerdem soll die öffentliche Abfallentsorgung wieder die notwendigen Touren fahren können. Der Landkreis hat der Stadt auch mitgeteilt, dass die Stadt eine Schneefräse von der TSI jederzeit abrufen kann und die Servicegesellschaft ihre Schneefräse für Samstag zur Verfügung stellen kann. Man kann natürlich auch andere Bau- oder Landwirtschaftsunternehmen beauftragen, man muss es nur auch machen'
K-R NDH
12.02.2021, 11:06 Uhr
Organisation der Räumung war und ist noch eine totale Katastrophe!!!
Wer ist denn im Amt für die Koordinierung zuständig? Ja, am Ende der oberste "Stadtherr" und Dieser hat mit seiner Verwaltung total versagt. Keine telefonische Erreichbarkeit bei angekündigten extremen Wintereinbruch! Die Beamten der zuständigen Behörde waren wohl mit der Räumung ihrer privaten Grundstücke beschäftigt? Hätte man nicht einen Krisenstab einrichten sollen/müssen?
An die Mitarbeiter des Räumdienstes der Stadt ist kein Vorwurf zu machen sie waren stundenlang im Einsatz aber falsch priroriesiert, denn wenn die Organisation von Oben her nicht klappt, dann ist das Versagen vorprogrammiert!
Bsp: Mittwoch 06:30 - 07:00 fahren durch die Geseniusstraße 2 Räumfahrzeuge jeweils einmal hin und zurück also 4x die Straße entlang! Freude, Hurra!
Hat man sich dann die Straße angeschaut war nur in der Mitte eine Fahrspur frei!!! Bei 4 Fahrten eine Fahrspur, da braucht man sich nicht wundern, das es auch heute in den Nebenstraßen noch so schlimm aussieht. Aufwand und Nutzen passen da überhaupt nicht zueinander!
HUKL
12.02.2021, 12:08 Uhr
Dieses Schneechaos darf sich zukünftig nicht wiederholen!
Der längst beobachtete anhaltende Dauerstreit zwischen Landrats- und Oberbürgermeisteramt hat durch den völlig überraschenden Schneefall, der nach der Ebbe in den letzten Jahren scheinbar einfach nicht im Harzer Vorland eingeplant war, erneut seine Fortsetzung gefunden und nun sogar für eine Katastrophe gesorgt!

Nachdem sich für die geplante Modernisierung des AKS durch die beiden Insolvenzen des bisher dort spielenden Vereins bzw. der GmbH scheinbar zukünftig kaum noch jemand interessiert, könnten doch u.a. die finanziellen Kapazitäten für die geplante dortige Rasenheizung auf die im Bericht genannten Schwerpunkte vor Einfahrten zu wichtigen Versorgungszentren und sonstigen prekären Stellen der Stadt umverlegt werden. Somit wäre die Grundversorgung sowie evtl. Rettungsmaßnahmen für die Bevölkerung abgesichert, und das viele Geld für schwere Schneefräsen oder andere Großraumgeräte hätte man für andere wichtige Dinge übrig!

In den Nachbarländern werden damit ganze Straßenzüge vom Schnee befreit. Findet man zudem eine günstige Ausführungsfirma, kann sogar mit großzügigen Rabatten gerechnet werden! Die tüchtigen oftmals regelrecht überforderten Kollegen des Winterdienstes sowie vielen ehrenamtlichen Helfer könnte man auf diese automatische Art und Weise der Schneeberäumung wesentlich entlasten.
papa183
12.02.2021, 12:18 Uhr
habauchwaszusagen | Herrliche diese Ruhe
Wenn die Geschäfte nicht mehr beliefert werden damit sie ihre Ruhe haben sind über kurz oder lang die Regale leer,Und wo kaufen sie dann ihre Lebensmittel?
Hector_Landers
12.02.2021, 12:53 Uhr
nanu....
... nach meinem wissen steht das land immer noch über der stadt, sprich landratsamt steht über rathaus.

wie auch immer: herr jendrike sollte so langsam aber sicher mal ordentlich auf den tisch hauen!
Paulinchen
12.02.2021, 13:59 Uhr
Zufall - wie sich doch die Bilder gleichen...
... gestern Abend zeigte ZDF info eine Reportage aus Nordkorea. Unter anderem zeigten die Journalisten bei einer Autofahrt eine Straße außerhalb der Hauptstadt, wie Soldaten und Zivilisten in großer Zahl, diese Straße mit Schaufel und Besen vom Schnee befreiten. Die Frage der Journalisten an ihren Begleiter, was die Menschen dort machen, fand ich sehr zynisch. Aber sofort fielen mir die Schneemassen in unserer Stadt ein. Hier sind die Bürger dabei, um sich Wege durch die Schneeberge zu schaffen.
Gewiss kann die Stadt nicht sofort und überall sein, aber mit ausreichender Technik wäre ganz sicher so manche Strasse schneller und effektiver geräumt worden. Mir stellt sich die Frage, wie sollen dann zum Beispiel die zwei geplanten Parkhäuser (deren Ein und Ausfahrten) in Nord von den Schneemassen befreit werden, wenn die Stadt schon im Zentrum versagt? Bis jetzt haben sich die Garagen Eigentümer selbst um die Befahrbarjeit bemüht. Nur sieht es mit dem geplanten Projekt etwas anders aus. Die Stadt ist gut beraten, sich um die Anschaffung von geeigneter Räumtechnik zu beschäftigen und dafür das Geld auszugeben und nicht für sinnlose Parkhausvorhaben.
Da ist noch etwas : Der sichere Hafen ist derzeit mit Schnee prall gefüllt. Wo sind denn die lieben Gäste der LINKEN, der Grünen und die Integrationsbeauftragten der Behörden? Jetzt wäre die Gelegenheit, zu beweisen, daß den Gästen etwas an Integration liegt. Oder leiden dann die teuren Marken Turnschuhe? Die notwendigen Arbeitsschuhe und Werkzeuge können auch aus dem Parteivermoegen und nicht von Steuergelder der Bevölkerung bezahlt werden. Sind es nicht auch deren Gäste, für die sie noch vor wenigen Wochen einen sicheren Hafen suchten? Ich finde das Schneechaos nicht so schlecht, zeigt es doch der Politik einmal mehr, wo die Grenzen des sparens sein sollten. Nun warten wir ab, wie es demnächst die Bäche und Flüsse meistern, das Tauwasser abzuführen. Vielleicht fehlt es dann wieder an spezieller Technik und Helfern..... Innsbruck meldet 1,90m Schnee und Andermatt 5,20m. Dort klappt es mit dem Winterdienst, warum nicht bei uns?
desolat
12.02.2021, 14:48 Uhr
@Hector_Landers
Behalten Sie ihr Wissen über Zuständigkeiten lieber für sich! Das Landesverwaltungsamt wäre für das auf den Tisch hauen zuständig.
habauchwaszusagen
12.02.2021, 16:14 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Hector_Landers
13.02.2021, 02:00 Uhr
@desolat
na, dann glänze ich doch ein bisschen mit wissen über die gemeindeordnung der stadt nordhausen.

in der stadt nordhausen wird der bürgermeister nämlich DIREKT über die bürger der stadt gewählt, nämlich für 6 jahre.

was nun viele bürger der stadt nordhausen (und vermutlich der "bürgermeister" selbst) nicht wissen, ist, dass sie diesen auch wieder auch ABWÄHLEN können!!! oh welch wunder tun sich da auf.... ein herr bauklötzchenmeister, der ganz plötzlich KEIN meister mehr ist!!!!

NEIN.... das ist kein hexenwerk.... das steht so in der gemeindeordnung der stadt nordhausen... und wenns da nicht steht, stehts woanders. FAKT ist: ein DIREKT von den BÜRGERN einer stadt gewählter bürgermeister (in der regel "oberbürgermeister") genannt, KANN auch von den BÜRGERN der stadt wieder ABgewählt werden PUNKT
desolat
13.02.2021, 07:48 Uhr
Zusammenhangloses Geschreibe Herr/Frau Landers
Und? Was hat ihre jetzige Aussage mit der vorher von Ihnen getätigten zu tun? Hauptsache irgendwas aus dem Netz angeschrieben um Stimmung zu machen. Ahnung haben Sie davon keine! Die Regeln einer Abwahl stehen in der Kommunalordnung und werden u.a. durch Bürgerentscheid herbeigeführt werden. Aber dafür muss man Groß- und Kleinschreibung beherrschen sowie auf das Großschreiben ganzer Wörter verzichten.
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