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Do, 14:45 Uhr
11.02.2021
LESERANLIEGEN NACHGEGANGEN

Schneeschieber auch bei SWG und WBG wieder aktuell?

Dieser Winter wird die Medien noch weiter beschäftigen. Auch die nnz. Weder wollen wir uns damit selbst „beweihräuchern“ noch stellen wir „Einwohner erbärmlich hin“, wie das in einem „Kommentar“ zu lesen war. Heute gehen wir Wortmeldungen von Lesern nach, die einen realen Hintergrund haben...

Schneeschieber sind mittlerweile auch bei der Städtischen Wohnungsgenossenschaft (SWG) wieder aktuell geworden. Die Wohnungsbaugenossenschaft(WBG) hat umgehend 50 Stück aus alten Beständen an ihre Mieter vergeben und weitere 20 bestellt. Sie ist denen dankbar, die in dieser schwierigen Zeit bei der Räumen von Schnee und Eis mit anpacken. (Foto: Kurt Frank) Schneeschieber sind mittlerweile auch bei der Städtischen Wohnungsgenossenschaft (SWG) wieder aktuell geworden. Die Wohnungsbaugenossenschaft(WBG) hat umgehend 50 Stück aus alten Beständen an ihre Mieter vergeben und weitere 20 bestellt. Sie ist denen dankbar, die in dieser schwierigen Zeit bei der Räumen von Schnee und Eis mit anpacken. (Foto: Kurt Frank)
Nordhausen. Wie Zuschriften zu entnehmen war, würden gern auch Anlieger selbst mit Hand anlegen und beim Beräumen von Gehwegen helfen, wenn ihnen nicht die Städtische Wohnungsgesellschaft (SWG) oder auch die Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) die Schneeschieber aus den Kellerräumen entfernt hätte. Nun sollten die Großvermieter es auch selbst richten.

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Wir fragten bei der SWG nach. Am Telefon Prokurist Stefan Knabe. In der gegenwärtigen Situation, sagt er, sei es in der Tat so, wie es Leser schilderten. Der Großvermieter habe, klärte er auf, Firmen mit Verträgen an sich gebunden, die für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen haben.

Bisher habe das auch in Wintern stets geklappt. Die zuständigen Hauswarte überprüften rege, ob alles seine Ordnung hatte. Anlass zu Beanstanden gab es nicht. Deshalb habe man Schneeschieber für nicht mehr erforderlich gehalten.

Mit der Situation in diesem extremen Winter habe sich auch die SWG beschäftigt, die Lage analysiert und über Änderungen nachgedacht. Lehren würden als Folge der Bibber-Kälte, eisiger Winde und ungewohnter Schneefälle gezogen. Es könne nicht schaden, war den Worten des SWG-Prokuristen zu entnehmen, wenn in den Kellern ihrer Meter künftig sich auch Schneeschieber finden ließen.

Wie handhabt es die Wohnungsbaugenossenschaft (WBG)? Am Telefon Detlev Helbing, Teamleiter der Wohnungsmanager. Seine Antwort: „Zum Glück hatten wir noch 50 Schneeschieber aus alten Beständen auf Lager. 45 davon waren schon in kurzer Zeit nach Anfragen unserer Mieter vergeben. Wir erwarten morgen eine weitere Lieferung von 20 Stück, womit wir vorerst Nachfragen befriedigen und Wünsche erfüllen können.“

Wie in vielen anderen Nebenstraßen der Kreisstadt auch, wird die Situation  in der Friedrich-Ebert-Straße immer komplizierter. Ein Schneepflug würde nur die Bürgersteige wieder zuschütten und die Autos am Straßenrand mit der weißen Pracht völlig eindecken. Nur gemeinsame Anstrengungen von Kreis- und Stadtverwaltung könnten helfen, die Schneemassen wenigsten teilweise zu entfernen  (Foto: Kurt Frank) Wie in vielen anderen Nebenstraßen der Kreisstadt auch, wird die Situation  in der Friedrich-Ebert-Straße immer komplizierter. Ein Schneepflug würde nur die Bürgersteige wieder zuschütten und die Autos am Straßenrand mit der weißen Pracht völlig eindecken. Nur gemeinsame Anstrengungen von Kreis- und Stadtverwaltung könnten helfen, die Schneemassen wenigsten teilweise zu entfernen (Foto: Kurt Frank)
Detlev Helbing betonte, die WBG sei den Mietern dankbar, die in diesen denkwürdigen Tagen die Dienstleister des Unternehmens bei der Räumung von Schnee und Eis vor ihren Objekten helfen würden. Allerdings habe auch die WBG seinerzeit aus einigen Kellern Schneeschieber entfernen lassen, weil man meinte, darauf verzichten zu können. Mittlerweile sei das weitgehend korrigiert.
Kurt Frank
Autor: red

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Kommentare
Echter-Nordhaeuser
11.02.2021, 15:42 Uhr
WBG
Wir haben im Keller unter der Treppe schon immer ein Schneeschieber und auch Auftausalz. Da dieser die Tage den Geist aufgegeben hatte rief ich bei der WBG an und es wurde schnell wieder ein neuer Schneeschieber gebracht. Ein Anruf genügt manchmal.
Paulinchen
11.02.2021, 15:52 Uhr
In unserem Keller...
... wurden die neuwertigen Reinigungsgeraete, gegen unbrauchbare ausgetauscht.
WBG
Loko42
11.02.2021, 16:08 Uhr
Winterutensilien
Also bei uns im Mehrgemeinschaftshaus der Wbg steht zwar ein Schieber und ein Besen.
Aber früher hatten wir mal einen Hauswart und Der kontrollierte alles, da gab's sogar Streukies.
Heute ist in der Tonne nur Müll.
In der Niemöller Str. schlittern die Leute auf dem nicht ausreichend befreiten Gehwegen.
Ist einfach miserabel, bis wer stürzt, da man als Anwohner nicht mal für die Fussgänger streuen kann da nix da ist.
Für unseren Treppenaufgang nahm ich privates Küchensalz um diese abzustumpfen.
Und die Bahn krümmelte heut bisschen irgendwas ohne Erfolg.
Aber wenn man im Tal ist kanns ja nur bergaufgehen.
geloescht.20220103
11.02.2021, 16:29 Uhr
Hardenbergstraße
Hier sieht es genau so aus. Trotz des Artikels in dieser Zeitung hat sich nichts getan. Ich wünsche nur, dass hier nicht ein Rettungswagen oder ähnliches hin muss. Die Einfahrt zum Garagenkomplex haben zwei ältere Damen und ein Herr mit einen simplen Schneeschieber versucht zu räumen. Mein Dank gilt diesen Personen. Aber ist es nicht eine Schande des Versagens der Verantwortlichen? Kann es möglich sein, dass man diese Straßen kurzerhand zu Feldwegen abgestuft hat, um sich dass Räumen zu ersparen. Oder sind die Anwohner der Straßen nicht so wichtig, wie andere? Etwas Schnee und alles läuft vorm Baum. Und wer ist Schuld, natürlich, wie immer niemand, das kennt man ja. Es kam eben alles wieder einmal überraschend, wer konnte das vorher sehen?
Mister X
11.02.2021, 16:55 Uhr
HardenbergII
Ich stimme ihren Kommentar zu. Aber ich glaube nicht das Ihr Kommentar etwas ändert. Den Verantwortlichen ist es Sch..... egal, was sie schreiben. Ich glaube kaum das einer von denen in einer der betroffenen Straßen seine Bleibe hat?
nedrip
11.02.2021, 17:10 Uhr
unfassbar
Ich war heute auch in der Stadt unterwegs und ganz ehrlich, es ist unfassbar.
Auf den Dörfern sieht es teilweise besser aus auf den Straßen wie in der Stadt.

Das der Winterdienst nicht überall sein kann ist mir auch klar, aber ganz ehrlich in der Hardenbergstraße da fühlt sich keiner verantwortlich und das seit Jahren.
Die Stadt hat die Aufgaben weiter gegeben an die Vermieter und die naja sind teilweise froh das sie schön gestreut und geräumt im HomeOffice sitzen können.

Die Stadt sollte langsam mal klar Entscheidungen bzw. Stellung beziehen und endlich Ihren A..... hoch bekommen und mal früher sich um die Beräumung kümmern.
alf-gordon
11.02.2021, 17:12 Uhr
Winterfreuden ??
Es ist das alte Spiel. In der Miete , die vorfristig monatsweise eingezogen wird , steht auch die Reinigung vor dem Wohnhaus. Also wozu bezahlt man diesen Obulus , wenn man selbst zum Schieber greifen muss , um verletzungsfrei seine Mietwohnung zu erreichen.
Verantwortlich wird wieder Niemand gemacht und der Mieter wird durch..Wintereinbruch..zu Mieterhöhung genötigt , Wetten?
Bleiben Sie verletzungsfrei.
Leser X
11.02.2021, 17:13 Uhr
Da wünscht man sich wirklich die DDR zurück
Als gelernter DDR-Bürger kann ich mir ein gewisses heimliches Grinsen nicht ganz verkneifen. Wahrscheinlich war an der These von der Überlegenheit gegenüber dem Klassenfeind doch zumindest bei der Schneeräumung so einiges dran.

Ich kann mich jedenfalls an nicht wenige harte Winter unter "Erich" erinnern. Egal, wie viel Neuschnee es gab und wie kalt es war: früh halb sechs fuhr der Bus über geräumte Straßen Richtung Stadt. Immer.
Loko77
11.02.2021, 17:38 Uhr
Parkplatz
Wo sollen die Anwohner eigentlich parken zb. in der Martin-Niemöller Straße wenn die Parkplätze mit Schnee zugeschoben sind. Oder noch schlimmer in der Bochumer Straße an den Blocks wo 100 te Leute wohnen???
grobschmied56
11.02.2021, 18:43 Uhr
Ich nicht...
... obwohl ich in der Deutschen Demolierten Republik aufgewachsen bin, hab ich sie mir nie zurück gewünscht.
Sehr genau habe ich mir den Niedergang in den letzten Jahren angesehen. Wer wissen will, wie die DDR im Jahr 2021 in etwa aussehen würde, möge sich Kuba oder Nordkorea näher beäugen! Interessant aus der Ferne, aber mal im Ernst, wer möchte dort wirklich leben?
Ich nicht.
H.Buntfuß
11.02.2021, 19:41 Uhr
grobschmied56
Da haben Sie großes Glück gehabt. Sie durften den Untergang der „DDR“ miterleben. Vielleicht haben Sie auch noch das GROSSE Glück, den Untergang der „BRD“ zu erleben. Ade „Made in Germany.“
Loko42
11.02.2021, 19:58 Uhr
H.Buntfuss
Es gab vor 89 /90 Gutes und Schlechtes und nun auch.
Ansonsten wären wir im Schlaraffenland oder hab ich da nicht Recht???
Früher haben wir aus nix was gemacht und heute fehlt Geld um was zu beschaffen .
Im modernsten Zeitalter.
Siehe Winter und welches Chaos der Mensch daraus macht.
diskobolos
11.02.2021, 20:04 Uhr
wieder ein typischer "Grobschmied"
Die DDR war auch 1989 nicht wie Nordkorea, auch nicht wie Rumänien. Haben Sie denn alles schon vergessen?
Ich möchte übrigens in den meisten Ländern der Welt nicht leben, aus unterschiedlichen Gründen. Letztlich ist es doch hier ganz gut.
Kritiker86
12.02.2021, 11:31 Uhr
Wir
Haben nur ne Schaufel im Keller das wars. Gab auch mal einen Schneeschieber...ist aber ewig schon kaputt. Danke dafür liebe WBG. Service mit Wohnen sag ich nur. Bei den kleinen Sachen fängt es an.
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