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Fr, 14:00 Uhr
05.02.2021
Polizeibericht

Zug der Verwüstung durch Bahnhofstraße

Am Freitagmorgen wurden in der Bahnhofstraße mehrere Sachbeschädigungen festgestellt. Unbekannte zerstörten die Scheibe eines Sprinters, der auf dem Parkplatz eines Hotels abgestellt war...

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Aus dem Fahrzeug fehlte ersten Ermittlungen zufolge nichts. Außerdem konnten in der Bahnhofstraße mehrere Beschädigungen durch Graffiti-Schmierereien an verschiedenen Hausfassaden festgestellt werden. Hierdurch entstand ein Schaden von etwa 2000 Euro.

Wer Hinweise zu dem oder den Tätern geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Nordhausen unter der 03631/960 zu melden.
Autor: red

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
05.02.2021, 21:05 Uhr
Bahnhofstraße: Wo ist die "Verwüstung"?
Ich dachte sonst etwas, was in der Bahnhofstraße passiert sein könnte: Gasexplosion, umgestürzter Vierzigtonner oder brennende Barrikaden. Als ich dann den Beitrag gelesen hatte, bemächtigte sich meiner Ernüchterung.

Von Verwüstung nämlich stand im nnz-Artikel - nichts.

Auch als ich heute durch die Bahnhofstraße ging: keine besonderen Auffälligkeiten, und schon gar keine, die Katastrophenszenarien auch nur im Entferntesten ähnlich gesehen hätten.

Wie wäre es denn bei der nächsten Grafittisprüherrei mit dezenteren, ein wenig abgestuften Begriffen wie Rowdytum oder noch besser Sachbeschädigung?

Die zweite Frage, die mich also nach dem Lesen beschäftigte war die nach der begrifflichen Verhältnismäßigkeit. Was, liebe nnz Redakteure, wollt ihr denn erst für Wortkreationen schaffen, wenn es tatsächlich mal zu einer "Katastrophe" wie z.B. eine Gasexplosion kommen sollte? - Was übrigens alle guten Götter verhindern mögen.

Unsere schöne deutsche Sprache verfügt doch eigentlich über ein immenses Potenzial.

Was keinesfalls heißen soll, dass eingeschlagene Autoscheiben und unerwünschte Graffitos selbstverständlich nicht zu verurteilen sind.

Dass die geringen Strafen für derartige Vergehen meist lächerlich gering ausfallen, stellt in meinen Augen eine wirkliche Katastrophe dar.
Wolfi65
05.02.2021, 22:24 Uhr
Ich verstehe das
Man liest in der NNZ etwas von Verwüstungen und begibt sich von lauter Neugier an den potentiellen Tatort.
Dann die Ernüchterung.
Keine Leichen mit abgerissenen Körperteilen.
Keine Schreie von Überlebenen, welche ziellos zwischen den Ruinen umherlaufen.
Da setzt man sich extra in Gang, um vielleicht das viel bessere Fernsehprogramm zu verpassen.
Und dann nix los vor Ort.
Angestachelt von einem Medium, welches doch eigentlich für seine authentische Berichterstattung bekannt ist.
Ein Jammer ist das...
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