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Mo, 10:10 Uhr
01.02.2021
Ein Blick in die Statistik

Thüringer Hochschulen gaben mehr Geld aus

Im Jahr 2019 haben die öffentlichen und privaten Hochschulen des Landes Thüringen 1 345,7 Millionen Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung ausgegeben. Damit stiegen die Ausgaben um 9,7 Prozent gegenüber 2018 (1 226,7 Millionen Euro)...

Der größte Ausgabeposten waren die Personalkosten mit 839,2 Millionen Euro (2018: 794,1 Millionen Euro). Das waren mit 62,4 Prozent der Hauptanteil an den gesamten Hochschulausgaben genau wie im Vorjahr.

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Der laufende Sachaufwand betrug 383,2 Millionen Euro (2018: 347,5 Millionen Euro). Für Investitionen wurden 123,4 Millionen Euro ausgegeben (2018: 85,1 Millionen Euro). Dieser starke Anstieg ist u. a. darauf zurück zu führen, dass in einigen Einrichtungen Neu- bzw. Erweiterungsbauten entstanden bzw. neue Gebäude übernommen wurden. Des Weiteren wurden neue, hochwertigere Geräte und Ausrüstungen angeschafft und technische Anlagen modernisiert.

Auf die Universitäten entfiel 2019 ein Ausgabevolumen von 564,5 Millionen Euro, das waren 9,7 Prozent mehr als 2018. Die Universitätsklinik wendete für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung 620,2 Millionen Euro (+ 10,7 Prozent) auf. Die Ausgaben der Fachhochschulen (einschließlich Verwaltungsfachhochschulen) erhöhten sich um 6,7 Prozent auf 136,3 Millionen Euro.

Die eigenen Einnahmen der Hochschulen stiegen 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 9,7 Prozent auf insgesamt 721,8 Millionen Euro (2018: 657,9 Mill Euro). Die Eigenfinanzierung der Hochschulen konnte somit knapp 54 Prozent der Ausgaben decken. Die Umsatzerlöse und Erträge aus Vermögen, von denen 93 Prozent von der Fächergruppe Humanmedizin - Gesundheitswissenschaften erwirtschaftet wurden, erhöhten sich um 8,4 Prozent auf 508,1 Millionen Euro. Die Einwerbung von Drittmitteln der Hochschulen stieg im Jahr 2019 um 13,0 Prozent auf 200,4 Millionen Euro. Die Drittmitteleinnahmen sind in erster Linie für Forschung und Entwicklung an Universitäten einschließlich medizinischer Einrichtungen und der Gesundheitswissenschaften bestimmt.

Wichtigste Drittmittelgeber der Hochschulen waren der Bund (75,2 Millionen Euro), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (55,2 Millionen Euro) sowie die gewerbliche Wirtschaft (27,4 Millio- nen Euro). Die Finanzierungsbeiträge sind gegenüber dem Vorjahr annähernd gleichgeblieben. Die Einnahmen der Hochschulen aus Beiträgen der Studierenden stiegen 2019 um 6,2 Prozent und lagen bei 10,5 Millionen Euro.
Autor: red

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