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Fr, 07:45 Uhr
29.01.2021
ifo-Studie

Gegenmaßnahmen bremsen Corona-Pleitewelle

Eine Corona-Pleitewelle ist derzeit in Deutschland noch nicht in Sicht. Sie ist durch die Aussetzung der Pflicht zur Anmeldung einer Insolvenz und die Liquiditätshilfen des Bundes und der Länder verhindert worden. Das geht aus neuesten Schätzungen des ifo Instituts hervor...

Diese beruhen auf historischen Zusammenhängen zwischen Konjunktur, Unternehmensgewinnen und Insolvenzgeschehen. „Als Folge des Einbruchs bei den Unternehmensgewinnen im vergangenen Jahr hätten eigentlich Forderungen in Höhe von fast 120 Milliarden Euro ausfallen müssen“, sagt ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. „Durch die Liquiditätshilfen konnte die zu erwartende Ausfallsumme auf etwa 60 Milliarden Euro halbiert werden.“

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Wollmershäuser fügte zu: „Die verbleibenden 60 Milliarden Euro sind vor allem deshalb noch nicht ausgefallen, weil die Bundesregierung die Pflicht zur Anmeldung der Insolvenz ausgesetzt hat. Bis Ende Oktober meldeten Gläubiger bei den Gerichten Forderungen im Umfang von 44,5 Milliarden Euro an. Das schließt auch die 12,5 Milliarden Euro ein, die beim Wirecard-Skandal angemeldet wurden. Diese haben aber mit Corona und abstürzenden Gewinnen nichts zu tun.“

Die Bundesregierung verlängerte gerade die Aussetzung der Antragspflicht für die Firmen erneut, vom 31. Januar auf den 30. April. „Durch das bloße Aussetzen der Antragspflicht werden jedoch nicht die wahren Ursachen der Insolvenz bekämpft, sondern die Folgen der Krise nur zeitlich verschoben“, ergänzt Wollmershäuser. „Allerdings dürften die Sofort- und Überbrückungshilfen des Bundes und der Länder einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Produktionspotenzials geleistet haben. Die bevorstehende Insolvenzwelle dürfte damit spürbar abgeflacht und die konjunkturelle Erholung nach Ende des Shutdowns beschleunigt werden.“
Autor: red

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Kommentare
free Gigi
29.01.2021, 08:21 Uhr
kommt erst noch
und zwar NACH den Wahlen. Bis dahin wird versucht so viel wie möglich zu kaschieren oder zu verschleiern....
enzo2002
29.01.2021, 09:13 Uhr
Augenwischerei
Das ist doch nur ein Hinauszuzögern der Insolvenzen.
Dadurch wird die Situation auch nicht besser
Honsteiner
29.01.2021, 10:23 Uhr
Große Hilfen werden nicht kommen
Vor einem halben Jahr wurden die Soforthilfen schnell ausgezahlt. Nun müssen alle Soforthilfen über die Steuerberater beantragt werden. Die Hürden liegen diesmal sehr hoch. Viele kleine Firmen werden diese nicht bekommen. Das wird denen in den kommenden Wochen klar werden. Und dann wird es wohl doch krachen. Ich drücke den Unternehmen die Daumen!
Eckenblitz
29.01.2021, 15:41 Uhr
Strategie
„Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.“ (Zitat von Christian Morgenstern), dass trifft den Nagel genau dort wo es sein muss. Typisch Ex FDJ-Sekretärin und Propagandachefin Merkel. Damit keiner eine Insolvenz anmelden kann, wird eine Anordnung erlassen, die führt zu einer „Aussetzung der Pflicht zur Anmeldung einer Insolvenz“.
Somit wird den deutschen MICHEL vorgegaukelt, es gebe keine Insolvenzen oder gar Pleiten. Aber diese Strategie hat die Kanzlerin als „FDJ-Sekretärin bestens gelernt. Und siehe da, diese Masche zieht auch HEUTE noch, bei vielen Deppen. Populistisches Geschwätz sieht eben am besten
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