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Sa, 07:45 Uhr
30.01.2021
NABU:Besiedlung geht nur in kleinen Schritte voran

Weiterer Wolf in Thüringen heimisch

Laut einer DPA-Meldung ist ein weiterer Wolf in Thüringen heimisch geworden. Die natürliche Wiederbesiedlung von Wölfen in Thüringen kommt jedoch nur in kleinen Schritten voran. Dazu äußert sich Silvester Tamás, Sprecher der Landesarbeitsgruppe Wolf und Luchs beim NABU Thüringen...

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Zur Brandenburger Wölfin, die im Wartburgkreis eine neue Heimat gefunden hat, erklärt Silvester Tamás der Sprecher, der Landesarbeitsgruppe Wolf und Luchs beim NABU Thüringen: „Nach 30 Jahren Rückkehr der Wölfe nach Deutschland geht die natürliche Wiederbesiedlung in Thüringen nur in kleinen Schritten voran. Wir vermuten, dass es entweder mehr Wölfe und auch Luchse im Freistaat gibt als bislang bekannt ist, aber entsprechende Meldungen nicht gemacht werden, oder dass es tatsächlich so ist, dass auch in Thüringen eine vergleichsweise hohe Dunkelziffer an Wölfen illegal erlegt wird.

Denn eigentlich müsste es schon deutlich mehr Wölfe im Freistaat geben. Um den Schutz der einzelnen bislang in Thüringen sesshaft gewordenen Luchse und Wölfe zu gewährleisten, ist es wichtig, das Monitoring im Freistaat zügig auszubauen. Wir brauchen mehr Daten und die Einbeziehung des ehrenamtlichen Naturschutzes und der Jäger, damit die Rückkehr der Wölfe nach Thüringen eine Erfolgsgeschichte wird.“
Autor: red

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Kommentare
Rolandstädter
30.01.2021, 17:50 Uhr
Verantwortung
Wer übernimmt eigentlich die Verantwortung wenn die Erfolgsgeschichte den ersten Menschen angefallen / gerissen hat weil kein staatlich geförderter Weidezaun ihn umgibt ?
Vielleicht eine Armlände Abstand halten oder nicht mehr rausgehen.
Dieses nette Kuscheltier ist ja bekanntlich ausgerottetes worden wegen bestimmter Übergriffe auf den Menschen damals und nicht zum Spaß.
Ich fühle mich allein mittlerweile im Wald genauso unwohl wie in bestimmten Großstädten.
Aber das ist ja so gewollt, die Welt wird bunt.
diskobolos
30.01.2021, 22:16 Uhr
Faktenlage
In D gibt es mittlerweise einige Hundert Wölfe, in anderen europäischen Ländern wesentlich mehr. Eine reale Gefahr für den Menschen scheint von ihnen nicht auszugehen oder sind Jemandem anderen Fakten bekannt? Die Wahrscheinlichkeit durch einen Wolf zu Tode zu kommen ist praktisch Null. Vermutlich wurden durch unsere Vorfahren wesentlich mehr Wölfe verspeist als umgekehrt. Die Angst sitzt trotzdem tief in uns, liegt dass an Grimms Märchen?
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