Sa, 11:42 Uhr
20.08.2005
Mehr und weniger
Nordhausen (nnz). Der Thüringer Einzelhandel konnte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ein leichtes Plus verzeichnen. Allerdings hatte auch das seine Schattenseiten...
Nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik setzten die Thüringer Einzelhändler im 1. Halbjahr 2005 nominal (in jeweiligen Preisen) 0,6 Prozent mehr Waren um als in den ersten sechs Monaten 2004. Real, also preisbereinigt, betrug das Umsatzplus 0,3 Prozent. Der Umsatzanstieg fiel in Thüringen geringer aus als im bundesdeutschen Durchschnitt. Die Einzelhandelsumsätze in Deutschland lagen nach ersten vorläufigen Ergebnissen aus fünf Bundesländern im 1. Halbjahr 2005 nominal um 1,3 Prozent und real um 0,9 Prozent über dem Ergebnis vom 1. Halbjahr 2004.
Als einzige Branche des Thüringer Einzelhandels erzielte in den ersten sechs Monaten 2005 der 'Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln sowie Apotheken' ein Umsatzplus von nominal 8,8 Prozent und real 10,0 Prozent.
Alle anderen Branchen des Thüringer Einzelhandels wiesen nominal und real geringere Umsätze als im 1. Halbjahr 2004 aus:
- Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (darunter zählen Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte) - 0,2 bzw. - 0,8 Prozent,
- sonstiger Facheinzelhandel (hierzu zählt der Einzelhandel mit Textilien, Schuhen, Möbeln usw.) - 1,5 bzw. - 0,8 Prozent,
- Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren - 4,7 bzw. - 8,0 Prozent,
- Im nicht in Verkaufsräumen tätigen Einzelhandel (darunter zählen u. a. der Versandhandel, der Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten sowie der Einzelhandel vom Lager) gab es mit - 8,2 bzw. - 20,0 Prozent die höchsten Umsatzeinbußen.
In den ersten sechs Monaten 2005 waren im Thüringer Einzelhandel 1,7 Prozent weniger Personen beschäftigt als im 1. Halbjahr 2004. Die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten verminderte sich um 5,6 Prozent. Im Gegenzug wurden auf Teilzeitbasis 1,7 Prozent mehr Personen beschäftigt.
Autor: nnzNach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik setzten die Thüringer Einzelhändler im 1. Halbjahr 2005 nominal (in jeweiligen Preisen) 0,6 Prozent mehr Waren um als in den ersten sechs Monaten 2004. Real, also preisbereinigt, betrug das Umsatzplus 0,3 Prozent. Der Umsatzanstieg fiel in Thüringen geringer aus als im bundesdeutschen Durchschnitt. Die Einzelhandelsumsätze in Deutschland lagen nach ersten vorläufigen Ergebnissen aus fünf Bundesländern im 1. Halbjahr 2005 nominal um 1,3 Prozent und real um 0,9 Prozent über dem Ergebnis vom 1. Halbjahr 2004.
Als einzige Branche des Thüringer Einzelhandels erzielte in den ersten sechs Monaten 2005 der 'Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln sowie Apotheken' ein Umsatzplus von nominal 8,8 Prozent und real 10,0 Prozent.
Alle anderen Branchen des Thüringer Einzelhandels wiesen nominal und real geringere Umsätze als im 1. Halbjahr 2004 aus:
- Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (darunter zählen Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte) - 0,2 bzw. - 0,8 Prozent,
- sonstiger Facheinzelhandel (hierzu zählt der Einzelhandel mit Textilien, Schuhen, Möbeln usw.) - 1,5 bzw. - 0,8 Prozent,
- Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren - 4,7 bzw. - 8,0 Prozent,
- Im nicht in Verkaufsräumen tätigen Einzelhandel (darunter zählen u. a. der Versandhandel, der Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten sowie der Einzelhandel vom Lager) gab es mit - 8,2 bzw. - 20,0 Prozent die höchsten Umsatzeinbußen.
In den ersten sechs Monaten 2005 waren im Thüringer Einzelhandel 1,7 Prozent weniger Personen beschäftigt als im 1. Halbjahr 2004. Die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten verminderte sich um 5,6 Prozent. Im Gegenzug wurden auf Teilzeitbasis 1,7 Prozent mehr Personen beschäftigt.


