Fr, 07:54 Uhr
19.08.2005
Jetzt wird ausgelichtet
Nordhausen (nnz). In den zurückliegenden Wochen waren in Nordhausen bereits mehrere Bäume der Kettensäge zum Opfer gefallen. Ab kommender Woche geht das Auslichten munter weiter. Wo?, das sagt Ihnen natürlich Ihre nnz.
Jetzt wird ausgelichtet (Foto: nnz)
Ab kommenden Montag (22.8.) bis zum 6. September müssen die Verkehrsteilnehmer mit Einschränkungen am Stresemannring rechnen, am darauf folgenden Wochenende ist die Straße teilweise voll gesperrt. Der Grund sind umfangreiche Baumpflege und -fällarbeiten. Steffen Meyer vom städtischen Umweltamt: Der Stresemannring hat dichten Baumbewuchs – aber viele der Bäume weisen inzwischen derart erhebliche Schäden auf, dass Pflegearbeiten und sogar Fällungen nötig sind. So gibt es unter anderem in den Kronen einiger Bäume tote Äste, andere Bäume sind verfault und haben entsprechend große Hohlräume, so dass die Standsicherheit nicht mehr da ist – die Gefahr für die Verkehrsteilnehmer ist zu hoch, wir als Stadt sind in der Haftung. Deshalb müssen wir handeln, und leider auch fällen, so Meyer.
Gefällt werden müssten insgesamt 29 Bäume – vor allem Eichen und Pappeln. Meyer: Die Pappeln haben schlicht und einfach mit 65 Jahren ihr natürliches biologisches Ende erreicht – sie sind tot. Den Eichen hat die Nähe zur Straße zu schaffen gemacht – sie mussten im Wurzelbereich mit der Bodenverdichtung durch die Autos klarkommen, mussten über Jahre hinweg Streusalz und Abgase verkraften. In der freien Natur würden sie noch älter werden, doch 90 Jahre ist für eine Eiche im urbanen Umfeld ein akzeptables Alter.
An weiteren 100 Bäumen werde es Pflegemaßnahmen geben. Die beauftragte Nordhäuser Fachfirma Becker wird dabei totes Holz ausschneiden, die Baumkronen auslichten und kürzen – damit wird die Statik des Baumes wieder hergestellt, erklärte Meyer. Sämtliche vorgesehen Fällungen und Pflegemaßnahmen seien abgestimmt im zuständigen Fachausschuss und den entsprechenden Fachgruppen – zum Beispiel der Arbeitsgruppe Baum.
Autor: nnz
Jetzt wird ausgelichtet (Foto: nnz)
Ab kommenden Montag (22.8.) bis zum 6. September müssen die Verkehrsteilnehmer mit Einschränkungen am Stresemannring rechnen, am darauf folgenden Wochenende ist die Straße teilweise voll gesperrt. Der Grund sind umfangreiche Baumpflege und -fällarbeiten. Steffen Meyer vom städtischen Umweltamt: Der Stresemannring hat dichten Baumbewuchs – aber viele der Bäume weisen inzwischen derart erhebliche Schäden auf, dass Pflegearbeiten und sogar Fällungen nötig sind. So gibt es unter anderem in den Kronen einiger Bäume tote Äste, andere Bäume sind verfault und haben entsprechend große Hohlräume, so dass die Standsicherheit nicht mehr da ist – die Gefahr für die Verkehrsteilnehmer ist zu hoch, wir als Stadt sind in der Haftung. Deshalb müssen wir handeln, und leider auch fällen, so Meyer. Gefällt werden müssten insgesamt 29 Bäume – vor allem Eichen und Pappeln. Meyer: Die Pappeln haben schlicht und einfach mit 65 Jahren ihr natürliches biologisches Ende erreicht – sie sind tot. Den Eichen hat die Nähe zur Straße zu schaffen gemacht – sie mussten im Wurzelbereich mit der Bodenverdichtung durch die Autos klarkommen, mussten über Jahre hinweg Streusalz und Abgase verkraften. In der freien Natur würden sie noch älter werden, doch 90 Jahre ist für eine Eiche im urbanen Umfeld ein akzeptables Alter.
An weiteren 100 Bäumen werde es Pflegemaßnahmen geben. Die beauftragte Nordhäuser Fachfirma Becker wird dabei totes Holz ausschneiden, die Baumkronen auslichten und kürzen – damit wird die Statik des Baumes wieder hergestellt, erklärte Meyer. Sämtliche vorgesehen Fällungen und Pflegemaßnahmen seien abgestimmt im zuständigen Fachausschuss und den entsprechenden Fachgruppen – zum Beispiel der Arbeitsgruppe Baum.


