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Fr, 11:05 Uhr
08.01.2021
Antrag der AfD:

Sondersitzung zur Personalsituation im Rathaus

Die AfD-Fraktion im Nordhäuser Stadtrat beantragt die Erweiterung der Tagesordnung des geplanten Sonderstadtrates. Zusätzliches Thema soll die Personalsituation im Rathaus sein. Auslöser ist der jüngste und überraschende Austausch von Personal auf der Ebene der Amtsleiter…


„Wir mussten aus den Medien von diesem Personalwechsel erfahren. Es betrifft ein Amt, dass ein sehr große Budgets verwaltet und mitten in mehreren Großprojekten steckt: Theatersanierung, Feuerwehrneubau, Grimmelallee und vieles mehr. Ist das ein Richtungswechsel bei ‚voller Fahrt voraus‘? Da muss es schon sehr gewichtige Gründe geben. Deshalb können wir es nicht einfach so hinnehmen, dass wir als Stadträte nicht einmal offiziell in Kenntnis gesetzt, geschweige denn konsultiert wurden“, sagte Fraktionsvorsitzender Jörg Prophet in einer Pressemitteilung. 21 Millionen Euro Personalkosten verlangen nach Meinung der AfD-Fraktion einen professionellen und zeitgemäßen Umgang mit den Angestellten und deren effizienten Einsatz.

„Wir waren umso mehr überrascht, als der Oberbürgermeister die jetzt zurückgenommene Stellenbesetzung vor nicht langer Zeit selbst vorgeschlagen hatte und uns auch keine fachlichen Probleme bekannt waren. Man hat um unsere Zustimmung bei der Besetzung der Stelle gebeten, aber bei der Entscheidung zur Rücknahme lässt man uns außen vor. Das geht so nicht.“

Die Sondersitzung sei auch nötig angesichts einer offenbar bereits länger anhaltenden hohen Fluktuation auch bei jungen Mitarbeitern im Rathaus, eines hohen Krankenstandes sowie „auch in Sitzungen wahrnehmbaren Dissonanzen innerhalb der Stadtverwaltung. Hinzu kommen Medienberichte, die auf problematische und sogar tragische Verläufe von Personalentscheidungen hindeuten“, so Prophet in der Mitteilung.

„Wir als AfD-Fraktion haben die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überwiegend als kooperativ und professionell erleben können. Zugleich ließen allerdings immer wieder einzelne Antworten der Führungsebene und der langjährigen Personalverantwortlichen zu einer modernen Strategie der Personalentwicklung, zur Ursache von bestimmten Entwicklungen und Konflikten aufhorchen. Diese wollen wir im Sonderstadtrat geklärt haben. Denn mit über 21 Millionen Euro Personalkosten pro Jahr ist dieser Bereich die werthaltige und zugleich wichtigste Ressource der Stadtverwaltung. Nicht nur aus finanziellen, sondern auch aus sozialen Gründen. Eine enge und lange Mitarbeiterbindung sowie eine professionelle und moderne Mitarbeiterführung spart Steuergelder. Hinzu kommt, dass jede Um und -neubesetzung von Stellen mit erheblichen Zusatzkosten verbunden ist“, sagte der Fraktionsvorsitzende abschließend.
Autor: red

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Kommentare
Eckenblitz
08.01.2021, 12:11 Uhr
Nur mal so nebenbei
Wie heißt es im Volksmund so schön.“ Die Politik ist eine Hure.“ Aber wie soll sich das auch ändern? Schauen wir doch einmal der „GROSSEN POLITIK“ über die Schultern. Küchenhilfen,Leute ohne einen Gescheiten Berufsabschluss, Dauerstudenten, falsche Doktoren und vieles mehr schwingen dort große Reden. Sie maßen sich an über den Dingen zu stehen.
Wen wundert es dann noch, dass es in Deutschland zu solchen Auswucherungen kommt?
Herr Taft
08.01.2021, 15:22 Uhr
@Sigmund...
Kein Chat, ich weiß... Aber ich glaube Ihr Kommentar ist hier deplatziert, da es nicht um Politiker geht sondern um Angestellte des Rathauses.

Egal, bitte löschen, liebe nnz
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Anm. d. Red.: Ein gutes Beispiel für die Ambivalenz, der wir bei unseren Entscheidungen über Löschen oder Stehenlassen von Kommentaren jeden Tag zigfach ausgesetzt sind. :-)
Eckenblitz
09.01.2021, 10:19 Uhr
Oberbürgermeister
Ist das Amt des OB`s kein politisches Amt? Geht es in den Text nicht um Maßnahmen des OB´s? Wenn dem nicht so ist bitte ich um Entschuldigung.
Herr Taft
09.01.2021, 13:26 Uhr
OK...so wars gemeint @Sigmund
dann hatte ich Sie nicht richtig verstanden - sorry.

Im Falle unseres OB, kann ich Ihnen jedoch versichern, dass Abitur, Berufsausbildung und Studium vorliegen....und große Reden schwingt er eher auch nicht.
Glückstreffer
10.01.2021, 17:44 Uhr
Wenn die Bürger dieser Stadt wüssten ...
welcher "Sumpf" sich in den kommunal beteiligten Unternehmen dieser Stadt abspielt, würden sie die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Deshalb größte Hochachtung an Herrn Prophet für sein Engagement, die personalpolitischen Ungereimtheiten im Rathaus in einer Sonderstadtratssitzung aufklären zu lassen. Seitdem die AfD mit am Ruder ist, können sich die Bürger dieses Landes
auf eine zuverlässige Aufklärungsarbeit bei allen konträren Fragen dieser Zeit verlassen; das war mit den Altparteien nur selten der Fall - der mediale "Einheitsbrei" bewirkte beim Bürger (leider) immer mehr Desinteresse und förderte Politverdrossenheit. Das hat sich zum Glück dank einer überzeugenden Oppositionspartei grundlegend geändert und lässt zuversichtlich in die Zukunft blicken.
Alanin
11.01.2021, 07:49 Uhr
dennoch...
Sein Gebaren und Verhalten steht dem in der Großen Politik in nichts nach. In der Stadt sind die Zahlen nur kleiner...

Zur AfD, auch wenn diese aktuell ab und an mal den Finger in die Wunde legt. Lass die mal ein paar Jahre in dem Sumpf rumrühren und ein paar Pöstchen erhaschen, dann steht die AfD den anderen in nichts nach...
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