Mi, 06:45 Uhr
17.08.2005
nnz-Rückspiegel: Demo, Demo, Demo
Nordhausen (nnz). Vor einem Jahr, also am 17. August 2004 bestimmten die Montagsdemos die Berichterstattung in der nnz. Vor allem danach hatten viele etwas zu sagen...
Entsetzen über Montagsdemo
Die Junge Union Nordhausen zeigt sich entsetzt über Teile des Verlaufes der vergangenen Montagsdemo in Nordhausen. Wir sind erschüttert über die Äußerungen einiger Redner der Kundgebung. Besonders entsetzt sind wir über einen Herren, der von Deportation der Arbeitslosen sprach. Wir können nicht nachvollziehen, dass man dieses Wort, welches mit der dunkelsten Vergangenheit unseres Landes verbunden ist, so leichtfertig in den Mund nehmen kann um ein Gleichnis zu ziehen. Die Deportation im 3. Reich hatte den Tod von Millionen Menschen zur Folge. Wir finden diese Aussage einfach nur geschmacklos. Auch der Ausspruch der Apartheid made in Germany fällt in diese Kategorie. so Manuel Thume, der Kreisvorsitzende der Jungen Union Nordhausen...ausführlich in nnz-Archiv
nnz-Betrachtung: Die Menschen
Die gestrige Montagsdemo in Nordhausen hatte wieder Tausende Menschen auf den Rathausplatz geholt. Sie wollen gegen Hartz IV demonstrieren, sie machen aber auch gegen etwas anderes mobil. Es war vielleicht nur unterschwellig herauszuhören, was da bei einigen Redner zu Tage trat. Die Menschen, die da gestern sich versammelten, die applaudierten auch bei Worten und Sätzen, die das politische System der Republik in Frage stellten. Es ist nicht mehr nur Hartz IV Gesetz und seine Folgen, es ist der Zustand der Republik, der diskutiert wird. Daß diese Diskussion auf der Straßen nun stattfindet, das ist schade. Denn es ist die Pflicht derer, die sich in Gruppen zusammengefunden haben, die sich Parteien nennen. Doch sind die Parteien überhaupt noch in der Lage, über die Befindlichkeit des Landes, über dessen Menschen zu diskutieren...ausführlich in nnz-Archiv
Autor: nnzEntsetzen über Montagsdemo
Die Junge Union Nordhausen zeigt sich entsetzt über Teile des Verlaufes der vergangenen Montagsdemo in Nordhausen. Wir sind erschüttert über die Äußerungen einiger Redner der Kundgebung. Besonders entsetzt sind wir über einen Herren, der von Deportation der Arbeitslosen sprach. Wir können nicht nachvollziehen, dass man dieses Wort, welches mit der dunkelsten Vergangenheit unseres Landes verbunden ist, so leichtfertig in den Mund nehmen kann um ein Gleichnis zu ziehen. Die Deportation im 3. Reich hatte den Tod von Millionen Menschen zur Folge. Wir finden diese Aussage einfach nur geschmacklos. Auch der Ausspruch der Apartheid made in Germany fällt in diese Kategorie. so Manuel Thume, der Kreisvorsitzende der Jungen Union Nordhausen...ausführlich in nnz-Archiv
nnz-Betrachtung: Die Menschen
Die gestrige Montagsdemo in Nordhausen hatte wieder Tausende Menschen auf den Rathausplatz geholt. Sie wollen gegen Hartz IV demonstrieren, sie machen aber auch gegen etwas anderes mobil. Es war vielleicht nur unterschwellig herauszuhören, was da bei einigen Redner zu Tage trat. Die Menschen, die da gestern sich versammelten, die applaudierten auch bei Worten und Sätzen, die das politische System der Republik in Frage stellten. Es ist nicht mehr nur Hartz IV Gesetz und seine Folgen, es ist der Zustand der Republik, der diskutiert wird. Daß diese Diskussion auf der Straßen nun stattfindet, das ist schade. Denn es ist die Pflicht derer, die sich in Gruppen zusammengefunden haben, die sich Parteien nennen. Doch sind die Parteien überhaupt noch in der Lage, über die Befindlichkeit des Landes, über dessen Menschen zu diskutieren...ausführlich in nnz-Archiv

