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Do, 10:14 Uhr
31.12.2020
ANTON ADLERAUGE ERINNERT AN EINE DENKWÜRDIGE SILVESTERNACHT

Es geschah vor fünf Jahren in Köln

Die Entschuldigung kam. Wenn auch etwas verspätet, aber immerhin nicht zu spät. Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, entschuldigte sich dieser Tage bei den Frauen und Mädchen, die in der Kölner Silvesternacht Opfer von Gewalttaten wurden. Es geschah vor fünf Jahren...

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Eine Gruppe zugewanderter junger Männer aus Nordafrika fiel auf dem Domplatz über Frauen und Mädchen her, griff sie sexuell an und beraubte sie. Laschets bittere Bilanz: Der Staat habe die Frauen im Stich gelassen, war nicht in der Lage, sie zu beschützen. 661 Frauen und Mädchen hätten einen Albtraum erlebt. Viele litten noch heute unter den Folgen. Bei 1200 Anzeigen sei es nur zu 36 Verurteilungen gekommen und letztlich lediglich drei Männer wegen Sexualstraftaten verurteilt worden.

Ein hilfloser Staat. Eine Polizei, die keine besonderen Vorfälle vermeldete. Eine Presse, die tagelang schwieg. Bis 2017 regierte in NRW SPD und Bündnis 90/Die Grünen unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD). Man erging sich danach wortgewaltig und lautstark in markigen Gefechten nach harten Bestrafungen der Täter. Alle Straftäter, tönte es aus allen Kanälen, von Politik, Polizei wie Justiz, würden ermittelt und verurteilt. Auch die Kanzlerin forderte eine „harte Reaktion des Rechtsstaates“. Die Bilanz, die Armin Laschet in seiner Entschuldigung an die Opfer aufmacht, spricht Bände.

Kölns Oberbürgermeisterin, Henriette Reker, sprang seinerzeit eilfertig den betroffenen Frauen zur Seite, wollte Trost und Hoffnung spenden und gab ihnen diesen Rat: „Halten sie eine Armlänge Abstand!“ Ob sie dabei dachte: Humor ist wenn man trotzdem lacht? Außerdem, bemerkte sie, sollte man nicht jeden Fremden um den Hals fallen. Somit schob die selbsternannte Expertin für Eigensicherung indirekt die Schuld für die massenhaften Sexualstraftaten der zugewanderten Männer aus Algerien, Marokko und anderen Ländern den Opfern in die Schuhe.

Ein Jahr später hatte Reker eine neue Idee, solcherart schwere Straftaten mit einem Armbändchen zu verhindern. Ihr geistheilender Aufdruck lautete: „Respect!“ Aus dem Panoptikum ihrer Kuriositätenabteilung gibt es nun zum Jahreswechsel eine neue Initiative. Statt Raketen in den Kölner Himmel abzufeuern und lautstark mit Böllern das neue Jahr zu begrüßen, sollten die Lichter angeschaltet und fünf Minuten hin und wider aufleuchten. Damit es richtig bunt und lustig wird, werden die Bewohner der Stadt aufgerufen, im Rahmen einer medialen Kampagne die Fenster bunt zu bekleben und zu bemalen.

Von Henriette Reker könnten andere Stadtoberhäupter einiges lernen, um ihre Kommunen ideenreich zu beleben und es richtig krachen zu lassen. Die Frau, mit Verlaub, hat sich einen besonderen Orden verdient. Einen, der alle bisher vergebenen in der Hochburg der Narretei in den Schatten stellt.
Anton Adlerauge
Autor: red

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Kommentare
henry12
31.12.2020, 10:35 Uhr
Silvester 2015
Populist Laschet nutzt das Thema eiskalt für seinen Wahlkampf, mehr nicht.
Ansonsten weiß nach dieser staatlich erlaubten Hetzjagd auf Frauen hoffentlich jeder, was er von diesem Staat zu erwarten hat. Zum Glück fand das im Westen der Republik statt.
Leser X
31.12.2020, 11:24 Uhr
Wieder so eine aufgewärmte Story...
... um die Grundstimmung einer gewissen Klientel an köcheln zu halten. Haben wir derzeit keine anderen Sorgen?
geloescht.20250302
31.12.2020, 12:27 Uhr
Und wieder ein zynischer Kommentar...
...des Vertreters der Realitäts-Verdrängungsgruppe "Einzelfall-Beschönigen mit Leser X"!

Als nächstes fordern Sie noch, Verjährungsfristen für Straftaten auf eine Woche zu verkürzen?Natürlich ausser für AfD-Mitglieder und -wähler.
Real Human
31.12.2020, 12:27 Uhr
Egon Röntgenauge ;–) antwortet:
„Populist Laschet nutzt das Thema eiskalt für seinen Wahlkampf, mehr nicht.“ Dazu meine „200prozentige Zustimmung“, „henry12“! Mehr aber nicht!

Ein "Adlerauge" ist sehr stark auf auf seine Beute fixiert, so sehr, dass es die Umgebung leicht aus dem Blick verliert. Ja, die algerischen „Vertragsarbeiter“ waren schon zu DDR-Zeiten eine berüchtigte Spezies.

Es gibt aber auch

• die sexuelle Ausbeutung von dunkelhäutigen Frauen durch weiße Männer in europäischen Bordellen,

• die sexuelle Ausbeutung von z.B. jungen kenianischen Männern durch ältere weiße Frauen (schwarze Loverboys),

• die teils(!) verlogene #MeToo-Bewegung von kognitiv dissonanten Frauen, die vergessen haben, dass sie sich einst aus Karrieregründen bei Filmproduzenten wie Harvey Weinstein prostituiert haben und sich nun rückblickend für ihre narzisstische Kränkung teilweise noch nachträglich geldlich entschädigen lassen wollen. (Gäbe es ein weltweites Grundeinkommen, bräuchte sich niemand zu prostituieren auch keine Männer auf dem „Arbeiterstrich“! In der NVA gab es so etwas wie den Soldatenstrich z.B. bei der kostenlosen Renovierung von Offizierswohnungen!)

Erst am 1. Juli 1958 trat das "Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau auf dem Gebiet des bürgerlichen Rechts" in Kraft. Erst 1977 beseitigte eine erneute Reform des Ehe- und Familienrechts im BGB die Regelung, dass Frauen nur arbeiten durften, solange sie die Familie nicht vernachlässigten. (bpb) Staatlich geförderte „Eheprostitution“?

Prostitution ist in islamischen Ländern offiziell streng verboten. Ausweg:

Die "Zeitehe" ist gewissermaßen die Lösung, die der Koran für das Problem der Prostitution vorsieht. Schiitische Männer, die nicht über die Mittel oder den Willen verfügen, "richtig" zu heiraten, können eine Ehe mit vertraglich vorgeschriebenem Ende eingehen, wobei der Frau ein bestimmter "Lohn" dafür zusteht. (welt) Imame als Zuhälter!?

Von den allzuirdischen Feuchtgebieten zu philosophischen Höhen:

„Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch – ein Seil über einem Abgrunde. Ein gefährliches Hinüber, ein gefährliches Auf-dem-Wege, ein gefährliches Zurückblicken, ein gefährliches Schaudern und Stehenbleiben.“ (F.N.)
Örzi
31.12.2020, 12:46 Uhr
Wofür entschuldigt er sich denn?
Hat er gegrapscht oder kennt er einen der gegrapscht hat oder hätte er auch gerne gegrapscht.
Wenn er sich für etwas in diesem Zusammenhang entschuldigen zu müssen glaubt, dann wohl am angebrachtesten für die verfehlte Asylpolitik, die er mitträgt.
Und wenn die Bürgermeisterin glaubt durch kindische Aktionen solche Auswüchse verhindern zu können, sollte sie sich dafür entschuldigen, das Amt zu führen.
Herr Taft
31.12.2020, 14:35 Uhr
Ja, fünf Jahre ist das her...
... Taten von jungen, aufgeputschten, testosterongeschwängerten Männern - unentschuldbar. Die Täter wurden verfolgt, geschnappt und auch bestraft....und zwar für ihr vergehen, nicht für Herkunft, Religion oder Hautfarbe.

Was sagt uns das, dass Vergleichbares, in den letzten fünf Jahren nicht vorgekommen ist ?

Auch gab es seit dem NSU keine rechtsextreme motivierten Mehrfachmorde mehr...

Nichts aber auch gar nichts schützt uns vor bekloppten Menschen...einzig die Taten kann man hinterher ahnden - da in unserem Land niemand unter Generalverdacht gestellt wird, was gut und richtig ist.
Psychoanalytiker
31.12.2020, 15:26 Uhr
Es gibt nur eine einzige Lösung:
Sofortige Abschiebung aller "Gäste", die hierher kamen und sich nicht um unsere Gesetze "scheren". Das spricht sich rum, wenn es dorthin zurück geht, woher man kam. Und das wirkt 1000x besser, als Gefängnis oder ein "dudu, mach das bitte, bitte nicht".

Ich gehe noch weiter. Menschen, die sich erfolgreich durch den Gesetzesdschungel gewunden haben, dadurch die deutsche Staatsbürgerschaft erlangt haben und auf das Grundgesetz "sch...en" (Clans, Menschen, die ausländische Politiker "mein Präsident" nennen, u.s.w., u.s.w.) sofort die Staatsbürgerschaft wegnehmen und ebenfalls abschieben.

Wenn unser Staat hier nicht zeigt, dass hart durchgegriffen wird, wir uns denen unterordnen, dann funktioniert es nicht ...
DonaldT
31.12.2020, 15:47 Uhr
Laschet entschuldigt sich
Braucht er ja dieses Jahr nicht, da sind ja auch die Frauen weggesperrt, dank Coronamaßnahmen.

Entschuldigen (also leere Worte) ist ja jetzt in.
Politiker mit Anstand und Ehre wären zurückgetreten.
Piet
31.12.2020, 19:55 Uhr
Schämen
Leser X ich schäme mich für Sie. Nicht lustig wenn man eine junge Tochter hat.
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