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So, 14:33 Uhr
27.12.2020
Sanierung der Berufsschulturnhalle

Förderung fristgerecht beantragt

Der Landkreis Nordhausen hat jetzt für die Sanierung der Sporthalle des Berufsschulzentrums fristgerecht den Antrag in der Sportstättenförderung beim Land Thüringen eingereicht...

Sporthallenansicht (Foto: LRA NDH) Sporthallenansicht (Foto: LRA NDH)


„Wir wollen in den nächsten Jahren unseren Nordhäuser Berufsschulstandort in der Straße der Genossenschaften deutlich aufwerten. Dazu haben wir bereits ein bisheriges Mietobjekt am dortigen Standort im letzten Jahr für rund 3,8 Mio. Euro direkt erworben, um jetzt auch Eigentümer zu sein.

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Jetzt soll es nun auch an die Generalsanierung der Bestandsgebäude gehen und dazu beginnen wir mit der dortigen Turnhalle“, erklärte Landrat Matthias Jendricke. Die in der DDR-Zeit entstandene Halle wird vollständig entkernt, der Fußboden neu aufgebaut, in der Turnhalle werden ein Sportboden, neue Wand- und Deckenbeläge und ein Trennvorhang eingebaut. Auch die technischen Anlagen wie Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro und Blitzschutz werden erneuert. Die Umkleiden und Duschen werden umgebaut. Außerdem wird ein zweiter baulicher Rettungsweg ergänzt. Das Gebäude wird wärmegedämmt, erhält einen neuen Dachaufbau sowie neue Fenster und Türen. Die Fassade wird farblich gestaltet. Schließlich wird die Halle mit neuen Sportgeräten ausgestattet. Für die geplanten Gesamtkosten von 2,1 Millionen Euro hat die Landkreisverwaltung eine 60prozentige Förderung beim Land beantragt.

Der Landkreis Nordhausen investiert derzeit über 35 Mio. Euro in seine verschiedenen Schulbaumaßnahmen. Dazu sollen neben Generalsanierungen, wie beispielsweise ab 2021 die Sollstedter Grundschule, auch wieder komplette Schulneubauten in Ilfeld und Klettenberg gehören. „Wir investieren somit in die Zukunft unserer Kinder und stärken damit auch unsere Region nachhaltig. Und mir ist wichtig, dass wir grundständig bauen und nicht nur oberflächlich mit dem Pinsel unterwegs sind“, erklärte Jendricke zu den umfangreichen Baumaßnahmen.
Autor: red

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Kommentare
mussmalsagen
28.12.2020, 11:03 Uhr
, dass zur ganzen Wahrheit gehört,
dass das im Artikel beschriebene, für ca.3,8Mio. Euro gekaufte Gebäude über 20 Jahre lang für ca. 33000 Euro PRO MONAT gemietet wurde, nachdem es unter anderem mit EU-Fördermitteln gebaut wurde und seitdem nie vom Vermieter gepflegt wurde. Risse in den Wänden seit 20 Jahren, die nie beseitigt wurden, regelmäßiges Reinregnen zeugten davon. Der Steuerzahler hat also dieses Gebäude nun ca. 3 mal gekauft, wenn man bedenkt, dass also ca. 9.000.000 Euro Miete geflossen sind. Unglaublich, oder?
Aber in den Sanitäreinrichtungen der Turnhalle wurden bei der Erneuerung vor ca. 15 Jahren teure Automaten eingebaut, damit die Freizeitsportler nach Feierabend nicht so viel warmes Wasser verschwenden und mit Chips bezahlen...die Dinger haben sich nie rentiert, aber tolle Einsparungsmaßnahme angesichts der Immobilienentscheidungen.
diskobolos
28.12.2020, 22:38 Uhr
eine Milchmädchenrechnung ...
trägt zur seriösen Bewertung der Vorgänge wenig bei. Wir erfahren z. B. nicht, wer der jetzige Verkäufer ist, zu welchem Preis es damals erworben wurde, welche Zinslast der Eigentümer zu tragen hatte und welche Kosten er durch den Betrieb hatte. Hätte man diese Informationen, könnte man die Rendite des Investments berechnen und bewerten.
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