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Mo, 10:43 Uhr
21.12.2020
Geldsorgen und Angst vor Familienkrach

Sorgt Corona für Streit an den Festtagen?

Ob die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage trotz Corona stimmungsvoll und harmonisch verlaufen, ist offensichtlich eine Frage des Geldbeutels und des Alters. Das geht aus einer forsa-Umfrage hervor, die im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse durchgeführt wurde...

Laut der Umfrage aus dem November bereitet es 22 Prozent der Befragten mit einem Haushaltseinkommen bis 1.500 Euro Sorgen, in diesem Jahr aus finanziellen Gründen weniger Geschenke und kulinarische Köstlichkeiten für das Fest kaufen zu können.

Liegt das Haushaltseinkommen zwischen 1.500 und 3.000 Euro, spielen solche Ängste nur noch bei elf Prozent der Befragten eine Rolle. Ab einem Einkommen von mehr als 3.000 Euro plagen nur noch fünf Prozent der Teilnehmer Geldsorgen bezüglich der Präsente und Weihnachtsleckereien.

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Ein weiterer Stressfaktor ist die Befürchtung, dass die Geschenke den Liebsten nicht gefallen könnten. Das denken vor allem junge Menschen, nämlich jeder Vierte 18- bis 29-Jährige. Bei einer ähnlichen Umfrage vor zwei Jahren machten sich lediglich zwölf Prozent in dieser Altersgruppe Gedanken um das perfekte Präsent. Älteren Menschen bereitet das Schenken generell weniger Sorgen. Auch dass es Streit unterm Tannenbaum geben könnte, belastet im Corona-Jahr vor allem die jüngere Generation. Demnach befürchten 31 Prozent der 18- bis 29-Jährigen, dass die Weihnachtsfeiertage im Kreise der Familie nicht friedlich verlaufen könnten.

Finanzielle Sorgen in Bezug auf Weihnachten (Foto: Kaufmännische Krankenkasse KKH) Finanzielle Sorgen in Bezug auf Weihnachten (Foto: Kaufmännische Krankenkasse KKH)


In diesem Jahr sind Familien durch die Kontaktbeschränkungen auch an Weihnachten auf die engsten Verwandten reduziert. Da kann es durchaus zu Konflikten kommen. Hier hilft Verständnis füreinander und gegenseitige Toleranz. Auch Auszeiten, in denen jedes Familienmitglied rund um Bescherung und Weihnachtsmenü seinen Interessen und Bedürfnissen nachgehen und sich auch mal zurückziehen kann, können zu einem harmonischeren Fest beitragen. Zudem sei es gut, die Erwartungen an ein perfektes Weihnachtsfest herunterzuschrauben. Wer sich unter Druck setzt und auf den letzten Drücker trotz geschlossener Läden noch im Online-Handel das perfekte Geschenk finden will, erzeugt nur ungesunde Emotionen.

Wenn Ängste und Sorgen zu groß werden, kann es hilfreich und entlastend sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch in Corona-Zeiten gibt es an Weihnachten telefonische Beratungs- und Seelsorgeangebote.

Das Marktforschungsinstitut forsa hat im Auftrag der KKH 1.001 und 1.000 Personen im Alter von 18 bis 70 Jahren im November 2020 und im Dezember 2018 bundesweit repräsentativ befragt. Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit rund 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter kkh.de/presse/portrait.
Autor: red

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Kommentare
Maerzmorgen
21.12.2020, 10:52 Uhr
Umfrage ist fehlerhaft
Weil die Menschen mit einem Einkommen unter 1000 Euro monatlich offensichtlich nicht befragt wurden?
Ja, tatsächlich, diese Menschen gibt es. Wieso werden die in so einer Umfrage vergessen? Sollen sie gar vergessen, ausgeblendet, werden?

Dann erzähl ich mal wie mein "Weihnachten" aussieht.
Extra Essen gibt es nicht, kein Geld. Baum gibts auch nicht, kein Geld.
Dank des Corona-Wahns habe ich extreme Probleme, an billiges Gemüse zu kommen, da die entsprechenden Tiefkühltruhen in diversen Lebensmittelgeschäften regelmäßig leer sind.
Billiges Gemüse kostet 1,59 pro Tüte (1kg), und wenn es teurer wird, weil nichts mehr davon da ist, und ich ein teureres Produkt kaufen muß, habe ich ein Problem. Ich muß dann mit dem Rad (Auto hab ich nicht) sämtliche Supermärkte abklappern, wo es noch was billiges gibt.
So sieht mein Weihnachten aus.

Ganz besonders prickelnd ist es dann, wenn man in Supermärkten angemault wird, weil irgendeinem Corona-faschisten mein Halstuch, welches ich als Mund-Nasenbedeckung benutze, nicht gefällt. Solchen Blockwarten wünsche ich regelmäßig im Stillen, daß sie zum Teufel gehen sollen.
Tja, das ist mein Weihnachten. Anderes gibt es hier nicht.
----
21.12.2020, 12:09 Uhr
Empathie
Maerzmorgen, bei allen Differenzen zwischen uns empfinde ich hier durchaus Empathie für Sie. Mit solchen Problemen in diesem Ausmaß sollte heute nun wirklich niemand allein bleiben, daher zitiere ich aus dem Artikel:

"Wenn Ängste und Sorgen zu groß werden, kann es hilfreich und entlastend sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch in Corona-Zeiten gibt es an Weihnachten telefonische Beratungs- und Seelsorgeangebote."

Ich denke, Ihnen kann bei Ihren Problemen geholfen werden.

Bleiben Sie gesund!
Maerzmorgen
21.12.2020, 12:39 Uhr
Das ist ja nett, aber
ich lese hier gerade einen Artikel, der dunkelste Winter, und darin steht das mit der Hilflosigkeit.

Es gibt keine Änderung und es gibt auch keine Hilfe, das stimmt leider nicht. Im politischen Kontext legt die Übermacht des Staates jedoch nahe, daß die Chancen, etwas an der eigenen Situation zu verbessern, sehr begrenzt sind. Vor allen Dingen, wenn man mit erlebt hat, wie Versuche, aufzubegehren, oder sich sonst wie irgendwie zu wehren, gescheitert sind. Dieser Effekt ist beabsichtigt, man gewöhnt die Betroffenen daran in einer auswegslosen Situation fest zu stecken.
Leser X
21.12.2020, 15:49 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Real Human
21.12.2020, 17:04 Uhr
„Frieden zu bringen auf Erden?“
51 Meint ihr, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage euch: Nein, sondern Zwietracht.
52 Denn von nun an werden fünf in einem Hause uneins sein, drei gegen zwei und zwei gegen drei.
53 Es wird der Vater gegen den Sohn sein und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen die Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter. (Lukas 12, 51-53 Quelle: Bibelserver)

Sie sitzen unter dem Weihnachtsbaum, den es vor 2020 Jahren nur in Form von Lorbeer- oder Tannenzweigen bei heidnischen Kulten zur Feier der Wintersonnenwende gab. Manchen ist noch irgendwie bewusst, dass im Christlichen Abendland der Brauch irgendwas mit einem spinnerten Jesus zu tun hat, der sich an ein Gestell nageln ließ, weil er sich einbildete, der Sohn des allmächtigen Jahwe zu sein. (Siehe auch den Film „Das brandneue Testament“, den schönsten Film, der je über „Gott“ gedreht wurde! Marxistische Agnostiker können aber wohl wenig damit anfangen?)

Der Prophet Mohammed hat sich sehr intensiv mit Jesus beschäftigt und wohl aus seinem Schicksal gelernt. „Sprich sanft und trage einen großen Knüppel, [dann] wirst du weit kommen.“ (Roosevelt)
Das könnte auch das Motto Mohammeds gewesen sein?

Das Jesus-KIND wuchs in von Geldsorgen geprägten prekären Verhältnissen auf der Flucht vor den Häschern von HERODES auf. (Wen's interessiert, google nach „Kindermord in Bethlehem“) Heute müssen wir uns auch noch vor submikroskopischen PARASITEN hüten. Selten war ein Weihnachten der Lebenswelt von Jesus wieder mal so nah wie 2020.

Allen ein hellsinniges Familienfest!

Und kuschelt nicht mit eurer englischen Schwiegermutter, besonders nicht, wenn sie geimpft ist! Sie könnte mit Pfizer's pfieser Corona-Mutante infiziert sein!–)
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