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Do, 10:18 Uhr
10.12.2020
Ein Blick in die Statistik

Thüringer Hochbau trotzt der Krise

Die Thüringer Bauaufsichtsbehörden haben mit den insgesamt 4 211 Anträgen für Bauvorhaben im Hochbau in den ersten zehn Monaten insgesamt 4 910 Wohnungen genehmigt. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 16,2 Prozent mehr als im vergleichbaren Zeitraum 2019...

Im Wohnungsbau insgesamt werden 4 758 Wohnungen dem Wohnungsmarkt zugeführt, davon 914 Wohnungen in schon bestehenden Wohngebäuden und 3 844 Neubauwohnungen. 44,0 Prozent des genehmigten neuen Wohnraums sind neue Ein- und Zweifamilienhäuser (1 692 Wohnungen). Mit einem Anteil von 55,1 Prozent wurden 2 119 Wohnungen in mehrgeschossigen Gebäuden genehmigt. Rückläufig gegenüber dem Vorjahreszeitraum sind die neu genehmigten Wohnheimplätze mit 33 Wohnungen (2019: 145 Wohnungen).

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Von den insgesamt 3 844 neuen Wohnungen in Wohngebäuden wird der private Bauherr für 2 079 Wohnungen bzw. 54,1 Prozent die Verpflichtung übernehmen. Anteilig ist damit der private Bauherr am stärksten am Wohnungsneubau beteiligt, bleibt aber 4,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Wohnungsbauunternehmen in ihrer Eigenschaft als Bauherr übernehmen für knapp ein Drittel der neuen Wohnungen diese Aufgabe.

Mit einem Zugang von 41 Wohnungen gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 nehmen die Wohnungsbauunternehmen mit der Realisierung von 1 128 Wohnungen am Neubaugeschehen teil. Die übrigen Bauherren, darunter zählen z.B. öffentliche Bauherren, Organisationen ohne Erwerbszweck sind für 637 Neubauwohnungen (16,6 Prozent) verpflichtender Bauherr.
Autor: red

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