Mi, 11:27 Uhr
10.08.2005
Verdient und schon wieder ausgegeben
Nordhausen (nnz). Man kann das Geld gar nicht so schnell verdienen, wie man es ausgeben muß! Ein alter Spruch, doch er bewahrheitet sich immer mehr. Aktuelle Zahlen gibt es heute schon in Ihrer nnz.
Für Waren und Dienstleistungen mussten die Thüringer im April 2005 im Durchschnitt 1,7 Prozent mehr bezahlen als im April 2004. Die Jahresteuerungsrate wurde wesentlich von der Preisentwicklung für Heizöl, Tabakwaren, Zentralheizung, Fernwärme, Gas sowie für Kraftstoffe bestimmt. Im gleichen Zeitraum stiegen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich von 2 107 Euro auf 2 129 Euro im April 2005. Damit lag der Verdienstanstieg bei 22 Euro bzw. 1,0 Prozent. Von April 2003 bis April 2004 stiegen die Verdienste um 61 Euro bzw. 3,0 Prozent.
Auch im Vergleich zum Vorquartal blieb das Verdienstniveau nahezu unverändert. Im Januar 2005 verdiente ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer durchschnittlich 2 123 Euro brutto. Das waren 6 Euro bzw. 0,3 Prozent weniger als im April 2005. Ein Thüringer Arbeitnehmer (Arbeiter und Angestellte) im Produzierenden Gewerbe verdiente im April 2005 durchschnittlich 2 118 Euro. Bundesweit wurden nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes 3 025 Euro gezahlt. Gemessen am bundesweiten Durchschnitt erhielt ein Thüringer Arbeitnehmer 70 Prozent.
Das Verdienstniveau zwischen den Arbeitern und Angestellten im Produzierenden Gewerbe Thüringens fällt sehr unterschiedlich aus. Während ein Arbeiter im April 2005 durchschnittlich 1 863 Euro brutto verdiente, bezog ein Angestellter 2 821 Euro. Dieser Verdienst der Arbeiter und Angestellten entsprach 73,5 bzw. 72,7 Prozent des bundesweiten Durchschnitts.
Im Dienstleistungsbereich (Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe), in dem nur Angestellte erfasst werden, lagen im April 2005 die durchschnittlichen Bruttomonatsgehälter bei 2 179 Euro. Damit lag das Gehaltsniveau im Dienstleistungsbereich rund ein Viertel niedriger als bei den Angestellten im Produzierenden Gewerbe Thüringens.
Autor: nnzFür Waren und Dienstleistungen mussten die Thüringer im April 2005 im Durchschnitt 1,7 Prozent mehr bezahlen als im April 2004. Die Jahresteuerungsrate wurde wesentlich von der Preisentwicklung für Heizöl, Tabakwaren, Zentralheizung, Fernwärme, Gas sowie für Kraftstoffe bestimmt. Im gleichen Zeitraum stiegen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich von 2 107 Euro auf 2 129 Euro im April 2005. Damit lag der Verdienstanstieg bei 22 Euro bzw. 1,0 Prozent. Von April 2003 bis April 2004 stiegen die Verdienste um 61 Euro bzw. 3,0 Prozent.
Auch im Vergleich zum Vorquartal blieb das Verdienstniveau nahezu unverändert. Im Januar 2005 verdiente ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer durchschnittlich 2 123 Euro brutto. Das waren 6 Euro bzw. 0,3 Prozent weniger als im April 2005. Ein Thüringer Arbeitnehmer (Arbeiter und Angestellte) im Produzierenden Gewerbe verdiente im April 2005 durchschnittlich 2 118 Euro. Bundesweit wurden nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes 3 025 Euro gezahlt. Gemessen am bundesweiten Durchschnitt erhielt ein Thüringer Arbeitnehmer 70 Prozent.
Das Verdienstniveau zwischen den Arbeitern und Angestellten im Produzierenden Gewerbe Thüringens fällt sehr unterschiedlich aus. Während ein Arbeiter im April 2005 durchschnittlich 1 863 Euro brutto verdiente, bezog ein Angestellter 2 821 Euro. Dieser Verdienst der Arbeiter und Angestellten entsprach 73,5 bzw. 72,7 Prozent des bundesweiten Durchschnitts.
Im Dienstleistungsbereich (Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe), in dem nur Angestellte erfasst werden, lagen im April 2005 die durchschnittlichen Bruttomonatsgehälter bei 2 179 Euro. Damit lag das Gehaltsniveau im Dienstleistungsbereich rund ein Viertel niedriger als bei den Angestellten im Produzierenden Gewerbe Thüringens.

