Fr, 10:27 Uhr
05.08.2005
Heiraten ist in
Nordhausen (nnz). Deutlich mehr Paare haben sich getraut. 2004 gab es regelrecht einen Hochzeitsboom. Wie die Thüringer im Vergleich zu den anderen Bundesländern dastehen, sagt Ihnen die nnz
Im Jahr 2004 meldeten die Thüringer Standesämter deutlich mehr Hochzeiten als im Vorjahr. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik gaben sich 9 691 Paare das Ja-Wort. Das waren 1 319 Paare bzw. 15,8 Prozent mehr als im Jahr 2003 und der höchste absolute Wert seit 1991.
Damit entspricht Thüringen dem Trend aller neuen Bundesländer, die mit der durchschnittlichen Steigerung um 15,6 Prozent zum Jahr zuvor einen regelrechten Heiratsboom registrieren konnten.
Dagegen fallen die alten Bundesländer mit 1,6 Prozent und Berlin mit 1,5 Prozent mehr Eheschließungen als im Jahr 2003 regelrecht ab, was jedoch hieße, die unterschiedliche Ausgangslage nicht zu berücksichtigen.
Thüringen hat im Jahr 2004 mit 4,1 Eheschließungen je 1000 Einwohner noch nicht das gesamtdeutsche Niveau der Eheschließungsrate von 4,8 je 1000 Einwohner erreicht, genauso wenig wie die neuen Bundesländer mit 4,3 je 1000 Einwohner die Eheschließungsrate der alten Bundesländer mit 5,0.
Unterdurchschnittlich sind auch die Stadtstaaten Berlin (3,7 Eheschließungen je 1000 Einwohner), Hamburg (3,9) und Bremen (4,4).
Bei den im Jahr 2004 in Thüringen jung vermählten Paaren waren zu 71 Prozent die Ehemänner älter als die Frauen, darunter 8 Prozent sogar mehr als 10 Jahre. Rund 36 Prozent der Hochzeitspaare hatte bereits Kinder, im Jahr 2003 waren es noch knapp 30 Prozent.
Anmerkung: In den Angaben sind eingetragene Lebenspartnerschaften nicht enthalten.
Autor: nnzIm Jahr 2004 meldeten die Thüringer Standesämter deutlich mehr Hochzeiten als im Vorjahr. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik gaben sich 9 691 Paare das Ja-Wort. Das waren 1 319 Paare bzw. 15,8 Prozent mehr als im Jahr 2003 und der höchste absolute Wert seit 1991.
Damit entspricht Thüringen dem Trend aller neuen Bundesländer, die mit der durchschnittlichen Steigerung um 15,6 Prozent zum Jahr zuvor einen regelrechten Heiratsboom registrieren konnten.
Dagegen fallen die alten Bundesländer mit 1,6 Prozent und Berlin mit 1,5 Prozent mehr Eheschließungen als im Jahr 2003 regelrecht ab, was jedoch hieße, die unterschiedliche Ausgangslage nicht zu berücksichtigen.
Thüringen hat im Jahr 2004 mit 4,1 Eheschließungen je 1000 Einwohner noch nicht das gesamtdeutsche Niveau der Eheschließungsrate von 4,8 je 1000 Einwohner erreicht, genauso wenig wie die neuen Bundesländer mit 4,3 je 1000 Einwohner die Eheschließungsrate der alten Bundesländer mit 5,0.
Unterdurchschnittlich sind auch die Stadtstaaten Berlin (3,7 Eheschließungen je 1000 Einwohner), Hamburg (3,9) und Bremen (4,4).
Bei den im Jahr 2004 in Thüringen jung vermählten Paaren waren zu 71 Prozent die Ehemänner älter als die Frauen, darunter 8 Prozent sogar mehr als 10 Jahre. Rund 36 Prozent der Hochzeitspaare hatte bereits Kinder, im Jahr 2003 waren es noch knapp 30 Prozent.
Anmerkung: In den Angaben sind eingetragene Lebenspartnerschaften nicht enthalten.

