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Fr, 09:33 Uhr
20.11.2020
Kauf, Einbau und Anschluss von E-Ladestationen werden bezuschusst

Förderung von E-Ladestationen beantragen

Der Bund fördert ab sofort den Kauf und den Einbau von privaten und gewerblichen (gilt für Mieter/Vermieter) E-Ladestationen. Ab 24. November 2020 kann die Förderung bei der KfW beantragt werden. Insgesamt liegen 200 Millionen Euro im Fördertopf. darüber informiert die EVN...

900 € pro Ladepunkt werden den Besitzern von privaten Stellplätzen zur Verfügung gestellt. Attraktiv ist diese Förderung also nicht nur für Mieter, sondern auch für Vermieter, die ihren Mietern das Laden auf privaten Stellplätzen ermöglichen wollen.

Gefördert werden der Kaufpreis einer neuen E-Ladestation mit 11 kW Ladeleistung und intelligenter Steuerung sowie die Kosten für Einbau und Anschluss. Voraussetzung für die Förderung ist die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien, zum Beispiel: EVN StromNatur.

Wichtig:
Der Antrag auf Förderung muss vor Bestellung der Ladestation und Beauftragung des Einbaus erfolgen. Die Liste der förderfähigen Wallboxen ist auf der Website der KfW abrufbar. Die EVN bietet hierzu für ihre Kunden den Kauf von E-Ladestationen zu besonders günstigen Konditionen an. Auf Wunsch können auch Einbau und Anschluss der E-Ladestation angeboten werden. Selbstverständlich sind weitergehende Dienstleistungen möglich, soweit diese von der E-Ladestation unterstützt werden.

Gern stehen die Kundendienstmitarbeiter der EVN für weitere Auskünfte zur Verfügung. Ansprechpartner für eine kostenlose Fachberatung sind Caroline Schierholz, Telefon 03631 634-752 und Torsten Müller, Telefon 03631 634-631.
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Kommentare

20.11.2020, 10.39 Uhr
Psychoanalytiker | Viele Fragen ...
Muss ich ein E-Auto anhand der Ladestation kaufen? Ich weiß z.B. von mindestens 3 Steckerarten. Wenn ich eine Station mit Stecker "A" kaufe, kann ich Autos mit Stecker "B" und "C" zukünftig vergessen!!?? Auch frage ich mich gerade, ob "meine" Mieter-Ladestation auch mit einem fest für mich reservierten Parkplatz verbunden ist. Das wäre zunächst wichtig, allerdings könnte ich deutschlandweit dann nur noch dort parken, nirgends mehr hinfahren, denn andere brauchen ja auch ihre Ladestation. Armes Deurschland, wenn das so kommt ...

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20.11.2020, 11.26 Uhr
Oberstudienrat | Gefördert
wird hier das Laden daheim... zB. über Nacht. Auf dem eigenen oder gemieteten Stellplatz. Bundesweit kann an den öffentlichen Ladestationen geladen werden.

Es bedarf dringend einer Standardisierung der Ladetechnik... Da bin ich beim Psychoanalytiker. Was bei Handyladekabeln möglich war, muss doch auch bei Autoladegeräten funktionieren.

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20.11.2020, 13.02 Uhr
Psychoanalytiker | Mal logisch denken ...
Ein Freund von mir wohnt in einem Wohngebiet mit "Mehrgeschossern" zur Miete. Die Parkplätze sind dort frei wählbar. Wer zuerst kommt, "mahlt zuerst". Und das ist dort gut so, denn weit und breit gäbe es für Besucher, Handwerker, Ärzte, Paketdienste, Physiotherapeuten u.s.w. keine freien Parkplätze, weil "Poller" (angemietete Parkplätze) es unmöglich machen würden, dort auch nur kurzzeitig zu parken. Also müssten dort frei zugängliche Ladestationen aufgebaut werden. Das wiederum ist "utopisch", weil keiner seine gerade gefundene Parklücke verlieren möchte, und hat man hat einen Parkplatz ergattert, wird man kaum "um Mitternacht" wegfahren, damit ein anderer dort laden und letztendlich auch dort parken kann. Andere freie Parkmöglichkeiten sind (zumindest dort) "kilometerweit" entfernt.

Wären dort Mietparkplätze, wäre es zwar für eine Lademöglichkeit besser, aber zum einen reihte sich Ladestation an Ladestation. Zum anderen benötigte mein Freund z.B. drei Mietplätze: Einen für sich, einen für die Ehefrau (die ein eigenes Auto benötigt) und einen dritten Parklatz "für das Paketauto" (im übertragenen Sinn).

Wäre diese Verfahrensweise Standard in Deutschland, könnte man nur noch auf dem eigenen angemieteten Parkplatz stehen, denn in anderen Orten wäre das Prozedere ja ähnlich. Ich könnte Parkgelegenheiten bei Freunden in Rostock oder Erfurt vergessen, weil es dort auch nur "vermietete" Parkplätze mit privaten Ladestationen gibt, oder ich könnte mir aussuchen, ob mein Erfurter Freund bei seinem Besuch auf meinem Parkplatz steht und lädt, oder eben ein "kilometerweit entfernter" Parkplatz ohne Ladestation genutzt werden muss. DAS wird nicht funktionieren, zumindest dann nicht, wenn man Mieter in einem Wohngebiet mit Mehrgeschossern ist !!!!

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20.11.2020, 13.29 Uhr
Flitzpiepe | Ein Auto
an einer öffentlichen Ladestation wird schon deshalb nicht dort über Nacht stehen bleiben, weil die Ladesäulenbetreiber ab einer gewissen Standzeit (3h z.B.) inzwischen eine happige Standgebühr verlangen.
Aber wie schon geschrieben: Hier geht es nicht um öffentliche Ladesäulen.

BTW: Wo gibt es beim Smartphone bitte eine standardisierte Ladetechnik?

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20.11.2020, 14.45 Uhr
Oberstudienrat | Wirklich funktioniert das natürlich
nur bei vermieteten Parkplätzen...
keine Frage. Es ist ja aber auch nur ein kleiner Baustein und nicht die Universal-Lösung. Vielleicht wäre es mal eine Frage an den Wohnungsvermieter wert.

Ich meine, dass es für die verschiedenen Anschlüsse auch Adapter gibt - bin aber nicht sicher.

BTW: Bei neuen Smartphones (außer I-Phone) hat sich USB-C als Standard durchgesetzt (Freiwillige Selbstverpflichtung der meisten Hersteller) . Bei Apple gibt es meines Wissens auch entsprechende Überlegungen. Die EU arbeitet auf eine Verpflichtung zur Vereinheitlichung hin mit dem Ziel das Elektroschrottaufkommen zu verringern.

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20.11.2020, 17.06 Uhr
Psychoanalytiker | DAAAS klappt in Europa nieeeee
Wenn der Oberstudienrat darauf hinweist, dass "Europa" Überlegungen (!!!!!!!!) bezüglich einer Vereinheitlichung bei Anschlüssen von Handys anstellt .... das hatten wir schon einmal vor Jahren mit "Mini-USB". Aus "Gesetz" wurde "freiwillige Selbstverpflichtung", und eine solche hat in der EU noch NIEEEEEEE funktioniert.

Außerdem gibt es noch immer Geräte mit Mikro-USB (z.B. kleine Radios und Fotoapparate) und Mini-USB (z.B. Kopfhörer und neuere Blutzucker-Messgeräte)
Kann man nicht mal die Stromanschlüsse vereinheitlichen? Nein, kann man nicht, selbst dazu ist "Europa" (Verzeihung !) "zu blööööd".

Und wie schon zuvor kommentiert: Ich sah bereits mindestens 3 verschiedene Anschlüsse an Ladesäulen. Ob es "nur" drei sind, kann ich garnicht sagen, weil ich nur eine Ladesäule betrachtete. Vielleicht gibt es ja andere Ladesäulen mit noch weiteren Steckern (???).

Ach so ... Adapter (zumindest für Handys) sind gar nicht gut. Ich wollte mir einen Adapter von Mini-USB (viele Kabel vorhanden) auf USB-C (kommt Ihr noch mit ?) kaufen. Der Verkäufer riet mir ab: Die Gefahr, dass durch "seitliche Krafteinwirkung" die Buchse des Handys durch den Adapter zerstört werden könnte, sei zu groß ...

Gute Nacht ... Deutschland ....

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20.11.2020, 19.59 Uhr
Oberstudienrat | Boooahhh...
... alles Choleriker hier, oder wie? Warum denn so aggressiv ? Wir diskutieren doch nur.

Es gibt für E-Autos verschiedene Adapterkabel für verschiedene Anschlüsse. Wir sind uns einig, dass das Mist ist und es einer Vereinheitlichung bedarf.

USB-C: Es ging nicht um irgendwelche Radios/China-Led oder Blutzuckermessgeräte. Es ging um Handys....und egal welchen nennenswerten Hersteller Sie nehmen, die aktuellen Telefone haben alle USB-C (außer Apple). Es mag sein, daß es irgendwelche Billighersteller gibt, die noch die alten mini-/mikro-USB-Anschlüsse verbauen.

Thema beendet... Mag mich hier wegen solchem Mist nicht vollpflaumen lassen.

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20.11.2020, 20.58 Uhr
Paul | ach...
und damit diese Kostenzuschüsse finanziert werden können, sollen wir jetzt wieder höhere Spritpreise bezahlen, nur um diesen völlig nutzlosen Mist zu Bezahlen. Wer so ein Umweltverseuchendes E-Autu haben will, der soll den Mist auch selber Zahlen. Mir gibt auch keiner zusätzlich Geld, weil ich jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit fahren muß, da die Verbindung mit Bus-u. Bahn eine Katastrphe ist.

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20.11.2020, 23.34 Uhr
Oberstudienrat | Förderung Mobilität
Es geht bei der Förderung der Ladestationen darum, E-Mobilität und die damit verbundenen Kosten für Ladegeräte erschwinglicher zu machen. Es geht gerade erst los, die Technologie ist Anfangs immer teuer, da Investitionskosten hereingeholt werden müssen. In ein paar Jahren, sorgen Konkurrenz und Produktivität für sinkende Preise - dann wird die Förderung nicht mehr nötig sein.

Das ein Weiterso (wir ballern das CO2 von Millionen Jahren in ein paar Jahrzehnten in die Luft) nicht funktioniert, sollte allen mittlerweile klar sein. Auch ist die Verbrenner-Technologie im Grunde ein Anachronismus. Im Grunde nur eine Weiterentwicklung der Dampfmaschine - optimiert, sehr effizient ...aber dennoch antik. Keine Ahnung, wo uns die Zukunft hinführt - aber auf immer dem Selben zu beharren, oder sich gar die Vergangenheit zurück zu wünschen ist der Tod jeden Fortschritts.

Im Moment ist die E-Mobilität bestenfalls für kurze Strecken geeignet - aber das waren die ersten Benziner auch.

Ob es immer Batterien sein werden, oder Brennstoffzellen, oder etwas, was wir heute noch gar nicht kennen - sicher ist, dass wir um voran zukommen, nichts mehr verbrennen müssen - wie in einer alten Dampflok.

Es gab in 1958 gar mal ein Konzept mit Atom-Reaktor an Bord....wer googeln will: "Ford Nucleon". Habe irgendwo gelesen, selbst damit gibt es wieder Versuche.

BTW: Wer zur Arbeit pendelt, bekommt für jeden gefahrenen Kilometer 0,30 EUR seines Gehaltes steuerfrei. Das sollte eigentlich den Weg zur Arbeit nahezu verbrauchskostenfrei machen (naja, vielleicht nicht bei einem 5 Liter V8). Bei 6,5 Litern Diesel zu 1,05 EUR auf 100km macht das knapp 0,07 EUR Verbrauchskosten pro Kilometer.

Wer mit einem Elektroauto pendelt...spart zudem die KFZ-Steuer, erhebliche Kosten für Wartung und Reparaturen...und bekommt die heimische Wallbox auch noch gefördert... ich finds gut.

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21.11.2020, 09.07 Uhr
LAGE | Steuererstattung, Kilometerpauschale
Wenn jemand wenige Steuern bezahlt, dann bekommt er auch wenig oder auch nichts zurück, Hr. Ober...

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21.11.2020, 10.23 Uhr
diskobolos | Autofahren ist nicht billig...
Wenn man alle Kosten berücksichtigt, kostet der km ca. 30 ct. Die meisten Autofahrer gehen von weniger aus (und lügen sich damit in die Tasche). Für den Weg zur Arbeit kann man nur 15 ct absetzen. Bei einem Spitzensteuersatz von 33% bekommt man also nur 5 ct und damit 1/6 der Kosten zurück (aber auch nur, wenn man über dem AN-Pauschbetrag liegt). Im Übrigen hat der OStR recht!

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21.11.2020, 12.45 Uhr
Oberstudienrat | Nicht ganz richtig, diskobolus..
Der Freibetrag für die einfache Strecke liegt bei 30ct und der spitzensteuersatz bei 42%. Bedeutet also bei angenommenen 10km arbeitsweg, 3 steuerfreie Euro vom Entgelt...
unabhängig vom Steuersatz. Wer viel Steuern zahlt spart also auch mehr. Und über den Freibetrag kommt man I. D. R. Schon mit den Ausgaben für die sozialversicherungen.

Sehr wahrscheinlich meinen Sie den absoluten monetären Vorteil, den ein Autofahrer daraus haben könnte... Das ist jedoch sehr individuell.

Es ging auch nur um die reinen Spritkosten, Abschreibung, Werkstatt, Steuer usw. waren bewusst außen vor, da diese bei einem Elektroauto (Thema des Beitrages) ganz anders sind.

Absolut Recht haben Sie, rechnet man das alles mit ein, ist Autofahren ein teures Hobby. Allein der Wertverlust macht jedes Jahr tausende Euros aus.

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21.11.2020, 13.34 Uhr
diskobolos | Lieber OStR
Der Irrtum liegt ganz auf Ihrer Seite. Mit Spitzensteuersatz meinte ich den individuellen, den man auf die letzten Euro zahlt im Unterschied zum Durchschnittssteuersatz (ESt durch zu versteuerndem Einkommen). 30 ct pro Entfernungs-Km stimmen natürlich. Aber Ihnen ist schon klar, wer mit dem Auto hinfährt, fährt auch wieder zurück. Damit kann er pro gefahrenem Km nur 15 ct anrechnen.
Falls ein AN keine anderen Werbungskosten hat muss er schon einen Arbeitsweg von 15 km haben, damit er bei 220 Arbeitstagen überhaupt einen einzigen ct. an ESt. spart.
Mit den Sozialversicherungsbeiträgen hat die AN-Pauschale nichts zu tun. Das ist ein ganz anderer Topf.

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21.11.2020, 17.02 Uhr
Oberstudienrat | Wow... Diskobolus...
Ihre 15ct hatte ich genauso verstanden, wie Sie es erklärt haben.... Und bei allem anderen lerne ich gerne dazu...

Es ist schön unaufgeregt Meinungen auszutauschen. Schönes Wochenende.

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