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Mi, 17:58 Uhr
27.07.2005

Jetzt ist es amtlich

Nordhausen (nnz). Bislang war es eine Art Absichtserklärung, seit gestern ist es amtlich. Die Evangelische Grundschule in Nordhausen kann Räume der ehemaligen Grundschule in Krimderode nutzen. Einzelheiten mit einem einfach Klick.


Die „Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland e.V.“ einigte sich gestern im Beisein von Vertretern der Stadt- und Schulverwaltung, der Evangelischen Landeskirche mit dem Schulförderverein über eine Teilnutzung des Gebäudes des zukünftigen Kinderhospizes. Klaus-Dieter Heber, Vorstand der Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland e.V., betonte den "durchweg positiven Gesprächsverlauf über die Nutzung und die Umbaumaßnahmen der ehemaligen Krimderöder Schule". Notwendig wurde dieser Dialog, nachdem der Evangelischen Kirche vor wenigen Tagen das Gebäude in der Domstraße für eine Nutzung als Schulgebäude weiterhin versagt wurde.

Die Verantwortlichen des Schulfördervereins und der Kirche suchten kurzfristig einen Platz für Schüler, Erzieherinnen und Lehrerinnen der ersten bis vierten Klasse in Nordhausen Am 25. August werden die Schüler ihr neues Domizil für zwei Jahre beziehen können.

Der Schulförderverein der Evangelischen Grundschule wird in den Klassenzimmern und Fluren des Ostflügels Maler- und Elektroarbeiten
eigenhändig durchführen. Die Nutzung der Sporthalle ist ebenso für die nächsten zwei Jahre der kirchlichen Schuleinrichtung ermöglicht worden.

"Wir freuen uns sehr, dass während unserer Ausbaumaßnahmen zum Kinderhospiz Mitteldeutschland ein Teil unseres Hauses als Schule genutzt werden kann. So können beide Seiten das bisher stillgelegte Gebäude wieder mit Leben erfüllen und die anstehenden Aufgaben gemeinsam angehen. Eventuell entwickelt sich daraus eine länger Partnerschaft", so Heber im Anschluss an die Verhandlungen.

Die ehemalige Schule im Grünen in Nordhausen wurde seit Juni 2002 nicht mehr genutzt und durch die Stadt Nordhausen der Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland" in Aussicht gestellt.
Autor: nnz

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