Sa, 15:33 Uhr
23.07.2005
Gefährliche Mickey Mouse
Nordhausen (nnz). Die beliebten mit Helium gefüllten Luftballons sind ideal zum Dekorieren, Spielen und Verschenken. Sie sind auf fast jedem Kindergeburtstag, bei Hochzeiten, Parties und vielen anderen Gelegenheiten zu finden. Besonders weit verbreitet ist das Einatmen vom Ballongas. Doch da gerade wird zur Vorsicht geraten.
Hierbei verändert sich die Stimmlage in eine Mickey-Mouse-Stimme. Was viele lustig finden ist ein gefährliches Spiel, denn es kann unter Umständen zum Erstickungstod führen. Damit die Feier nicht zum Fiasko wird sollte man Grundlegendes über Gase wissen: Helium ist ein sehr leichtes farb- und geruchloses Gas. Da es nicht brennbar ist, wird es unter anderem benutzt, um Luftballons zu füllen. Atmet man Helium in zu großer Konzentration (zwei bis drei Lungenzüge) ein, wird der Sauerstoff aus der Lunge verdrängt. Ohne Vorwarnung, wie z.B. Schwindelgefühl, kann es dann zur unmittelbaren Bewusstlosigkeit und zum Tod durch Ersticken kommen.
Experten empfiehlt daher, Kinder nie unbeaufsichtigt beim Spielen mit gasgefüllten Luftballons zu lassen. Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal zu einem Unfall kommen, so ist dieser immer als lebensbedrohlich einzuschätzen. Sofortige ärztliche Hilfe ist erforderlich. Bis zum Eintreffen des Arztes ist der Verletzte mit ausreichend frischer Luft zu versorgen. Bei Atemstillstand sollte eine künstliche Beatmung erfolgen.
Autor: nnzHierbei verändert sich die Stimmlage in eine Mickey-Mouse-Stimme. Was viele lustig finden ist ein gefährliches Spiel, denn es kann unter Umständen zum Erstickungstod führen. Damit die Feier nicht zum Fiasko wird sollte man Grundlegendes über Gase wissen: Helium ist ein sehr leichtes farb- und geruchloses Gas. Da es nicht brennbar ist, wird es unter anderem benutzt, um Luftballons zu füllen. Atmet man Helium in zu großer Konzentration (zwei bis drei Lungenzüge) ein, wird der Sauerstoff aus der Lunge verdrängt. Ohne Vorwarnung, wie z.B. Schwindelgefühl, kann es dann zur unmittelbaren Bewusstlosigkeit und zum Tod durch Ersticken kommen.
Experten empfiehlt daher, Kinder nie unbeaufsichtigt beim Spielen mit gasgefüllten Luftballons zu lassen. Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal zu einem Unfall kommen, so ist dieser immer als lebensbedrohlich einzuschätzen. Sofortige ärztliche Hilfe ist erforderlich. Bis zum Eintreffen des Arztes ist der Verletzte mit ausreichend frischer Luft zu versorgen. Bei Atemstillstand sollte eine künstliche Beatmung erfolgen.

