Mo, 15:41 Uhr
05.10.2020
Spatenstich für Radwegeverbindung über die Landesgrenze
Ein Radweg zwischen Ellrich und Walkenried entsteht
Ein Landesgrenzen überschreitendes Bauvorhaben hat begonnen. Beim symbolischen Spatenstich für den Radwege-Lückenschluss zwischen Walkenried (Niedersachsen) und Ellrich (Thüringen) waren heute Vormittag Vertreterinnen und Vertreter der Länder, Landkreise und Gemeinden zur Baustelle nahe des Grenzdenkmals Rotbuche zwischen den beiden Ortschaften gekommen. 30 Jahre nach der deutschen Einheit entsteht eine sichere Radweg-Verbindung für Alltag, Freizeit und Tourismus...
Lange Vorarbeit war der Umsetzung des für die Region wichtigen und zugleich symbolisch bedeutsamen Projekts vorausgegangen, machte Göttingens Landrat Bernhard Reuter bei der Begrüßung deutlich. Es war nicht leicht, alle Beteiligten unter einen Hut zu bringen und vom Projekt zu überzeugen. Aber die Mühe war es wert; der Radweg ist ein Gemeinschaftswerk und der Spatenstich der Lohn für das große Engagement aller Beteiligten, so Landrat Reuter.
Landrat Matthias Jendricke (Landkreis Nordhausen) erklärte: Erst am Samstag haben wir hier gemeinsam an der ehemaligen innerdeutschen Grenze beim Rotbuchenfest den 30. Jahrestag der Deutschen Einheit gefeiert. Der neue Radweg wird ein Brückenschlag, der uns im Südharz noch näher zusammenbringt. Auch für die überregionale Radroute Harzrundweg, die zurzeit noch über die Straße, dann aber über diese neue Verbindung führen wird, bedeutet das eine wichtige qualitative Verbesserung.
Die Bundesländer Niedersachsen und Thüringen fördern den Bau des neuen Radwegs. Der Staatssekretär Aus dem niedersächsischen Verkehrsministerium Dr. Berend Lindner in seiner Ansprache bei der Feierstunde. Er dankte vor allem den Initiatoren des Radwegs, der Stadt Ellrich, der Gemeinde Walkenried und dem Landkreis Göttingen: Dieser Radweg wird Niedersachsen und Thüringen noch enger verbinden. Auch 30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung hat das eine besondere Bedeutung. Deshalb war es für uns selbstverständlich, dieses Projekt zu ermöglichen und mit Mitteln des Landes Niedersachsen zu unterstützen. Die Bedeutung des Radverkehrs nimmt beständig zu. Dies gilt gleichermaßen für alltägliche wie auch für touristische Zwecke. Unser Ziel ist es deshalb, eine sehr gute und sichere Fahrradinfrastruktur zu erhalten und weiter auszubauen.
Vom thüringischen Infrastrukturministerium sprach Referatsleiter Ingo Mlejnek, für die Gemeinde Walkenried machte der stellvertretende Bürgermeister Andreas Viehweger die Bedeutung des Radwegs deutlich. Henry Pasenow, Bürgermeister der Stadt Ellrich, bedankte sich bei Landtagspräsidentin Birgit Keller, die auch beim Spatenstich dabei war - sie hatte sich in ihrer Zeit als Verkehrsministerin für diese Vorhaben eingesetzt.
Der künftige Radweg verläuft nördlich der L 601 auf niedersächsischer Seite beziehungsweise der L 1014 auf dem thüringischen Abschnitt. Für das 960 Meter lange Teilstück auf dem Gebiet der Gemeinde Walkenried wird ein vorhandener Wirtschaftsweg genutzt, es schließt an der Landesgrenze an die Planungen auf thüringischer Seite an. Nach Fertigstellung im nächsten Sommer quert der Radweg das Grüne Band und wird ein Abschnitt Des Harzrundwegs sowie im Iron Curtain Trail, der als europäischer Radfernweg EuroVelo Route 13 über auf einer Strecke von fast 10.000 km von der Barentssee bis an das Schwarze Meer 20 Länder in Europa miteinander verbindet.
Autor: redLange Vorarbeit war der Umsetzung des für die Region wichtigen und zugleich symbolisch bedeutsamen Projekts vorausgegangen, machte Göttingens Landrat Bernhard Reuter bei der Begrüßung deutlich. Es war nicht leicht, alle Beteiligten unter einen Hut zu bringen und vom Projekt zu überzeugen. Aber die Mühe war es wert; der Radweg ist ein Gemeinschaftswerk und der Spatenstich der Lohn für das große Engagement aller Beteiligten, so Landrat Reuter.
Landrat Matthias Jendricke (Landkreis Nordhausen) erklärte: Erst am Samstag haben wir hier gemeinsam an der ehemaligen innerdeutschen Grenze beim Rotbuchenfest den 30. Jahrestag der Deutschen Einheit gefeiert. Der neue Radweg wird ein Brückenschlag, der uns im Südharz noch näher zusammenbringt. Auch für die überregionale Radroute Harzrundweg, die zurzeit noch über die Straße, dann aber über diese neue Verbindung führen wird, bedeutet das eine wichtige qualitative Verbesserung.
Die Bundesländer Niedersachsen und Thüringen fördern den Bau des neuen Radwegs. Der Staatssekretär Aus dem niedersächsischen Verkehrsministerium Dr. Berend Lindner in seiner Ansprache bei der Feierstunde. Er dankte vor allem den Initiatoren des Radwegs, der Stadt Ellrich, der Gemeinde Walkenried und dem Landkreis Göttingen: Dieser Radweg wird Niedersachsen und Thüringen noch enger verbinden. Auch 30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung hat das eine besondere Bedeutung. Deshalb war es für uns selbstverständlich, dieses Projekt zu ermöglichen und mit Mitteln des Landes Niedersachsen zu unterstützen. Die Bedeutung des Radverkehrs nimmt beständig zu. Dies gilt gleichermaßen für alltägliche wie auch für touristische Zwecke. Unser Ziel ist es deshalb, eine sehr gute und sichere Fahrradinfrastruktur zu erhalten und weiter auszubauen.
Vom thüringischen Infrastrukturministerium sprach Referatsleiter Ingo Mlejnek, für die Gemeinde Walkenried machte der stellvertretende Bürgermeister Andreas Viehweger die Bedeutung des Radwegs deutlich. Henry Pasenow, Bürgermeister der Stadt Ellrich, bedankte sich bei Landtagspräsidentin Birgit Keller, die auch beim Spatenstich dabei war - sie hatte sich in ihrer Zeit als Verkehrsministerin für diese Vorhaben eingesetzt.
Der künftige Radweg verläuft nördlich der L 601 auf niedersächsischer Seite beziehungsweise der L 1014 auf dem thüringischen Abschnitt. Für das 960 Meter lange Teilstück auf dem Gebiet der Gemeinde Walkenried wird ein vorhandener Wirtschaftsweg genutzt, es schließt an der Landesgrenze an die Planungen auf thüringischer Seite an. Nach Fertigstellung im nächsten Sommer quert der Radweg das Grüne Band und wird ein Abschnitt Des Harzrundwegs sowie im Iron Curtain Trail, der als europäischer Radfernweg EuroVelo Route 13 über auf einer Strecke von fast 10.000 km von der Barentssee bis an das Schwarze Meer 20 Länder in Europa miteinander verbindet.









