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Mo, 13:27 Uhr
05.10.2020
Ausstellungen aus Charleville-Mézières

Zwei französische Ausstellungen eröffnet

Gleich zwei Ausstellungen aus Nordhausens französischer Partnerstadt Charleville-Mézières konnte Oberbürgermeister Kai Buchmann am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit im Nordhäuser Ratssaal eröffnen...

Die Marionettenausstellung „Vive la marionnette“, im Museum Flohburg sowie die Tourismusausstellung „Eine Ardenne-drei Länder“ im Foyer der Stadtbibliothek, die beide bis Ende November hier zu sehen sind.

„Die Marionetten zählen zum Kulturerbe Frankreichs und besitzen für unsere Partnerstadt eine große ideelle Bedeutung“, sagte der Oberbürgermeister in seinem Grußwort. Deshalb habe die Stadt mit der Entsendung dieser „Schätze“ ein großes Vertrauen in Nordhausen bewiesen.

Ausdrücklich dankte er aber auch dem Tourismusbüro der Ardennen. Denn parallel zur Marionettenausstellung werde in der Stadtbibliothek die touristische Ausstellung „Eine Ardenne - drei Länder“ gezeigt. Auch diese Ausstellung sei eigens für Nordhausen konzipiert und finanziert wurden.

Marionetten-Ausstellung in der Flohburg (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Marionetten-Ausstellung in der Flohburg (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)

Mit einer Videobotschaft begrüßte der Bürgermeister von Charleville-Mézières, Boris Ravignon gemeinsam mit der Leiterin des Kulturbereichs der französischen Partnerstadt, Blandine Robin, seinen Nordhäuser Amtskollegen und die Nordhäuser Gäste. Er bedauerte, dass er wegen der Pandemie den geplanten Besuch in Nordhausen absagen musste.

Der Leiter des französischen Kulturbüros Thüringen in der Thüringer Staatskanzlei, Dr. Marc Sagnol, überbrachte ebenfalls Grüße der Thüringer Landesregierung und gratulierte den Nordhäusern zu solch einer vitalen Städtepartnerschaft. Jugendliche der Tanzschule Radeva haben mit mehreren Tänzen die feierliche Eröffnung umrahmt.
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Kommentare

05.10.2020, 22.24 Uhr
Marino50 | Marionettenausstellung
Das ist eine tolle Sache, dass unser OB diese Marionettenausstellung eröffnet hat. Passt sie doch so gut in die Zeit und zu den regierenden Leuten, auch in unserer Stadt. 30 Jahre Wiedervereinigung steht da natürlich hinten an. So etwas kann nur Ellrich entsprechend würdigen und feiern. Sehr traurig Herr OB.

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06.10.2020, 08.14 Uhr
Stefan aus NDH | Nicht die Marionetten sind das Problem...
... die sind sehr schön. Das Problem ist eher, dass der Zeitpunkt zum 3. Oktober falsch gewählt war und das offensichtlich keine Öffentlichkeit zur Eröffnung gewünscht war. Nur wenige waren da, und das waren eher Geladene, also die Üblichen.
So blieb die Abschottung, man war "unter sich" und seinesgleichen im "Bildungsbürgertum" einer Kleinstadt.

Bei der Tourismusausstellung zu den Ardennen bleibt zu hoffen, dass sich die Region Nordhausen auch mal in Frankreich präsentiert.

Das es zum 3. Oktober keine vernünftige Veranstaltung gab, ist zu Recht kritikwürdig.

Man wollte wohl eher Europa feiern. Deutsche Einheit war unserer Elite und dem OB wohl zu simpel. Ellrich hat gezeigt, wie man es richtig macht.

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