Mo, 09:12 Uhr
05.10.2020
Singen verbindet am Tag der deutschen Einheit
Ellrich war dabei
Rund 100 Sängerinnen und Sänger stehen am Samstag, am Tag der Deutschen Einheit, in Ellrich und stimmen ein, als es Punkt 19 Uhr heißt Deutschland singt. Die bundesweite Initiative hatte aufgerufen mit Gesang an möglichst vielen Orten Deutschlands, die Zivilcourage der Friedlichen Revolution zu feiern und mit Kerzen ein Zeichen des Friedens und der Hoffnung zu setzen...
30 Jahre deutsche Einheit - 75 Jahre Frieden - der Kirchenkreis Südharz ist dabei. Kantorin Christine Heimrich, eine der Organisatorinnen, zählt den Countdown auf dem Platz vor der St. Johannis-Kirche rückwärts ehe der erste Ton pünktlich erklingt. Die Zuschauer zählen mit. Dass für diese Veranstaltung Ellrich ausgewählt wurde, ist kein Zufall. Die Stadt lag vor der Wiedervereinigung im Sperrgebiet und die Kirche erzählt dazu ihre eigene Geschichte.
Gemeinsam eröffnen der Ellricher Bürgermeister Henry Pasenow und Pfarrer Jochen Lenz den Abend. Und gemeinsam wollen wir das Beste für unsere Stadt erreichen, betont der Bürgermeister noch einmal nachdrücklich. Als nun die Chöre des Kirchenkreises vor der St. Johannis-Kirche zur Feier der Deutschen Einheit anstimmen, ist das mit Blick auf die Geschichte ein besonderer Moment. 80 Sängerinnen und Sänger vom Gospelchor Ilfeld, der Kantorei Ilfeld, dem Singkreis und dem Gemischten Chor Ellrich, dem Projektchor Goldene Aue und der Nordhäuser Kantorei waren angemeldet. Spontan haben sich auch noch Sangesbegeisterte aus Bad Sachsa angeschlossen. So vielstimmig erklingen dann 12 Lieder von Volksliedern über Popsongs bis zu kirchlichem Liedgut sowie der Nationalhymne und der Europahymne als Abschluss. Live überträgt der Kirchenkreis die einzelnen Lieder auf seiner Facebook-Seite.
Im Wechsel moderieren und dirigieren den Abend die beiden Kantorinnen Christine Heimrich und Viola Kremzow. Kantor Michael Kremzow ist für die musikalische Begleitung verantwortlich. Wer vor Ort ist, kann sehen, wie viel Arbeit in diesem Abend steckt. Nicht nur die Vorbereitung in den Chören und die Materialbestellung von Noten bis Kerzen, auch die Organisation vor Ort ist bemerkenswert. Von der Technik über die mit Abstand gestellten Stühle und Podeste für die Chöre, die Absperrung für das Publikum, die Beleuchtung...vieles gab es zu tun und will auch hinterher wieder aufgeräumt werden. Doch damit endet der Tag nicht. Zu viele Geschichten kommen an diesem Abend wieder an die Oberfläche und wollen erzählt werden.
Regina Englert
Autor: red30 Jahre deutsche Einheit - 75 Jahre Frieden - der Kirchenkreis Südharz ist dabei. Kantorin Christine Heimrich, eine der Organisatorinnen, zählt den Countdown auf dem Platz vor der St. Johannis-Kirche rückwärts ehe der erste Ton pünktlich erklingt. Die Zuschauer zählen mit. Dass für diese Veranstaltung Ellrich ausgewählt wurde, ist kein Zufall. Die Stadt lag vor der Wiedervereinigung im Sperrgebiet und die Kirche erzählt dazu ihre eigene Geschichte.
Gemeinsam eröffnen der Ellricher Bürgermeister Henry Pasenow und Pfarrer Jochen Lenz den Abend. Und gemeinsam wollen wir das Beste für unsere Stadt erreichen, betont der Bürgermeister noch einmal nachdrücklich. Als nun die Chöre des Kirchenkreises vor der St. Johannis-Kirche zur Feier der Deutschen Einheit anstimmen, ist das mit Blick auf die Geschichte ein besonderer Moment. 80 Sängerinnen und Sänger vom Gospelchor Ilfeld, der Kantorei Ilfeld, dem Singkreis und dem Gemischten Chor Ellrich, dem Projektchor Goldene Aue und der Nordhäuser Kantorei waren angemeldet. Spontan haben sich auch noch Sangesbegeisterte aus Bad Sachsa angeschlossen. So vielstimmig erklingen dann 12 Lieder von Volksliedern über Popsongs bis zu kirchlichem Liedgut sowie der Nationalhymne und der Europahymne als Abschluss. Live überträgt der Kirchenkreis die einzelnen Lieder auf seiner Facebook-Seite.
Im Wechsel moderieren und dirigieren den Abend die beiden Kantorinnen Christine Heimrich und Viola Kremzow. Kantor Michael Kremzow ist für die musikalische Begleitung verantwortlich. Wer vor Ort ist, kann sehen, wie viel Arbeit in diesem Abend steckt. Nicht nur die Vorbereitung in den Chören und die Materialbestellung von Noten bis Kerzen, auch die Organisation vor Ort ist bemerkenswert. Von der Technik über die mit Abstand gestellten Stühle und Podeste für die Chöre, die Absperrung für das Publikum, die Beleuchtung...vieles gab es zu tun und will auch hinterher wieder aufgeräumt werden. Doch damit endet der Tag nicht. Zu viele Geschichten kommen an diesem Abend wieder an die Oberfläche und wollen erzählt werden.
Regina Englert






