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Di, 13:13 Uhr
19.07.2005

Ein Argument fürs Oberzentrum

Nordhausen (nnz). Nordhausen ist Großstadt, zumindest in Sachen Bahnstationen. Acht Stationen gibt’s, seit heute eine weitere attraktiv sanierte. Wo jetzt schon die Abreise Freude macht, die nnz verrät es Ihnen.


Ein Argument fürs Oberzentrum (Foto: nnz) Ein Argument fürs Oberzentrum (Foto: nnz)

Otto Mayer von der Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen hat die Zahlen parat. Sieben Städte in Thüringen haben mehr als drei Bahnstationen, Nordhausen hat sogar acht. Seit heute eine weitere schön sanierte, nämlich den Altentor Bahnhof der Harzer Schmalspurbahn. Sauber und freundlich präsentiert sich das Objekt. Das Empfangsgebäude wurde frisch gestrichen und erhielt eine neue Dachrinne. Auf einer Länge von 150 m ist der Bahnsteig jetzt gepflastert und für Blinde und Sehbehinderte mit einer Leiteinrichtung versehen. Von der Bochumer Straße aus wurde ein neuer Zugang geschaffen, der besonders für die Schüler der umliegenden Schulen von Vorteil ist. Die Bahnsteigbeleuchtung ist modernisiert worden. Rund 80.000 Euro kostete die Sanierung des Bahnhofes, die Hälfte davon kam von der Nahverkehrsservicegesellschaft.

Matthias Wagener, der Geschäftsführer der HSB, dankte nicht nur der Stadt Nordhausen für die Begrünung des Bahnhofsvorplatzes. Er versprach auch weitere Bauprojekte. So sollen Bahnsteige in Niedersachswerfen und Ilfeld verbessert werden und, sobald finanzierbar, auch ein neuer Haltepunkt am Schurzfell entstehen. Viele Bürger würden sich das wünschen. Daß man die Bedürfnisse der Fahrgäste genau kennt, verraten vor allem die Zuwachszahlen von 17 % mehr beförderten Personen. Durch das Nordhäuser Modell mit dem Combino Duo profitieren viele Bürger von dem guten Nahverkehrsangebot der Region.



Die große Anzahl Bahnstationen sei ein weiteres Argument für Nordhausen als Oberzentrum freute sich Bürgermeister Matthias Jendricke über die statistischen Daten von Otto Mayer. Noch mehr freut er sich jedoch, daß die HSB andere Akzente setzt, als allgemein vom Nahverkehr bekannt. Gemeinsam mit den Nordhäuser Verkehrsbetrieben wird investiert statt eingespart. Das kommt an in der Region.

Nach den kurzen Ansprachen stand der obligatorische Banddurchschnitt auf dem Programm. Damit wurde der sanierte Altentorbahnhof offiziell eingeweiht. Der Zugverkehr fand trotz der Feier uneingeschränkt statt.
Autor: wf

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