nnz-tv Nachrichten aus Nordthüringen Eichsfelder Nachrichten Kyffhäuser Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Do, 10:00 Uhr
17.09.2020
Untersuchungen am Theater laufen

Heute voraussichtlich keine Evakuierung

Am Nordhäuser Theater ist heute wieder der Kampfmittelräumdienst gefragt. An zwei Verdachtspunkten werden Untersuchungen durchgeführt. Sollte man fündig werden, wäre trotzdem nicht mit einer Evakuierung zu rechnen, zumindest heute nicht…

Sondierungen am Theater Nordhausen (Foto: agl) Sondierungen am Theater Nordhausen (Foto: agl)

Die beiden Verdachtspunkte, auf die sich die Kampfmittelräumer heute konzentrieren liegen, anders als zuvor, in beträchtlicher Tiefe. „Wir haben uns daher entschieden, die Punkte nicht direkt anzubaggern“, erklärt Feuerwehrchef Thomas Schinköth vor Ort. Stattdessen wurden mehrere Messpunkte um die verdächtigen Anomalien herum mittels Sonde untersucht.

Am ersten Verdachtspunkt wurden heute morgen drei Bohrungen von mehreren Metern Tiefe durchgeführt und das Messgerät über Rohre in das Erdreich hinabgelassen. Aussagekräftige Daten hat man indes noch nicht, die können erst durch die Auswertung per Computer gewonnen werden.

Da man sich hinter dem Theater nicht länger nur mit Aushubarbeiten befasst, sondern eine veritable Großbaustelle entstanden ist, müssten man im Falle eines Fundes erst einmal diverse Besprechungen durchführen, erklärte Schinköth der nnz. So man denn fündig würde, wäre heute daher nicht mit einer Evakuierung zu rechnen. Der zweite verdächtige Punkt wird zur Stunde noch untersucht, die nnz wird weiter berichten.

update:16.32 Uhr:
Ergebnis der heutigen Sondierungen

Die Sondierung möglicher Anomalien beziehungsweise Bombenverdachtspunkte durch die Firma Tauber Delaborierung wurde abgeschlossen. Aufgrund der schwierigen Geländebeschaffenheit wurden mehr als 50 Bohrlöcher gesetzt, um den Untergrund zu untersuchen. Die gesammelten Daten werden nun durch die Firma Tauber ausgewertet. Ergebnisse liegen nicht vor nächster Woche vor. Es ist nicht auszuschließen, dass nach der Prüfung durch die Firma Tauber weitere Sondierungen erfolgen müssen.
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

17.09.2020, 10.11 Uhr
Wolfi65 | Man macht es wieder spannend
Entweder es liegt dort eine Bombe, oder es liegt dort keine.
Auf was will man denn noch warten?
Ob man sich eine Entschärfung mit Evakuierung noch leisten kann?
Wenn nein, dann bleibt die Bombe so lange in der Erde bis Geld da Ist?
Ein Jammer ist das im Lande der Freiheit und Demokratie.

8   |  21     Login für Vote
17.09.2020, 11.53 Uhr
könig_gerhard | Nee, Wolfi -
Der Vorteil einer geplanten/planbaren Entschärfung liegt darin, dass man die zu evakuierenden Bereiche im Vorfeld informieren kann; dass die betroffenen Bürger sich längerfristig auf ein "ich kann an dem und dem Datum zu der und der Uhrzeit nicht zu Hause sein" vorbereiten können.
Dass man nicht in einer Hau-Ruck-Aktion, weil Gefahr im Verzug ist, innerhalb weniger Stunden den Transport von Alten und Kranken organisieren muss, nicht innerhalb weniger Stunden Notunterkünfte einrichten muss für alle, die nicht wissen, wohin.

Einfach mal nachdenken vor dem Schreiben, wie wäre es denn? Es geht nicht um Freiheit, Demokratie oder Geld, sondern um die Erleichterung eines Ausnahmezustandes. Wie man für solch einen Blödsinn noch "Daumen hoch" geben kann erschließt sich mir nicht.

18   |  7     Login für Vote
17.09.2020, 13.46 Uhr
Wolfi65 | Das ist immer so eine Sache mit dem Nachdenken
Am 22 Juni ging es ja nicht schnell genug, die Leute aus ihren Wohnungen heraus zu bekommen.
Hat man da nicht nachgedacht, Lieber König Gerhard?
Oder sollte ich lieber schreiben: Eure Excellenz?
Man hat wohl selbst nicht viel nachgedacht? Hauptsache dem Wölfchen eine überbraten und den Alltagsfrust in der NNZ loswerden.

7   |  15     Login für Vote
17.09.2020, 15.08 Uhr
Herr Schröder | Wolfi65
Kann man ihnen eigentlich auch mal irgendetwas Recht machen? Ist das möglich?

Gerade bei diesem Thema wird doch sicher keiner der Agierenden mit Absicht irgendjemanden schikanieren. Sie wissen doch sicher auf Grund ihrer riesigen Erfahrung heraus, dass es unterschiedliche Arten von Bomben gibt. So war es bei der von ihnen angesprochen Entschärfung eine Bombe mit Säurezünder welche keinen Aufschub gestattet und auch keine Fehler verzeit (siehe Göttingen). Bei kleineren Bomben mit anderen Zündern kann man unter Umständen auch etwas Zeit bis zur Entschärfung einplanen wie zum Beispiel in der Windlücke.
Aber was sage ich, das wissen sie ja sicher alles schon!

9   |  5     Login für Vote
17.09.2020, 15.44 Uhr
Wolfi65 | Wohl nicht ganz richtig?
Diese Info scheint wohl nicht ganz richtig zu sein, denn nach meinen Infos handelte es sich bei der Englisch-Amerikanischen Leihgabe um einen Aufschlagzuender, welcher wohl ziemlich vergammelt und über Kopf in der Erde versunken war.
Von einen Langzeit-Säurezünder, war in der NNZ und der TA nichts zu erkennen.
Natürlich lasse ich mich gerne eines besseren belehren, wenn die Message vernünftig und sachlich herüber kommt.

PS: Morgen bitte nicht die Stadt sperren, denn ich bekomme morgen meinen neuen Kühlschrank geliefert. (Die Sorgen des kleinen Mannes)

4   |  12     Login für Vote
17.09.2020, 15.56 Uhr
Keckskrümel | Es kommt auf drauf an
ob die Bombe bereits freigelegt wurde. Im Moment sind es nur Verdachtspunkte und somit kann man alles genau planen.

Es hat rein gar nichts mit Schikane seitens der Stadt zu tun.

10   |  1     Login für Vote
17.09.2020, 17.21 Uhr
muendh | Die Firma Tauber sollte ...
... dem Wolfi65 einen Beratervertrag anbieten.

Ich frage mich schon lange, wie die Firma so lange ohne ihn erfolgreich sein konnte.

Als Eignungstest darf er auch mal auf einer Bombe reiten.

6   |  4     Login für Vote
17.09.2020, 18.23 Uhr
Wolfi65 | Wenn ich bei dieser FIRMA anfangen würde
Dann würde ich die ganze Stadt NDH zum Verdachtsmoment deklarieren, denn es sollen doch wohl in einigen Ecken der Stadt noch genug Kampfmittel in der Erde liegen, um Generationen von Sprengmeistern die Arbeit bis zur Rente zu garantieren.
Zumal man schon Monate lang allein am Theater herumgräbt, um nach irgendwelchen Verdachtsmomenten zu schauen.
Und @muendh
Das Vergnügen auf einer Bombe zu reiten hatte ich zwar noch nicht, aber ich habe den dringenden Verdacht, jeden Tag über eine im Erdreich schlummernde zu laufen, wenn ich mich im Stadtgebiet aufhalte.

4   |  4     Login für Vote
18.09.2020, 11.37 Uhr
Henrik Keissner | Was soll die Deklaration bringen??
Vorweg, einen wirklich inkompetenteren Kommentator als Wolfi65 habe ich hier noch nie gelesen (und das soll bei dem Kommentar-Klientel) auf NNZ schon was heißen.
Wer an einer derartigen Selbstüberschätzung leidet erfreut sich der Anonymität des Internets um diese in den Äther zu kot*en.

Aber zum Thema. Was soll denn eine derartige Deklaration bringen? Möchten Sie die Stadt für die nächsten Monate abgesperrt wissen? Sodass in aller Ruhe untersucht werden kann und man danach zu 100% davon ausgehen kann das Nordhausen Bombenfrei ist?

Wenn es Ihnen so viel Unbehagen bereitet, dann ziehen Sie doch einfach weg. Das hat 2 Vorteile, Sie müssen nicht mehr Ihren Schabernack und Unwesen auf NNZ treiben und Sie können in aller Ruhe Ihr Leben leben.
Dann können Sie auch wieder mehr rausgehen und mit den sinnvollen Dingen des Lebens beschäftigen anstatt unnütze Kommentare abzusetzen.

2   |  3     Login für Vote
18.09.2020, 13.03 Uhr
Wolfi65 | Beleidigungen bringen nicht viel
Sie haben sich doch genug in der NNZ über meine Person ausgelassen.
Das nehme ich zur Kenntnis.
Aber über meinen Wohn-und Aufenthaltsort, brauchen Sie mir hier keine Geschichten erzählen.
Woher will man denn wissen, das ich meine Kommentare von Zuhause aus schreibe und nicht von JWD?
Man will immer so klug sein und schreibt eigentlich nur Schrott ohne nachzudenken, nur um anderen Unwissenheit vorzuwerfen und das eigene Versagen zu überspielen.

4   |  0     Login für Vote
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

digital
 
Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.