nnz-tv Nachrichten aus Nordthüringen Eichsfelder Nachrichten Kyffhäuser Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Mi, 07:56 Uhr
16.09.2020
Interkulturelle Woche in Nordhausen

Zusammen leben, zusammen wachsen

„Zusammen leben, zusammen wachsen.“, so heißt in diesem Jahr das zentrale Motto der Interkulturellen Woche vom 19. September bis 04. Oktober. Seit Januar trifft sich eine Gruppe von Vertreter/innen aus lokalen Vereinen und Institutionen, um ein gemeinsames Programm auf die Beine zu stellen...

„Die Pandemie hat uns gezeigt, dass wir zusammen etwas erreichen können“, so Stephanie Tiepelmann-Halm vom schrankenlos „Eines hat uns der Umgang mit dem neuartigen Coronavirus deutlich vor Augen geführt, dass wir noch einmal ganz anders auf uns und auf unsere Gesellschaft schauen sollten, dass Gemeinsame zu betonen und aufeinander zuzugehen. Die interkulturelle Woche bietet die Gelegenheit für Gespräche und Begegnungen, mit entsprechendem Abstand natürlich.“

Aufmerksame Bürger/innen sind bereits Plakate mit Zitaten in der Stadt zu dem Motto „Zusammen leben, Zusammen wachsen“ aufgefallen. Dazu gibt es eine Mitmachaktion: Am August – Bebel – Platz und in der Halleschen Straße stehen zwei Plakat Aufsteller bis zum 25. September. Die Jugendkunstschule und der schrankenlos stellen die Frage: Wie viel Vielfalt verträgt Nordhausen? Teilen sie ihre Gedanken auf dem Aufsteller den Veranstalter/innen mit.

Zusammen leben, Zusammen wachsen - die interkulturelle Woche in Nordhausen (Foto: Schrankenlos e.V.) Zusammen leben, Zusammen wachsen - die interkulturelle Woche in Nordhausen (Foto: Schrankenlos e.V.)

Ein besonderes Highlight wird ab dem 22. September bis zum 24. September der „Demokratie Container“ in der Nähe der Markpassage sein (gefördert über die LAG Jugendkunstschulen Thüringen und
im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Thüringer Landesprogrammes für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit „Denk bunt“ des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport). Tagsüber werden verschieden Aktionen, zum Beispiel eine Straßenaktionen zum Thema „Die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN“, „Das Lieferkettengesetz“ und „(Wie) viel Vielfalt verträgt Nordhausen?!“ vor Ort angeboten.

Mittwoch und Donnerstag ab 18 Uhr finden Bürger/innen Dialoge (Teilnahme nur mit Anmeldung) statt. Hierfür rufen die Veranstalter/innen auf: „5 Jahre nach dem Ausspruch ‚Wir schaffen das!‘ wollen wir mit Teilnehmenden in einem sog. Worldcafé uns mit allen Besucher/innen austauschen. Wir wollen die Frage beleuchten, was denn genau in den letzten fünf Jahren geschafft wurde – und von wem? Dabei möchten wir auch die aktuelle Situation an den Außengrenzen Europas miteinbeziehen. Zu diesem Gesprächsabend am Mittwoch laden wir gezielt ein und bitten bei Interesse um Anmeldung“ (Anmeldungen per Mail an dk@schrankenlos.net).

Der Donnerstagabend steht thematisch unter dem Thema: „Was ist das Lieferkettengesetz? Wege zu einer gerechten Weltwirtschaft“. Als Gast wird Tim Strähnz vom Eine Welt Netzwerk Thüringen erwartet, der mit Gästen und Interessierten ins Gespräch kommen wird.

Weitere Highlights der Interkulturellen Wochen sind: das Picknick der Kulturen auf dem Sportplatz in Nordhausen Ost/Sundhäuserstraße/Rothleimmühle am 20.9., der Druck eines interkulturelles Kochbuches und ein online Escape Room.

Das vollständige Programm finden alle Interessierten bei Facebook „NIMM Nordhausen“ und auf der Veranstaltung - Seite der Stadtverwaltung https://www.nordhausen.de/termine/termine.php.
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

16.09.2020, 08.07 Uhr
Wolfi65 | Vielfalt tut gut
Das konnte man vor kurzen in der NNZ auf Video sehen.
Nur weiter so!

9   |  1     Login für Vote
16.09.2020, 08.37 Uhr
Einheimischer | Schwarz-Rot-Gold ...
ist bunt genug
Als erste Mitmachaktion für alle Neubürger und die bunte Befürworter-Kaste empfehle ich die Beseitigung der Vandalismusschäden in der Uferstraße. Die vernichteten Sachwerte wurden aus Steuergeldern bezahlt, die Menschen wie ich erwirtschaften müssen. Zweite Aktion sollte die Vermittlung der Werte und Gepflogenheiten im Gastgeberland sein (keine Gewalt, keine Drogen, kein Missbrauch von Sozialleistungen). Danach sollte über eine gezielte Rückführung in die Heimatländer erfolgen. Da werden diese Menschen für den Wiederaufbau dringend gebraucht.
PS: bitte den Aktionstag aus der eigenen Tasche finanzieren und nicht die hart verdienten Steuermillionen verpulvern!

16   |  1     Login für Vote
16.09.2020, 09.44 Uhr
N. Baxter | interessant
wäre mal im Nachgang der Veranstaltung zu erfahren, wie viel Leute wirklich dort waren und damit meine ich jene die auch wirklich willig zur Integration sind...

12   |  0     Login für Vote
16.09.2020, 10.15 Uhr
Bürger 0815 | Corona Geld
Für was das Corona Hilfsprogramm alles herhalten muss.
Nicht etwa zur Bekämpfung der Viren, nein für Kunterbunt.
Die Rot-Rot-Grüne Landesregierung hat ja einen Goldesel. Wir, das deutsche Volk.

9   |  0     Login für Vote
16.09.2020, 14.37 Uhr
Psychoanalytiker | Mein Vorschlag:
Da hier offenbar Demokratie geschult werden soll, empfehle ich als Gastrednerin das "Blumenmädchen" aus dem Thüringer Landtag, das vor lauter Demokratieverständnis jetzt auch noch Vorsitzende von "DIE LINKE" werden will, einzuladen. Thema könnte sein: "Wie erreiche ich es auf demokratischem Weg, ein genehmes Wahlergebnis in nur 6 Wahlgängen zu erreichen."

Bezüglich der aktuellen "Flüchtlingsoffensive" der 27 Staaten der Europäischen Union empfehle ich das Thema: "Warum macht nach nur 5 Jahren keiner mehr mit Deutschland so richtig mit, warum wendet sich jetzt auch noch Österreich massiv von uns ab und wäre Sebastian Kurz zusammen mit "seinen GRÜNEN" nicht auch für uns in Deutschland der bessere Bundeskanzler." Mal bei Herrn Kurz anfragen, vielleicht kommt er ja mal hierher und erklärt uns "die Welt" ...

9   |  0     Login für Vote
16.09.2020, 15.06 Uhr
Henkel | 150 Milliarden,
++ ohne dass es jemand genau weiß. Das kostete uns dieses "Bunte Miteinander" in 5 Jahren. Geschafft haben wir gar nichts positives. Da wird ja schon eine Flasche geköpft, wenn ein Bruchteil der Zugereisten einen Job nachgeht. All die Opfer, all die sozialen Verwerfungen, all die Unsicherheiten und Gefahren, wenn juckts.
5 Jahre, in denen unsere Politiker nicht erreicht haben, dass man die Flüchtlinge wieder ins Heimatland bringt. All die Anreize hat man gelassen, die Flüchtlinge stauen sich weiter bspw. in Griechenland. Alle kann man nicht aufnehmen, auch wenn’s die bunten Träumer gern hätten. Und nun steht man vor dem Problem, dass es sich wohl herumsprechen wird, dank grünbunter NGOs, dass man nur Feuer legen muss und ins geliebte Germoney kommt. Lager voller Glücksritter aus Afrika, die hier in der entstehenden digitalen Welt eh kein Bein auf den Boden kriegen. Für die wir dann eben alle mitarbeiten müssen, damit sie versorgt sind. Das ist am Ende mit "Wir schaffen das" gemeint. Die Fleißigen werden es schon schaffen, noch mehr Menschen durchzufüttern.

10   |  0     Login für Vote
16.09.2020, 21.49 Uhr
Paul | Psychoanalytiker...
Sehr gut. Das trifft genau meine Vorstellungen, und sicher nicht nur meine. In meinem Bekanntenkreis haben ALLE die Schna...evoll mit diesem vom Steuerzahler bezahlten Asylschmarotzerei.
Es sollten sofort mit Massenabschiebungen angefangen werden, als sich seine eh schon hole Birne darüber zu zerbrechen. wie noch mehr hergeholt werden können.

4   |  0     Login für Vote
16.09.2020, 23.52 Uhr
Kama99 | Erst ....
waren es 150 Kinder, dann +1553 weitere (Fam. u. Kinder) heute nochmals +340 kranke Kinder zzgl. Kernfamilie macht knapp 1000. Also sind wir schon bei knapp 2700 Personen. Ich schätze am Ende der "einmaligen" Aktion, die eigentlich schon seit 2015 andauert, hat Deutschland sämtliche Migranten von allen Inseln hier her geholt. Erst mal alles, was keine Chance auf Asyl hat, im großen Stil abschieben. Kann so schwer doch eigentlich nicht sein, die Aufnahme geht ja auch ganz fix. Die anderen Länder lachen sich schlapp über die deutsche Blödheit.

2   |  0     Login für Vote
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

digital
 
Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.