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Do, 16:18 Uhr
03.09.2020
Berichtet

Wirtschaftsstaatssekretärin vor Ort bei Eaton

Nachdem das Unternehmen Eaton vor wenigen Tagen seinen Rückzug aus Nordhausen angekündigt hat, war gestern die Thüringer Wirtschaftsstaatssekretärin Valentina Kerst gemeinsam mit Landrat Matthias Jendricke vor Ort...

Von links: Jendricke, Kerst, Hahn und Scharff (Foto: privat) Von links: Jendricke, Kerst, Hahn und Scharff (Foto: privat)
Der Vorsitzende des Betriebsrats Karsten Hahn und Alexander Scharff, zweiter Geschäftsführer der IG-Metall in Nordhausen, schilderten die aktuelle Situation und die gedrückte Stimmung in der Belegschaft.

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Die Konzernleitung hat jetzt formell angekündigt, den Standort Nordhausen des Automobilzulieferers zum Jahresende zu schließen und die Produktion nach Polen zu verlagern. Die Staatssekretärin des Wirtschaftsministeriums Valentina Kerst, Betriebsrat und Gewerkschaft vereinbarten, zu den weiteren Entwicklungen in engem Kontakt zu bleiben.

„Eine Unternehmensschließung in nur vier Monaten halte ich für ausgeschlossen, schließlich handelt es sich nicht um eine Insolvenz“, betont Landrat Jendricke. „Offenbar hat sich die Unternehmensleitung in den USA noch nicht mit den arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen bei uns in Deutschland beschäftigt.“ Die Staatssekretärin sagte auch die Unterstützung der LEG zu, allerdings ist es zum jetzigen Zeitpunkt zu früh für mögliche Prognosen zum Standort.
Autor: red

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Kommentare
free Gigi
03.09.2020, 16:59 Uhr
nettes Foto aber
mehr wird wohl am Ende auch nicht bleiben...
Paulinchen
03.09.2020, 19:33 Uhr
Wetten...
... dass der Drops schon gelutscht ist? Schöne Worte lösen leider keine solchen Probleme.

Sicher müssen wir Deutschen nun Geduld haben, bis die Weltwirtschaft einmal rund um die Erde gekommen ist, bis sie sich wieder hier ansiedelt. Kann mich noch gut an die Geschichte mit Reemtsma erinnern. Der arme Eigentümer hat sich ebenso eiskalt aus dem Staub (Nordhausen) gemacht, wie es bestimmt noch andere tun werden.

Für diese Grosskapitalisten sind die Arbeitnehmer leider nur Schachfiguren und der Staat ist der Karton, wo die Figuren aufbewahrt werden. Was hat uns Erich gelehrt? Geld regiert im Kapitalismus die Welt. Das war damals die Theorie und heute erleben wir die Praxis. Plötzlich sind wir die verwelkten Blümchen prognostizierten der blühenden Landschaften geworden.
Nordthüringer
04.09.2020, 01:31 Uhr
Erich hat uns das nicht gelehrt ...
... , der Dachdecker aus dem Saarland war doch selbst nur
Schießbudenfigur in seinem blauen Jugendweiheanzug.

Die Strippenzieher im Hintergrund waren andere ...
henry12
04.09.2020, 09:15 Uhr
EATON
Na immerhin zeigt sich wer aus der Politik und das ziemlich
zeitnah. Ob die noch etwas an der Entscheidung ändern können, wird sich zeigen. Käme keiner, wäre das auch wieder nicht richtig.
Eckenblitz
04.09.2020, 12:59 Uhr
henry12
Was nennen Sie zeitnah. Das EATON sich aus Nordhausen zurückziehen will, ist doch nicht erst dem03.09.2020 bekannt.
Die Politik ist wie immer überrascht, wenn solche Entscheidungen fallen. Ich frage mich wo die „ELITEN“ ihre Augen und Ohren haben? Jedenfalls nicht da, wo man sie haben sollte, noch dazu als gewählter Volksvertreter, wie man sich gern gibt.

Hier zeigt sich wieder einmal das politische Versagen. Auch die Gewerkschaft hat auf der GANZEN Linie versagt.
Mister X
04.09.2020, 16:32 Uhr
Feuer Powertrain
Powertrain wird die nächste Firma sei die In Nordhausen dicht macht, das kann ich heute schon vorhersagen. Auch wenn viele sagen das stimmt nicht. Aber ich der Politik und der Gewerkschaft schon einmal vorwarnen. Nicht das sie dann wieder völlig überrascht sind.
Pe_rle
04.09.2020, 19:45 Uhr
Jendricke
wo lebt denn Herr Jendricke,wenn ich meine Firma schließe frag ich doch nicht die Politik.Was hat das mit Insolvenz zu tun.Ich leg doch fest wann ich nicht mehr gewillt bin zu produzieren.Schuld soll er in Berlin suchen ,die wollen doch unbedingt E-Autos durchsetzen. und die brauchen keine Ventile mehr. Jetzt beginnt das Massensterben in der Autoindustrie.
Und Eaton zahlt in Polen garantiert weniger Steuern in ein grundloses Loch .
Bernd 66
04.09.2020, 20:15 Uhr
Tora Feuer Powertrain
Sehr geehrter Herr/Frau Tora,
mit Interesse und Erstaunen habe ich Ihren Beitrag zu Feuer Powertrain gelesen. Als Geschäftsführender Gesellschafter würden mich Ihre Hintergrundinformationen die Sie über die Entwicklung der Firma Feuer haben sehr interessieren.
Wir haben in unseren neuen 5 Jahres Budgetzeitraum Investitionen in Höhe von ca. 50 Mio/€ geplant um den Standort Nordhausen weiter auszubauen und zu sichern. Nachdem Sie anscheinend über Informationen und Kentnisse verfügen die uns als Managementteam nicht zugänglich sind und damit zu ganz anderen Einschätzungen kommen wie wir wäre ich an einem Gespäch sehr interessiert um zu verstehen was wir anscheinend übersehen. Wenn wir die Absicht verfolgen Feuer zu schliessen würden wir ja nicht weitere 50 Millionen Euro in die Zukunftsentwicklung ausgeben um diese dann abzuschreiben. Ich biete Ihnen an am Montag über mein Sekretariat -470402 einen Termin mit mir zu vereinbaren um für uns zu verstehen was wir falsch einschätzen. In der Hoffnung sie bald persönlich kennenzulernen verbleibe ich mit den Besten Grüssen und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende. Ihr BG
pitti7
05.09.2020, 01:00 Uhr
@Bernd66
Tora wird aber sicher mit schwerlasttransportbegeitung (BF3) kommen,um ihre überdimensionale Glaskugel mit vor Ort bringen zu können! ;)
Wolfi65
05.09.2020, 07:41 Uhr
Die Wege der Marktwirtschaft
Die sind unergründlich.
Da werden auch profitable Firmen ins Ausland verlegt, um aus 50 Mill. Umsatz, 100 Millionen zu machen.
Aber man will ja keine Angst vor der Zukunft verbreiten.
Und die Welt kann ja ohne NDH auch nicht leben.
Bus
05.09.2020, 15:53 Uhr
Progression, Steuerlast und viele Abgaben macht Arbeitsplätze kaputt
Steuerprogression bedeutet das Ansteigen des Steuersatzes in Abhängigkeit vom zu versteuernden Einkommen. Das bedeutet wer viel macht um mehr Umzusetzen zahlt nicht nur seine Steuer für das was er mehr einbringt sondern wird noch bestraft das der Steuersatz steigt. Wenn vom Umsatz dadurch fast nix mehr übrig bleibt ist es nicht verwunderlich das Firmen abwandern. Wer viele Werte schafft und viel Steuern zahlt wird hier noch bestraft. Dann die vielen Kassen in die man noch einzahlen muss . Wenn nix übrig bleibt stellen immer mehr Unternehmer ihre Produktion ein. Dazu kommt noch das kaputtprüfen von Firmen die viel Steuern zahlen. Da wird noch was dazugeschätzt und Absetzungen gestrichen bei manchen, bis kaum noch was über bleibt oder man zahlt mehr als man eingenommen hat und so ist schon so mancher platt gemacht wurden der viel Steuern zahlen würde.. Leben und leben lassen. Da hat der Staat keine Einnahmen mehr wenn man viele kaputt macht.
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