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Do, 11:08 Uhr
03.09.2020
offener Brief an Minister Tiefensee

Digital unterversorgt

Sophienhof ist ein beliebtes Ausflugsziel, nicht nur für Einheimische. Digital lebt man am äußersten Zipfel des Freistaates noch im Mittelalter, meint Wolfgang Jörgens und wandte sich an Wirtschaftsminister Tiefensee. Da er bis jetzt keine Antwort erhielt, versucht er es jetzt noch einmal mit einem offenen Brief...

Sehr geehrter Herr Minister

Wolfgang Tiefensee,

mit Schreiben vom 19.06.2019 habe ich mich als ehemaliger Ortsteilbürgermeister von Sophienhof mit einem Hilferuf an Sie gewandt. In der Hoffnung aus Ihrem Haus eine Antwort zu erhalten, auf die ich bis zum heutigen Tag warte, wende ich mich auf diesem Weg erneut an Sie um auf ein Problem aufmerksam zu machen was die Menschen, Einwohner, Gäste und Touristen sehr stark bewegt.

Hier der gekürzte Inhalt meines Schriftsatzes nochmal zu ihrer Kenntnis:

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"[...] Unser Sophienhof ist Teil unserer sehr dynamischen und bürger- und familienfreundlichen Gemeinde Harztor auf einer Höhe von 543 m ü. NN des Thüringer Teil des Südharzes gelegen. [...] Sophienhof hat sich als "Touristenmagnet" für Gäste aus Nah und Fern sowie dem In-und Ausland entwickelt. [...] Auch unter dem Gesichtspunkt, dass sich hier drei Bundesländer "treffen". Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Auch das soll bei meiner Gedankenführung nicht unerwähnt bleiben. Man schaut auf uns! Weil man auf uns "schaut" und unsere Region so sehr interessant ist, haben sich die Besucher- und Übernachtungszahlen äußerst positiv entwickelt. Unser "Bergdörfchen" ist sehr dynamisch und passt in die politische Forderung zur Entwicklung des ländlichen Raumes.

Was ist jedoch auch festzustellen? [...] Wir leben hier in Sophienhof im "tiefsten digitalen Mittelalter"! Die ortsansässigen Unternehmen und die Einwohner sind digital völlig unterversorgt. Das führt teilweise dazu, dass die Unternehmen zeitweilig nicht erreichbar sind.

Meine dringende Bitte, sehr geehrter Herr Minister, geht gerade heute an Sie vor dem Hintergrund der Ergebnisse zur Vergabe der "5G Lizenzen" und den damit verbundenen sehr positiven Erlösen. Die Hintergründe und die Verwendung der finanziellen Mittel haben Sie sehr ausführlich in den Medien dargestellt und erläutert.

Setzen Sie bitte ein Zeichen um ihre Argumente damit zu untersetzen, dass der nördlichste Ort des Freistaates Thüringen nicht wie in vergangenen Zeiten für die Bürger erlebt, hintenansteht. Warum soll heute und jetzt nicht einmal direkte Unterstützung durch "Erfurt" gewährt werden, um das Jahrzehnte andauernde Engagement der Bürgerinnen und Bürger, sowie der Unternehmen auf den Höhen des Thüringer Südharz belohnt werden. [...]

In diesem Sinn verbleibe ich mit den besten Wünschen und in der Hoffnung eine befriedigende Antwort zu erhalten, sowie einer persönlichen Einladung für Sie, nach Sopienhof."

gez.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Jörgens
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Flitzpiepe
03.09.2020, 13:18 Uhr
Sophienhof
kann doch den Vodafone 5G Masten nehmen, den Neustadt gerade aus Gründen nicht haben möchte...
Wirr ist das Volk!
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