Mi, 09:20 Uhr
02.09.2020
Hohenrode
Wasser für den Park
Im Park Hohenrode soll die alltägliche Arbeit im kommenden Jahr etwas leichter von der Hand gehen. Für die Neupflanzungen konnten jetzt dank zahlreicher Spenden eine Reihe sogenannte Gießsäcke angeschafft werden, die in den kommenden Wochen erprobt werden sollen...
Die Trockenheit der letzten Jahre hat dem Baumbestand des Parks Hohenrode unter Druck gesetzt. Die Bäume hätten sehr gelitten, sagt Parkgärtner Klaus Jürgen Drechsler. In den zurückliegenden Monaten sei die Lage etwas besser ausgefallen als zuvor, dennoch habe man viel wässern müssen.
Damit das in Zukunft etwas leichter von der Hand geht und die Pflanzen effektiver versorgt werden können, hatte der Förderverein des Parks mit der Aktion "Wasser für unsere Bäume" um Spenden gebeten, mit denen man nun 180 "Gießsäcke" besorgen will. Die doppelwandigen Plastiksäcke verfügen über ein Volumen von 50 bis 75 Litern und geben das Gießwasser nur tröpfchenweise an den Baum ab. Anders als beim gießen mit der Gießkanne fließt das nötige Nass nicht zum Großteil unkontrolliert an der Oberfläche weg.
Gunnar Haase vom Rotary Club und Parkgärtner Klaus Jürgen Drechsler bringen die ersten Bewässerungs-Säcke an (Foto: agl)
Auch der Mensch profitiert - die Helfer im Park werden, wenn alles funktioniert wie geplant, insgesamt weniger gießen müssen. "Die Spendenbereitschaft war überwältigend", sagte gestern Hannelore Haase, Vorsitzende des Fördervereins Park Hohenrode. Das Geld werde ausreichen um die 180 Neupflanzungen mit der mobilen Tröpfchenbewässerung auszustatten. Bleiben Mittel übrig, werde man diese für die Reaktivierung des alten Bewässerungssystems einsetzen, dessen erste Leitung noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden soll. "Wir danken allen Helfern, natürlich unseren Giganten aber auch der Service-Gesellschaft und dem Autohaus Peter, die uns mit Gießtechnik ausgeholfen haben", sagte Haase.
Die ersten Gießsäcke brachte man gestern mit der Unterstützung des Rotary Clubs vor allem zur Probe auf die Sache an. Wenn im Frühjahr der Rest folgen soll, wollen auch die Rotarier wieder mit anpacken (Foto: agl)
Für das laufende Jahr ist die Bewässerungssaison fast vorbei, dennoch will man die Gießsäcke vor dem Frühjahr noch einem Praxistest unterziehen. Für die Anbringung der ersten 25 Säcke konnte man gestern die Unterstützung der Nordhäuser Rotarier bauen. Das war erst einmal mehr Übung als Arbeit, wenn der Rest im neuen Jahr folgt und "richtig gearbeitet werden muss", dann will man wieder mit anpacken, kündigte der Rotary Club bereits an.
Angelo Glashagel
Autor: redDie Trockenheit der letzten Jahre hat dem Baumbestand des Parks Hohenrode unter Druck gesetzt. Die Bäume hätten sehr gelitten, sagt Parkgärtner Klaus Jürgen Drechsler. In den zurückliegenden Monaten sei die Lage etwas besser ausgefallen als zuvor, dennoch habe man viel wässern müssen.
Damit das in Zukunft etwas leichter von der Hand geht und die Pflanzen effektiver versorgt werden können, hatte der Förderverein des Parks mit der Aktion "Wasser für unsere Bäume" um Spenden gebeten, mit denen man nun 180 "Gießsäcke" besorgen will. Die doppelwandigen Plastiksäcke verfügen über ein Volumen von 50 bis 75 Litern und geben das Gießwasser nur tröpfchenweise an den Baum ab. Anders als beim gießen mit der Gießkanne fließt das nötige Nass nicht zum Großteil unkontrolliert an der Oberfläche weg.
Gunnar Haase vom Rotary Club und Parkgärtner Klaus Jürgen Drechsler bringen die ersten Bewässerungs-Säcke an (Foto: agl)
Auch der Mensch profitiert - die Helfer im Park werden, wenn alles funktioniert wie geplant, insgesamt weniger gießen müssen. "Die Spendenbereitschaft war überwältigend", sagte gestern Hannelore Haase, Vorsitzende des Fördervereins Park Hohenrode. Das Geld werde ausreichen um die 180 Neupflanzungen mit der mobilen Tröpfchenbewässerung auszustatten. Bleiben Mittel übrig, werde man diese für die Reaktivierung des alten Bewässerungssystems einsetzen, dessen erste Leitung noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden soll. "Wir danken allen Helfern, natürlich unseren Giganten aber auch der Service-Gesellschaft und dem Autohaus Peter, die uns mit Gießtechnik ausgeholfen haben", sagte Haase.
Die ersten Gießsäcke brachte man gestern mit der Unterstützung des Rotary Clubs vor allem zur Probe auf die Sache an. Wenn im Frühjahr der Rest folgen soll, wollen auch die Rotarier wieder mit anpacken (Foto: agl)
Für das laufende Jahr ist die Bewässerungssaison fast vorbei, dennoch will man die Gießsäcke vor dem Frühjahr noch einem Praxistest unterziehen. Für die Anbringung der ersten 25 Säcke konnte man gestern die Unterstützung der Nordhäuser Rotarier bauen. Das war erst einmal mehr Übung als Arbeit, wenn der Rest im neuen Jahr folgt und "richtig gearbeitet werden muss", dann will man wieder mit anpacken, kündigte der Rotary Club bereits an.
Angelo Glashagel

