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So, 16:00 Uhr
10.07.2005

nnz-Kurznews am Wochenende (2)

Nordhausen (nnz). Was in Thüringen an diesem Samstag in Thüringen und Deutschland so alles los war, das hat die nnz für Sie zusammengetragen. Mit einem Klick auf MEHR sind auch Sie im Bilde.


Weiter Zurückhaltung
Thüringens Einzelhändler rechnen in diesem Jahr nicht mit einer Trendwende bei der Geschäftsentwicklung. „Die Kaufzurückhaltung hält an. Größere Anschaffungen werden auf die lange Bank geschoben“, so eine Vertreterin des Thüringer Einzelhandelsverbandes. Für zusätzliche Verunsicherung sorge die Debatte um eine Mehrwertsteuererhöhung. Seit 2001 sind die Erlöse der Händler rückläufig. Eine Belebung soll der freiwillige Sommerschlussverkauf vom 25. Juli an bringen.


Pferde gesegnet
Die Kapelle Etzelsbach im Eichsfeld war heute Gastgeber der traditionellen Pferdewallfahrt, bei der rund 300 Pferde gesegnet worden waren. Zu dem Zeremoniell kamen rund 1000 Gläubige. Für die Tiere wurde vor der Kapelle in der katholisch geprägten Region ein Altar aufgestellt. Die Wallfahrt blickt auf eine mehr als 400-jährige Tradition zurück. Nach dem Ausbruch einer Seuche wurden im 16. Jahrhundert erstmals Tiere mit der Bitte um göttlichen Beistand nach Etzelsbach gebracht.


Das Ende
Nach sechs Wochen und 36 Veranstaltungen endet heute in Weimar das Kleinkunstfestival „Köstritzer Spiegelzelt“. Das Finale bestreitet der Entertainer Louie Austen. Mehr als 11 000 Besucher kamen in diesem Jahr zu den Musik-, Kabarett- und Theaterabenden des noch jungen Festivals, 1000 mehr als im vergangenen Jahr. Die Veranstaltungen waren im Durchschnitt zu 88 Prozent ausgelastet. Das „Köstritzer Spiegelzelt“ öffnet im kommenden Jahr erneut seine Tür.


Programm verabschiedet
Die Grünen haben bei ihrem Parteitag in Berlin ihr Wahlprogramm verabschiedet. Mit überwältigender Mehrheit stimmten die 750 Delegierten für das Programm. Es legt erstmals in der Grünen- Geschichte den Schwerpunkt auf Wirtschaft, Arbeit und Soziales. Die Parteispitze schwor die Basis auf einen harten Wahlkampf ein. Die Entscheidung falle in den letzten drei Wochen, sagte Spitzenkandidat Joschka Fischer. Nach den Anschlägen von London forderten die Grünen außerdem einen konsequenten Kampf gegen den Terrorismus.


Kind getötet
Ein 33-jähriger Mann aus Essen hat seine siebenjährige Tochter von einer Autobahnbrücke geworfen und sich dann selbst in den Tod gestürzt. Die Leichen von Vater und Kind waren am frühen Morgen im 63 Meter tiefen Ruhrtal über der A 52 entdeckt worden. Zeugen hatten der Polizei ein auf der Brücke abgestelltes Auto gemeldet. Am Sicherungszaun sei dann kurz darauf auch eine Leiter entdeckt worden. Zu den Hintergründen der Tragödie wollten Polizei und Staatsanwaltschaft keine Angaben machen.


Sicher, aber doch Gefahr
Nach den Anschlägen von London warnt Bundesinnenminister Otto Schily vor weiteren Gefahren durch Terroristen. Der „Bild am Sonntag” sagte Schily: „Ich habe immer vor der Illusion gewarnt, die Gefahr sei vorüber. Die terroristischen Netzwerke sind zwar geschwächt, aber noch handlungsfähig, wie London leider wieder beweist. Schily kündigte an, die Überwachung in U- Bahnen und an Bahnhöfen, sofern möglich, zu verschärfen. „Deutschland ist eines der sichersten Länder der Welt”, so Schily weiter.
Autor: nnz

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