Sa, 11:25 Uhr
09.07.2005
Alles bleibt gleich
Nordhausen (nnz). Dem Thüringer Einzelhandel geht es immer noch nicht gut. Die Umsätze gehen zurück. Doch es gibt auch konträre Tendenzen.
Nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik setzten die Thüringer Einzelhändler im April 2005 nominal (in jeweiligen Preisen) 2,5 Prozent weniger Waren um als im April 2004. Real, also preisbereinigt, betrug das Umsatzminus 2,6 Prozent. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der April 2005 mit 26 Verkaufstagen zwei Verkaufstage weniger als der April 2004 aufwies. Von den einzelnen Branchen des Thüringer Einzelhandels erzielten der 'Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln sowie Apotheken' mit einem Plus von nominal 7,4 Prozent und real 8,3 Prozent das mit Abstand beste Ergebnis.
Vergleichsweise geringen Veränderungen waren die Verkaufserlöse im 'sonstigen Facheinzelhandel' (hierzu zählen der Einzelhandel mit Textilien, Schuhen, Möbeln usw.) unterworfen. Hier lagen die im April 2005 erzielten Umsätze um nominal 0,1 Prozent unter und real um 0,8 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Dagegen mussten der 'Einzelhandel mit Waren verschiedener Art' (darunter zählen Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte) sowie der 'Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren' Umsatzverluste von nominal 5,6 bzw. 7,5 Prozent und real 6,1 bzw. 10,2 Prozent hinnehmen.
Zweistellig fielen die Umsatzrückgänge im 'nicht in Verkaufsräumen tätigen Einzelhandel' (darunter zählen u.a. der Versandhandel, der Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten sowie der Einzelhandel vom Lager) aus. Hier wurde im April 2005 nominal um 13,6 Prozent und real um 26,7 Prozent weniger Umsatz erzielt als im April 2004. Der Thüringer Einzelhandel beschäftigte im April dieses Jahres insgesamt 1,7 Prozent weniger Arbeitskräfte als im April 2004. Während sich die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten um 5,8 Prozent verminderte, erhöhte sich die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten um 1,9 Prozent.
Autor: nnzNach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik setzten die Thüringer Einzelhändler im April 2005 nominal (in jeweiligen Preisen) 2,5 Prozent weniger Waren um als im April 2004. Real, also preisbereinigt, betrug das Umsatzminus 2,6 Prozent. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der April 2005 mit 26 Verkaufstagen zwei Verkaufstage weniger als der April 2004 aufwies. Von den einzelnen Branchen des Thüringer Einzelhandels erzielten der 'Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln sowie Apotheken' mit einem Plus von nominal 7,4 Prozent und real 8,3 Prozent das mit Abstand beste Ergebnis.
Vergleichsweise geringen Veränderungen waren die Verkaufserlöse im 'sonstigen Facheinzelhandel' (hierzu zählen der Einzelhandel mit Textilien, Schuhen, Möbeln usw.) unterworfen. Hier lagen die im April 2005 erzielten Umsätze um nominal 0,1 Prozent unter und real um 0,8 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Dagegen mussten der 'Einzelhandel mit Waren verschiedener Art' (darunter zählen Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte) sowie der 'Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren' Umsatzverluste von nominal 5,6 bzw. 7,5 Prozent und real 6,1 bzw. 10,2 Prozent hinnehmen.
Zweistellig fielen die Umsatzrückgänge im 'nicht in Verkaufsräumen tätigen Einzelhandel' (darunter zählen u.a. der Versandhandel, der Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten sowie der Einzelhandel vom Lager) aus. Hier wurde im April 2005 nominal um 13,6 Prozent und real um 26,7 Prozent weniger Umsatz erzielt als im April 2004. Der Thüringer Einzelhandel beschäftigte im April dieses Jahres insgesamt 1,7 Prozent weniger Arbeitskräfte als im April 2004. Während sich die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten um 5,8 Prozent verminderte, erhöhte sich die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten um 1,9 Prozent.


