eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Fr, 14:53 Uhr
21.08.2020
Ringleitungen werden erneuert

Krankenhaus beugt Havarien vor

Allein in den zurückliegenden fünf Wochen gab es an der Trinkwasserzuleitung des Nordhäuser Südharz Klinikums zwei Schäden. Um ernsthaften Problemen vorzubeugen, wurde kurzfristig entschieden den alten Leitungen eine Erneuerung angedeihen zu lassen...

Die neuen Rohrleitungen werden für den Einzug vorbereitet (Foto: Südharz Klinikum Nordhausen) Die neuen Rohrleitungen werden für den Einzug vorbereitet (Foto: Südharz Klinikum Nordhausen)

Bislang konnten diese Havarien behoben werden, ohne dass die Versorgung des Klinikums mit Trinkwasser gefährdet war, da die Gebäude über eine Ringleitung versorgt werden.

Fachleute befürchten jedoch, dass die Schäden, auch aufgrund des Alters der Leitungen, zunehmen. Hinzu kommt die Tatsache, dass der klinikinterne Wasserbehälter hygienebedingt eine Kapazität hat, die bei einem normalen Wasserverbrauch eine Versorgung des Klinikums von nur acht Stunden sicherstellen kann, was Probleme bei einer größeren Havarie mit sich bringen könnte.

Anzeige Refinery (lang)
Kurzfristig wurde daraufhin entschieden, den nördlichen Bereich der Ringwasserleitung sowie die Hauptanschlussleitung, kommend von der Übergabestelle an der Wendeschleife der Straßenbahn, zu erneuern. In einer ersten Etappe wurden rund 300 Meter Leitung erneuert. Die Geschäftsleitung und Gunther Hebestreit, der für die Projektsteuerung verantwortlich zeichnet, entschlossen sich, die neuen Leitungen in einem Bohrverfahren zu verlegen. Dazu wird sich der Technologie der Firma Watterodt Bohrtechnik GmbH bedient.

Firma Watterodt beim bohren eines 130 Meter langen Teilstückes (Foto: Südharz Klinikum Nordhausen) Firma Watterodt beim bohren eines 130 Meter langen Teilstückes (Foto: Südharz Klinikum Nordhausen) “Im Gegensatz zur offenen Bauweise kommt es bei der Technologie der Görsbacher Firma zu keinerlei Behinderungen des Geschäftsbetriebes, hier vor allem für den Rettungsdienst. Durch die Anwendung des Verfahrens kann die Bauzeit gegenüber einer offenen Bauweise auf etwa ein Viertel reduziert und zudem kostengünstiger gebaut werden“, begründet Gunther Hebestreit die Entscheidung für diese Technologie. Seitens der Geschäftsleitung wird darauf verwiesen, dass bei allen Arbeiten die Firma Tauber mit eingebunden ist, damit eventuelle Funde von Kampfmitteln rechtzeitig erkannt werden.

Die erste Etappe der Erneuerung der Ringleitung wird Kosten im sechsstelligen Bereich verursachen und soll bis Ende September abgeschlossen werden.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)