Do, 14:20 Uhr
07.07.2005
Minister unterstützt
Nordhausen (nnz). Im Rahmen der Aktion Jede Lehrstelle zählt und als Beitrag zur Erfüllung des Ausbildungspaktes hat Thüringens Sozialminister Dr. Klaus Zeh (CDU) sein Engagement in Sachen Ausbildungsplatzsuche unter Beweis gestellt. Was dabei herauskam, das hat die nnz dokumentiert.
Minister unterstützt (Foto: nnz)
So besuchte Zeh gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der Industrie- und Handelskammer Erfurt, Johannes Gossel, die Firmen TIRO Tief- und Rohrleitungsbau Neu GmbH und Blech-Service Nordhausen OHG. Er machte deutlich, welche Bedeutung die Fachkräftesicherung hat und dass die Ausbildung in den Unternehmen eine gute und sichere Investition in die Zukunft ist. Dem stimmten die Geschäftsführer zu, zumal beide Firmen schon seit Jahren fähigen und willigen jungen Menschen die Chance einer guten Fachausbildung geben. Die Option, bei entsprechenden Leistungen und Engagement eine betriebliche Übernahme zu ermöglichen, schließen beide Firmen nicht aus. Dennoch wird es immer schwieriger, geeignete Bewerber zu finden, die den Anforderungen der Unternehmen entsprechen.
Obwohl die Lage in der Baubranche seit Jahren angespannt ist, setzt TIRO auf Kontinuität und Qualität in der Berufsausbildung und bietet in diesem Jahr fünf jungen Leuten den Ausbildungseinstieg in den Bereichen Heizung/Lüftung/Sanitär sowie im Tiefbau. Neben einer guten physischen Konstitution sollten möglichst Noten nicht schlechter als 3 in den Haupt- sowie in den naturwissenschaftlichen Fächern auf dem Zeugnis erscheinen. Doch viel wichtiger ist der Wille und das Engagement, wissen sowohl Geschäftsführer als auch die Ausbilder zu berichten. Als Bewerbervorteil wird die Ableistung eines Praktikums in der Firma gesehen. Die Auszeichnung Hervorragender Ausbildungsbetrieb im Jahr 2004 dokumentiert das Ergebnis einer qualitätsgerechten Ausbildung.
Im Rahmen seines Engagements im Arbeitskreis Schule – Wirtschaft setzt Niels Neu auf eine wirtschaftsnahe Berufsvorbereitung und eine kontinuierliche Vorbereitungsarbeit, die in den Elternhäusern und in der Schule beginnen muss. Er selbst und weitere Firmenchefs tragen diesen Gedanken direkt zur Basis, nämlich zu den Schülern vor Ort. Sie berichten über Anforderungen der Unternehmen an die zukünftigen Bewerber, stellen Praktikumplätze zur Verfügung oder bieten Betriebserkundungen an.
Die Firma Blech-Service Nordhausen OHG, als relativ junges Unternehmen, steht von Anfang an der Ausbildung von eigenen Fachkräften positiv gegenüber und bildet zurzeit neun Azubis im Lager/Logistik- sowie kaufmännischen Bereich aus. Kurzfristige Nachbesetzungen sowie das Interesse, in neuen Berufen auszubilden, die den Anforderungen des Unternehmens entsprechen, machen die unternehmerische als auch gesamtpolitische Verantwortung deutlich.
In der Abeilung Warenwirtschaft, die von Azubis weitestgehend besetzt ist, wird den jungen Leuten Eigenverantwortung übertragen, sodass wesentliche Sozialkompetenzen gestärkt werden können. Herr Richter machte deutlich, wie schwer es war, trotz mehrfacher Publizierung auf ein ausreichendes Bewerberpotenzial zurückzugreifen, die den Anforderungen des Unternehmens annähernd entsprechen. Deutlich wird jetzt schon, dass die Bewerberzahlen rückläufig und geeignete Bewerber schwieriger zu finden sind, die Schulnoten immer schlechter werden und das Kennen der neuen Berufe, im konkreten Fall der Maschinen- und Anlagenfahrer, kaum gegeben war. Die Firma bietet in diesem Jahr einen Ausbildungsplatz im kaufmännischem Bereich sowie sieben Plätze im gewerblich-technischen Bereich und trifft in Kürze seine Bewerberauswahl. Erstmals wird der Maschinen- und Anlagenfahrer als zweijähriger Beruf im Metallbereich ausgebildet.
Bei seiner Ausbildungstour konnte sich der Minister davon überzeugen, dass die Verantwortung der Wirtschaft erkannt und praxisnah umgesetzt wird. Die Probleme der Bewerber jedoch vieler Akteure bedarf und nur langfristig als gemeinsames Projekt Eltern-Schule-Wirtschaft zu bewältigen ist. An dieser Stelle appellierte der Minister an die Wirtschaft, weitere Ausbildungsmöglichkeiten zu prüfen, denn Jede Lehrstelle zählt und die Region möchte das anspruchsvolle Ziel, 535 Ausbildungsplätze im Kammerbereich der IHK für die Region zu schaffen, erfüllen. Als wesentliches Problem wurde von beiden Unternehmen die nach wie vor unzureichende Verkehrsanbindung der Region an überregionale Netze angesprochen.
Autor: nnz
Minister unterstützt (Foto: nnz)
So besuchte Zeh gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der Industrie- und Handelskammer Erfurt, Johannes Gossel, die Firmen TIRO Tief- und Rohrleitungsbau Neu GmbH und Blech-Service Nordhausen OHG. Er machte deutlich, welche Bedeutung die Fachkräftesicherung hat und dass die Ausbildung in den Unternehmen eine gute und sichere Investition in die Zukunft ist. Dem stimmten die Geschäftsführer zu, zumal beide Firmen schon seit Jahren fähigen und willigen jungen Menschen die Chance einer guten Fachausbildung geben. Die Option, bei entsprechenden Leistungen und Engagement eine betriebliche Übernahme zu ermöglichen, schließen beide Firmen nicht aus. Dennoch wird es immer schwieriger, geeignete Bewerber zu finden, die den Anforderungen der Unternehmen entsprechen.Obwohl die Lage in der Baubranche seit Jahren angespannt ist, setzt TIRO auf Kontinuität und Qualität in der Berufsausbildung und bietet in diesem Jahr fünf jungen Leuten den Ausbildungseinstieg in den Bereichen Heizung/Lüftung/Sanitär sowie im Tiefbau. Neben einer guten physischen Konstitution sollten möglichst Noten nicht schlechter als 3 in den Haupt- sowie in den naturwissenschaftlichen Fächern auf dem Zeugnis erscheinen. Doch viel wichtiger ist der Wille und das Engagement, wissen sowohl Geschäftsführer als auch die Ausbilder zu berichten. Als Bewerbervorteil wird die Ableistung eines Praktikums in der Firma gesehen. Die Auszeichnung Hervorragender Ausbildungsbetrieb im Jahr 2004 dokumentiert das Ergebnis einer qualitätsgerechten Ausbildung.
Im Rahmen seines Engagements im Arbeitskreis Schule – Wirtschaft setzt Niels Neu auf eine wirtschaftsnahe Berufsvorbereitung und eine kontinuierliche Vorbereitungsarbeit, die in den Elternhäusern und in der Schule beginnen muss. Er selbst und weitere Firmenchefs tragen diesen Gedanken direkt zur Basis, nämlich zu den Schülern vor Ort. Sie berichten über Anforderungen der Unternehmen an die zukünftigen Bewerber, stellen Praktikumplätze zur Verfügung oder bieten Betriebserkundungen an.
Die Firma Blech-Service Nordhausen OHG, als relativ junges Unternehmen, steht von Anfang an der Ausbildung von eigenen Fachkräften positiv gegenüber und bildet zurzeit neun Azubis im Lager/Logistik- sowie kaufmännischen Bereich aus. Kurzfristige Nachbesetzungen sowie das Interesse, in neuen Berufen auszubilden, die den Anforderungen des Unternehmens entsprechen, machen die unternehmerische als auch gesamtpolitische Verantwortung deutlich.
In der Abeilung Warenwirtschaft, die von Azubis weitestgehend besetzt ist, wird den jungen Leuten Eigenverantwortung übertragen, sodass wesentliche Sozialkompetenzen gestärkt werden können. Herr Richter machte deutlich, wie schwer es war, trotz mehrfacher Publizierung auf ein ausreichendes Bewerberpotenzial zurückzugreifen, die den Anforderungen des Unternehmens annähernd entsprechen. Deutlich wird jetzt schon, dass die Bewerberzahlen rückläufig und geeignete Bewerber schwieriger zu finden sind, die Schulnoten immer schlechter werden und das Kennen der neuen Berufe, im konkreten Fall der Maschinen- und Anlagenfahrer, kaum gegeben war. Die Firma bietet in diesem Jahr einen Ausbildungsplatz im kaufmännischem Bereich sowie sieben Plätze im gewerblich-technischen Bereich und trifft in Kürze seine Bewerberauswahl. Erstmals wird der Maschinen- und Anlagenfahrer als zweijähriger Beruf im Metallbereich ausgebildet.
Bei seiner Ausbildungstour konnte sich der Minister davon überzeugen, dass die Verantwortung der Wirtschaft erkannt und praxisnah umgesetzt wird. Die Probleme der Bewerber jedoch vieler Akteure bedarf und nur langfristig als gemeinsames Projekt Eltern-Schule-Wirtschaft zu bewältigen ist. An dieser Stelle appellierte der Minister an die Wirtschaft, weitere Ausbildungsmöglichkeiten zu prüfen, denn Jede Lehrstelle zählt und die Region möchte das anspruchsvolle Ziel, 535 Ausbildungsplätze im Kammerbereich der IHK für die Region zu schaffen, erfüllen. Als wesentliches Problem wurde von beiden Unternehmen die nach wie vor unzureichende Verkehrsanbindung der Region an überregionale Netze angesprochen.

