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Di, 16:19 Uhr
18.08.2020
Corona-Hilfspaket:

Investitionen im Bahnhof Nordhausen

Aus dem Corona-Hilfspaket fließen 95.000 Euro nach Nordhausen. Wie Bundestagsabgeordneter Manfred Grund (CDU) informiert, sollen damit Dächer und Treppen am Bahnhof in Schuss gebracht werden und weitere Sitzmöglichkeiten für Reisende entstehen...

Bahnhof Nordhausen (Foto: Erich Westendarp auf Pixabay ) Bahnhof Nordhausen (Foto: Erich Westendarp auf Pixabay )
Das Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket "Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken" sieht 40 Mio. Euro für attraktivere Bahnhöfe vor. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat Anfang August entschieden, dass Nordhausen in das Sofortprogramm für 170 Bahnhöfe aufgenommen wurde.

Für den Bahnhof Nordhausen wurden im Herbst letzten Jahres durchschnittlich 2.177 Fahrgäste täglich gezählt. Sie sollen von zusätzlichen Sitzgruppen und Wartemöglichkeiten profitieren. Vorgesehen sind auch die Erneuerung von Treppen, Zugängen, Zäunen und Dächern. 95.000 Euro sieht das Sofortprogramm dafür vor.

Abgeordneter Manfred Grund begrüßt die Entscheidung. Vor allem ist ihm wichtig, dass das Sofortprogramm als kurzfristiger Konjunkturimplus dient. Die Aufträge sollen an kleine und mittelständische Handwerksbetriebe der Region gehen.

Das Bauvorhaben ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie der Verfügbarkeit von lokalen Handwerksfirmen, der Absicherung der örtlichen Baumaßnahme mit ggf. erforderlichen Sperrungen und der Betreuung durch die zuständige Bahntochter "DB Station & Service". Diese entscheidet letztlich über Ausführung und Zeitpunkt.
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Kommentare

18.08.2020, 18.08 Uhr
etlam | Bahnhof Nordhausen
Bleibt da noch etwas Geld für Toiletten übrig???

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18.08.2020, 19.05 Uhr
dagos | "Dorferneuerungsprogramm" ala Corona
Es fällt mir schwer hier einen Zusammenhang zu den abzuwendenden Folgen der Coronakriese zu erkennen. Die Baubranche hat unter der Pandemie bisher am wenigsten gelitten. Und wie neue Dächer und erweitertes Mobiliar der Krise entgegen wirken könnten, muss mir auch mal einer erklären.
Ungeachtet dessen, die geplanten Baumaßnahmen sind nötig und richtig! Das hat aber nix mit Corona zu tun.
Mit dieser Förderung wird nicht ein einziger Arbeitsplatz gesichert oder gar geschaffen. Da nicht mal die sanitären Anlage in den geplanten Baumaßnahmen erwähnt werden, sehe ich auch keinen Nutzen in Richtung mehr Hygiene usw.
Somit ist das praktisch eine Zweckentfremdung von Födergeldern.

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18.08.2020, 19.56 Uhr
Kama99 | Von den 95.000 € ...
bleiben nach Planung und 'zig Vorort Besichtigungen wahrscheinlich nur noch 100 Euro für 2 neue Papierkörbe übrig.

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18.08.2020, 20.47 Uhr
Herr Schröder | Wichtiger
währen Investitionen in das Gleis 5. Das Gleis gehört an die Überdachung vom Gleis 1 verlegt.

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19.08.2020, 00.30 Uhr
Harzer66 | Ach der Grund
Hat er mal wieder Nordhausen entdeckt? Sicher eine Mail in sein Büro. Dass da was in seinem Wahlkreis was passiert. Am Bedarf vorbei. Sprich öffentliche Toilette. Aber das da ohne sein Zutun was passiert kann man ja medial nutzen.

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19.08.2020, 09.03 Uhr
Peterchen1983 | Es wird mit Geld geworfen
Ich freue mich ja über jede Investition in unsere Stadt aber er es wäre Auch mal schön wenn der Staat unsere Rentenkassen wieder auffüllen würde!
Jahrelang war kein Geld für Uns da , Spielplätze ,Kindergärten ,Schulen wurden vernachlässigt mit den Worten: es ist kein Geld da! Und mit einem mal wächst das Geld auf den Bäumen und wird wie Kamelle In der Welt verteilt anstatt etwas für unsere Rente zu tun wird das Rentenalter nach Corona wieder hochgeschraubt obwohl schon jetzt viele Rentner die Flaschen aus dem Mülleimer lesen müssen!
Ich möchte das Geld lieber in unserer Stadt als wo anders ganz klar, aber steigendes Renteneintrittsalter und diese Völlerei passen irgendwie nicht zusammen!

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19.08.2020, 13.01 Uhr
Ndh09 | Wird auch langsam Zeit
immerhin ist der Bahnhof für viele der erste Anlaufpunkt und wirkt mitunter nicht besonders einladend.
Die Kommentare verstehe ich nicht, warum sofort jammern, wenn Gelder angekündigt sind und zugleich Handwerksbetriebe der Region davon profitieren?
Wenn dann auch die Strecke nach Erfurt Anfang 2021 erneuert wird, dann sehe ich endlich Licht am Ende des Tunnels.

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19.08.2020, 16.34 Uhr
Sigmund | Coronahilfe, das ich nicht lache.
Coronahilfe für den Bahnhof, das zeigt einmal mehr, wie unsere Eliten so ticken. Nur eine Frage dazu. Wenn eine Handwerker kommt und verlangt Coronahilfe, weil sein Dach von der Werkstat defekt ist, bekommt er dann auch Coronahilfe? Ich glaube eher nicht, denn was will so ein KLEINER Handwerker. Der ist doch völlig unwichtig für die GROSSE „Politik“.

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19.08.2020, 22.01 Uhr
Paulinchen | Ach was?
Jetzt bekommen auch noch die Kinder eine Art Corona Hilfe? Seit 1998 warte ich auf die Renten Angleichung. Wann bekomme ich nun die Differenz zwischen 1998 und 2020 und oben drauf noch den längst fälligen Corona Zuschlag?

Komisch, wir, welche den derzeitigen Wohlstand erarbeitet haben, dürfen jetzt in die berühmte Röhre schauen. Getreu dem Sprichwort : Das Pferd, welches den Hafer verdient, bekommt ihn nicht zum Fressen.
So viel zur Zuverlässigkeit unserer Regierung. Und diese Experten soll ich in ca 13 Monaten wieder wählen? Da müssten die Herrschaften ja ab sofort 48 Stunden am Tag arbeiten. Nichts ist unmöglich - - Bundestag....

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20.08.2020, 08.50 Uhr
diskobolos | @ Paulinchen
Man muss aber auch mal die Kirche im Dorf lassen. Die Rentner haben zum 1.7. eine Anhebung um 4,92 % bekommen. Außerdem kommt die "Grundrente" demnächst. Das wird übtigens alles mit nicht vorhandenem Geld finanziert, also mit Schulden. Da so zu tun, als hätte die Politik die Rentner vergessen, ist nicht gerechtfertigt.
Ich weiß nicht, ob Sie Kinder haben, aber würden Sie die gleichen Forderungen auch an die stellen?

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20.08.2020, 09.55 Uhr
Psychoanalytiker | Art. 3 (1) GG ... Vor dem Gesetz sind alle gleich
... aber es gibt Menschen, die "gleicher" sind. Wenn hier Paulinchen auf die nicht vorhandene Rentenanpassung hinweist, und der Diskuswerfer daraufhin so tut, als habe er Ahnung vom Rentenrecht, dann weist dessen Meinung ein klein wenig darauf hin, das Menschen das Grundgesetz ausgelegen, wie und wann sie es gerade wollen. Tut mir leid Diskuswerfer, aber hier hat Paulinchen (und nicht Sie) Recht.

Wenn "vor dem Gesetz alle gleich sind", warum bekommen dann Menschen im Osten der Republik nicht die Rente (Rentenwert), die im Westen gezahlt wird? Und dies nach rund 30 (!!!!!) Jahren BRD. Warum "gönnen" sich Abgeordnete des Landtags RÜCKWIRKEND (zum 01.01.2020) eine "Diätenerhöhung", während z.B. Rentner für eine "Art Mindestrente" noch bis mindestens 2021 warten müssen (und so mancher Rentner bis dahin gestorben ist). Warum wird diese Rente nicht auch RÜCKWIRKEND eingeführt. Na ja, die Abgeordneten sind halt "gleichere" Menschen. Ich könnte hier noch "massenhaft" ähnliche Beispiele aufzählen, nachfolgend nur zwei: Warum wird geburtsjahrabhängig das Renteneintrittsalter angehoben? Ist ein 1952 geborener Mensch noch mit 63,0 Jahren Rentner geworden, muss z.B. ein 1963 geborener Mensch nun 22 Monate (Rente mit 63) länger arbeiten. Ist das "Gleichheit vor dem Gesetz"? Ich sehe da keine Gleichheit. Mensch ist Mensch und ein 1963 geborener Mensch ist nicht weniger "wert", als ein 1952 Geborener. Und im Steuerrecht ist es umgekehrt. Hier ist das Renteneintrittsjahr mit entscheidend für die Steuerhöhe, die ein Rentner zu zahlen hat. Der Freibetrag sinkt nämlich jedes Jahr, aber vielleicht ist das ja "Gleichheit vor dem Gesetz" und ICH sehe das nur falsch ...

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20.08.2020, 10.54 Uhr
diskobolos | @Psycho
Was an meinem letzten Kommentar stimmt denn nicht?
Den Gleichheitsgrundsatz aus dem GG hätte man aber auch einfacher interpretieren können: Wer z. B. im Jahr 2010 für beispielsweise 3000 € Brutto Rentenbeiträge bezahlt hat (egal ob Ost oder West), bekäme heute dafür die gleiche Rente ausgezahlt. Ungerecht wäre das nicht, aber zuungunsten der Ostdeutschen. Die bekommen nämlich dafür mehr Rente und durch die weitere Anpassssung der Rentenwerte wird der Unterschied noch größer.
Die Einbeziehung der neuen BL in das westdeutsche Rentensystem sehe ich als gelungen an. Das hätte auch schlechter laufen können.
Viele Westdeutsche können kaum verstehen, dass heute im Osten Renten ausgezahlt werden an Leute, die kaum etwas in die "Rentenkasse" eingezahlt haben.

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20.08.2020, 12.02 Uhr
Paulinchen | Auch wenn es hier kein Chat ist,...
... diskobolos, dann erklären Sie mal bitte Ihrer werten Frau Mutter, weshalb Sie gegenüber einem Wessikind wertloser sind.

Ihre Argumente im Bezug auf die Altersrente hinken weit hinter den Vereinbarungen im Einigungsvertrag her. Was lehrt uns unser Gesetzbuch dazu? Verträge sind dafür geschaffen, dass sie eingehalten werden. Finden Sie es etwa gut, wenn Ihnen Ihr Arbeitgeber, über Jahre den Lohn schuldet? Kommen Sie doch einfach mal runter von Ihrer Kanzel uns stellen Sie sich den Problemen der Bürger! Vergessen Sie nicht, die rosa Brille abzunehmen

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20.08.2020, 13.48 Uhr
Psychoanalytiker | Wenn ich hier lesen muss, dass ...
... Westdeutsche der Meinung sind, dass Ostdeutsche "nie in die Rentenkasse eingezahlt" haben, dann haben diese Menschen NULL KOMMA NULL Ahnung. Nicht von der ehemaligen DDR, nicht von den dort lebenden Menschen, nicht vom Einigungsvertrag, nicht von ... . Mit solchen "unterirdischen" Aussagen verstehe ich jeden, der solche Menschen einfach nur "...... Wessi" nennt. Und wer HEUTE IM OSTEN "in Rente geht" hat nicht nur in die "DDR-Rentenkasse" (die es gab und die gerne integriert wurde !!!), sondern zusätzlich rund 30 Jahre in die bundesdeutsche Rentenkasse eingezahlt.

Und nicht vergessen: Es gibt heute Menschen, die "wirklich nie" in die Rentenkasse eingezahlt haben, aber im Alter aus verschiedenen anderen "Töpfen" viel Geld erhalten (werden). Und da denke ich nicht nur an Beamte ...

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20.08.2020, 14.07 Uhr
Psychoanalytiker
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
20.08.2020, 14.22 Uhr
diskobolos
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
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