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Sa, 15:36 Uhr
02.07.2005

nnz-Kurznews am Wochenende (1)

Nordhausen (nnz). Was in Thüringen an diesem Samstag in Thüringen und Deutschland so alles los war, das hat die nnz für Sie zusammengetragen. Mit einem Klick auf MEHR sind auch Sie im Bilde.


Wenig Blut im Sommer
Mit Sonderaktionen und Rundbriefen wollen die Blutspendedienste in Thüringen den alljährlichen Engpässen im Sommer entgegentreten. Gerade im Sommer werden mehr Blutkonserven gebraucht, da mehr Unfälle passieren. Im Moment gebe es trotz der großen Hitze im Juni noch keinen Notstand. Voraussichtlich mit dem Beginn der Schulferien am 14. Juli werde sich die Lage deutlich verschlechtern. Das ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa bei den thüringischen Blutspendediensten und der Institute für Transfusionsmedizin in Suhl und Jena.


Schwer verletzt
Fünf Menschen im Alter 17 bis 28 Jahren sind am Samstagmorgen bei einem Unfall in Wipfratal im Ilm-Kreis mit einem Auto verunglückt und zum Teil schwer verletzt worden. Ihr Fahrzeug war nach Polizeiangaben in einer Kurve von der Straße abgekommen und gegen eine Hauswand geprallt. Dabei entstand an dem Gebäude ein Sachschaden von 40 000 Euro. Der 24 Jahre alte Fahrer hatte Alkohol getrunken und hat keinen Führerschein.


Tod auf der Straße
Ein 18 Jahre alter Mann ist am späten Freitagabend bei einem Verkehrsunfall in Mellingen Landkreis Weimarer Land getötet worden. Der Fahrer hatte beim Abbiegen die Vorfahrt missachtet, teilte die Polizei mit. Sein Auto kollidierte mit vier weiteren Wagen. Der 18-Jährige wurde tödlich verletzt. Drei Menschen erlitten leichte Verletzungen.


Für Behinderte gebaut
Ein Schlosshotel für behinderte Menschen ist heute in Behringen eröffnet. Das Europa-Jugend-Schloss im Wartburgkreis war in den vergangenen Monaten unter anderem mit EU- Mitteln saniert worden. Es stehen 25 Zimmer mit 50 Betten für Touristen mit Handicaps zur Verfügung. Zum besonderen Service des von der Erfurter Grenzenlos gGmbH betriebenen Hotels gehören unter anderem Pflege- sowie Pauschalangebote für Gruppen und ein Reisedienst. Mit dem Haus entstanden zwölf neue Arbeitsplätze.


Steuer rauf
Die Union plant nach „Spiegel”-Informationen eine Anhebung der Mehrwertsteuer von 16 auf 18 Prozent. Darauf hat sich nach einem Bericht des Magazins die Arbeitsgruppe Wahlprogramm von CDU und CSU geeinigt. Umstritten sei jedoch, wofür die erwarteten Mehreinnahmen in Höhe von rund 16 Milliarden Euro verwendet werden sollen - zur Senkung der Lohnnebenkosten oder auch zur Haushaltskonsolidierung. Ein CDU-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren.


Hinweise verschärfen
Die Medikamentenaufsicht will die Warnhinweise bei zahlreichen Schmerzmitteln verschärfen. Vor allem das Herz-Kreislauf- Risiko soll wesentlich deutlicher auf den Beipackzetteln vermerkt werden. Betroffen seien Präparate mit den Wirkstoffen Diclofenac, Indometacin, Piroxicam und Naproxen. Das sagte der zuständige Abteilungsleiter im Bonner Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Ulrich Hagemann, dem „Focus”.


In den Tod gerast
Von der Schulabschlussfeier in den Tod: Sieben junge Menschen sind in der Nacht in Niederbayern mit einem Kleinbus verunglückt und ums Leben gekommen. Ein 22-Jähriger hatte in Mallersdorf-Pfaffenberg bei Landshut die Kontrolle über den Wagen verloren. Der Van überschlug sich und krachte mit dem Dach gegen ein Mehrfamilienhaus. Das Fahrzeug wurde völlig zerstört, der Fahrer sowie sechs Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren waren auf der Stelle tot.


Nach unten
Sowohl die Union als auch die SPD haben in der vergangenen Woche an Wählerzustimmung eingebüßt. Die CDU/CSU erreichte in einer Umfrage von TNS Emnid mit 44 Prozent zwei Punkte weniger als eine Woche zuvor. Die SPD rutschte um einen weiteren Punkt auf 26 Prozent ab. Dagegen legten die kleineren Parteien des linken Spektrums zu. Das Linksbündnis aus PDS und WASG käme auf elf Prozent, zwei Punkte mehr. Die Grünen steigerten sich von acht auf neun Prozent. Die FDP kam unverändert auf sieben Prozent.


Mehr Soziales
Noch vor der Entscheidung des Bundespräsidenten über eine vorgezogene Neuwahl hat der Wahlkampf die Parteien voll im Griff. Die SPD hat die Schwerpunkte ihres Wahlprogramms festgezurrt. So will die Partei nach einem Wahlsieg die Leistungen für Familien ausbauen und das Gesundheitssystem per Bürgerversicherung reformieren. Neben einer „Reichensteuer” soll es Mindestlöhne geben. Bei Landesparteitagen werden vielerorts an diesem Wochenende die Kandidaten für die geplante Wahl aufgestellt.
Autor: nnz

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