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Sa, 13:04 Uhr
18.07.2020
ifo-Studie

Viele Unternehmen wollen Homeoffice ausweiten

Knapp über die Hälfte (54 Prozent) der Unternehmen in Deutschland wollen Homeoffice dauerhaft stärker etablieren. Dies zeigt eine Studie des ifo Instituts, die im aktuellen ifo Schnelldienst erscheint...

Die Studie basiert unter anderem auf Auswertungen von Daten aus aktuellen ifo-Unternehmensbefragungen und einer Mitgliederbefragung des Netzwerks LinkedIn. „Die Coronakrise könnte einen dauerhaften Schub fürs Homeoffice bedeuten“, sagt Oliver Falck, Leiter des ifo Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien und Koautor der Studie.

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Daten aus der ifo-Befragung zeigen, dass drei Viertel der Unternehmen in Deutschland zur Bewältigung der Krise Teile ihrer Belegschaft ins Homeoffice geschickt haben. In einer Umfrage unter den Mitgliedern des beruflichen Netzwerks LinkedIn gaben knapp die Hälfte der Mitglieder in Deutschland an, aufgrund der Pandemie ins Homeoffice gewechselt zu sein. „Für viele Unternehmen ging die Umstellung mit beträchtlichen Investitionen in digitale Infrastruktur und neue Kommunikationstechnologie einher. Diese Neuorganisation der Arbeit wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht vollständig rückgängig gemacht werden“, führt Falck aus. 56 Prozent der Beschäftigten in Deutschland könnten laut der ifo-Studie zeitweise von zu Hause arbeiten. Vor der Corona-Pandemie wurde nur etwa die Hälfte dieses Potenzials ausgenutzt.

Zudem zeigt eine Auswertung von Stellenanzeigen und Jobsuchenden auf LinkedIn, dass die Aufrufe von Stellen, die zur Arbeit im Homeoffice ausgeschrieben sind, um mehr als das Doppelte gestiegen sind. „Dass Jobs in Zukunft vollständig ins Homeoffice verlagert werden, dürfte dennoch die Ausnahme bleiben“, erläutert Jean-Victor Alipour, Koautor der ifo-Studie, und ergänzt: „Zum einen wissen wir, dass der Mangel an sozialen Kontakten im Homeoffice dauerhaft eine Belastung sein kann, zum anderen lässt sich kreativer Austausch und der Transfer von Ideen und Wissen nicht vollständig ins Digitale verlagern. Es ist wahrscheinlicher, dass sich hybride Arbeitsmodelle zwischen Präsenzarbeit und Homeoffice durchsetzen werden. Durch sie lassen sich die Vorzüge von Autonomie und Flexibilität im Homeoffice und die des sozialen Austauschs im Betrieb vereinen.“
Autor: red

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Kommentare
Herr Taft
19.07.2020, 12:59 Uhr
macht ja auch Sinn...
....es spart Zeit und Ressourcen... ich bin seit März teilweise im Homeoffice und bin seitdem mehr als 4000 km NICHT gefahren. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 6 Litern Diesel auf 100km macht das eine Spritersparnis von 240 Litern Diesel...das entspricht einem vermiedenen CO2-Ausstoß von 0,6 Tonnen und etwa 2kg vermiedenem Feinstaub. Außerdem habe ich mit meinem Auto knapp 100 Stunden keinen Verkehrsraum beansprucht. Diese 100 Stunden hatte ich dafür mehr an Freizeit...

Nachhaltigkeit wird als der Megatrend der nächsten Jahre beschrieben. Niemand wird sich dauerhaft dem Thema entziehen können, ob man es nun will oder nicht. Von daher sehe ich im Homeoffice (wo es möglich ist) einen logischen Schritt im Zuge des Megatrends.

Und mein Büro kann zwischenzeitlich von einer Kollegin genutzt werden, die mit dem Fahrrad ins Geschäft fährt.

Es ist nicht immer leicht, komplizierte Sachverhalte per Chat oder am Telefon zu erörtern, aber nach einer gewissen Eingewöhnungsphase funktioniert das ganz gut.
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