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Fr, 09:01 Uhr
17.07.2020
ifo Institut:

Probleme bei Migration und Integration

Die Covid-19-Pandemie hat weitreichende Auswirkungen auf die Migration. In Deutschland ging die Anzahl der Asyl-Erstanträge im März 2020 um 35,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zurück. Im April 2020 belief sich der Rückgang auf 51,3 Prozent im Vergleich zu 2019...


„Als Gründe dafür sind die Einreisebeschränkungen sowie die Schließung von Botschaften und Visastellen anzuführen“, sagt ifo-Forscherin Yvonne Giesing in einem Artikel für den ifo Schnelldienst. Die Pandemie habe zudem die Wirkung des im März 2020 in Kraft getretenen Fachkräfteeinwanderungsgesetzes ausgehebelt.

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Die Pandemie stellt Migranten und Flüchtlinge in Deutschland vor große Herausforderungen. Während des Lockdown erhöhen prekäre Arbeits- und Wohnverhältnisse das Infektionsrisiko und Integrationsangebote fallen weg. „Die Unterbringung von Geflüchteten in Massenunterkünften ist weder aus hygienischer Sicht noch aus integrationspolitischer Sicht sinnvoll. Die Regierung sollte Geflüchtete dezentral unterbringen und versuchen, die Integrations- und Deutschkurse online anzubieten, damit bei den bisherigen Integrationserfolgen keine Rückschritte geschehen“, sagt Maria Hofbauer Pérez, ifo-Forscherin und Ko-Autorin des Artikels.

Die Covid-19-Krise biete jedoch auch die Chance, dass Migranten und Flüchtlinge für ihren Beitrag zum Funktionieren unserer Gesellschaft deutlich mehr Anerkennung erhalten. Unter allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben in systemrelevanten Berufen insgesamt 15,2 Prozent eine ausländische Staatsbürgerschaft. Dies entspricht einer absoluten Zahl von knapp zwei Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland. „Viele dieser Personen arbeiten heute in systemrelevanten Berufen, die in der Covid-19-Pandemie einen hohen Stellenwert und eine stärkere Nachfrage erfahren haben“, sagt Giesing.
Autor: psg

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Kommentare
wissender
17.07.2020, 09:23 Uhr
Covid 19
kann ich soviel ja nicht abgewinnen, aber im Rahmen des Zuzuges könnte das noch Jahre so gehen!
Paulinchen
17.07.2020, 10:05 Uhr
Wieder eine Statistik…
der wir Glauben schenken sollen. Hier eine, welche nicht aus Deutschland kommt, sondern aus einem angrenzenden Nachbarland.
In der Zeit von Januar 2019, bis Juni 2019, kamen in Italien 3.165 Flüchtlinge an Land. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2020, waren es 8.087. Sind die alle tatsächlich noch in Italien und wo finde ich hier den Rückgang an Flüchtlingszahlen? Das Thema Integration sehe ich hier als ein riesiges Problem und zwar deshalb, weil wir inzwischen Parallelgesellschaften haben, welch nicht im Traum daran denken unsere Sprache zu erlernen. Seit mehr als 40 Jahren, sind nicht wenige Türken in unserem Land, die weder deutsch sprechen, noch schreiben können. Das Bemerkenswerte daran ist, sie erhalten Geld-und Sozialleistungen, als hätten sie hier schon 40 Jahre gearbeitet.
Unser Grundgesetz sagt ja, dass niemand wegen seiner Herkunft, Hautfarbe und Religion benachteiligt werden darf, aber weshalb werden die vielen ehem. DDR Bürger noch immer bei der Höhe der Altersrente, der Mütterrente und bei Löhnen und Gehältern benachteiligt? Etwa nur, weil wir aus der DDR stammen? Was steht dazu nochmal im Grundgesetz? Nur so viel zur „gelungenen“ Integration… Wo bleibt dazu eine detaillierte Statistik???
Ach ja, im Einigungsvertrag steht ja der Termin schon fest, wann die Rentenangleichung vollzogen wird. 1998 soll das sein! Wegen Corona, wird der Termin aber leider auf ca. 2024/2025 verschoben. Somit hat Corona doch tatsächlich auch eine "positive" Seite…..
free Gigi
17.07.2020, 18:48 Uhr
sehr gut
Vielleicht sinkt die Quote auch ins negative und viele verlassen wieder Schland...
geloescht.20250302
18.07.2020, 11:27 Uhr
Ihr Optimismus ist verfrüht.
Es gibt Länder mit Seuchen, an denen die Menschen mangels funktionierendem Gesundheitssystem sterben wie die Fliegen.

Schon vergessen, welche bei uns fast ausgestorbenen Krankheiten plötzlich seit 2015 massenhaft importiert wurden und die Gesundheitsämter in massive Erklärungsnöte brachten, nachdem ein gewisser Montgomery den Gästen voreilig gehorsam eine "Überdurchschnittliche Gesundheit" attestierte?

Aufgrund der bei uns relativ geringen Zahl an Todesopfern ist für Flüchtlinge Covid-19 nicht mehr als eine lästige Sommergrippe.

Oder wie erklärt sich sonst das teilweise gewalttätige Aufbegehren gegen Quarantäne-Maßnahmen?

Das Argument des Kriegstraumas ist bei den meisten von denen schon lange unhaltbar geworden und hat als Entschuldigung für kriminelles Fehlverhalten ausser bei Schönrednern und Realitätsverweigerern keine Berechtigung mehr.
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