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So, 06:47 Uhr
26.06.2005

nnz-Rückspiegel: Bilanz und Entscheidung

Nordhausen (nnz). Vor einem Jahr berichtete die nnz über eine soziale Bilanz im Landkreis Nordhausen und über eine Entscheidung am Bau. Was an diesem 26. Juni 2004 noch geschah, das haben wir beim Stöbern im nnz-Archiv gefunden.


Soziale Geschichte
In der Gemeinde Sollstedt ist im Dezember 1991 der Förderverein „Soziales Zentrum e.V.“ gegründet worden. Der Gründung des Fördervereins „Soziales Zentrum“ e.V. am 2.12.1991 lag insbesondere die Erkenntnis zugrunde, dass viele staatliche Strukturen der sozialen Betreuung der DDR im System der sozialen Marktwirtschaft keinen Fortbestand haben werden und die erforderliche Reorganisation von fundierter aber mit öffentlichen Mitteln geförderter Sozialarbeit vieler ehrenamtlicher Initiativen bedarf. Mit der Bereitstellung des gemeindeeigenen Grundstücks Halle-Kasseler-Straße 81 und nach dem mit Fördermitteln aus verschiedenen Quellen finanzierten Umbau, war zunächst die räumliche Basis geschaffen. Ältere, vor allem alleinstehende und andere bedürftige Sollstedter Bürger besuchten nun diese neue Begegnungsstätte einzeln oder fanden sich zu Interessengruppen in unserem Haus zusammen. Im Laufe der Zeit wurden der Jugendklub, ein ambulanter Pflegedienst und die Kindertagesstätte als weitere Geschäftsfelder in den sozialen Wirkungsbereich des Fördervereins eingeordnet...ausführlich im nnz-Archiv


Heute Entscheidung
Heute entscheidet sich bei den Tarifverhandlungen für das Bauhauptgewerbe in Berlin, ob die Vorschläge der IG Bauen-Agrar-Umwelt zur Beschäftigungssicherung von den Arbeitgebern angenommen werden. IG BAU-Geschäftsführer Hartmut Koch ist skeptisch. „Bisher verweigern sich die Arbeitgeber gegen alle Vernunft unserem Vorschlag, dieses Jahr keine Lohnerhöhungen zu machen, dafür aber einen Beschäftigungssicherungsfonds einzurichten, damit die Arbeitsplätze am Bau sicherer werden“, sagte Koch der nnz. „Sie wollen stattdessen die Löhne mit einer unbezahlten Verlängerung der Arbeitszeit senken. Dann werden noch mehr Bauarbeiter arbeitslos“, befürchtet der Gewerkschafter. Die IG BAU hatte bereits im Januar einen tarifpolitischen Vorstoß gemacht, der für einiges Aufsehen gesorgt hat. Insgesamt soll ein Volumen von 2,2 Prozent der Bruttolohnsumme in einen Beschäftigungssicherungsfonds fließen...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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