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Sa, 17:47 Uhr
25.06.2005

nnz-Kurznews am Wochenende (1)

Nordhausen (nnz). Was in Thüringen an diesem Samstag in Thüringen und Deutschland so alles los war, das hat die nnz für Sie zusammengetragen. Mit einem Klick auf MEHR sind auch Sie im Bilde.


Architektur erleben
Zum „Tag der Architektouren“ konnten Interessierte heute in 30 Thüringer Städten und Gemeinden zeitgenössische Architektur hautnah erleben. Zum bundesweiten Tag der Architektur lädt die Thüringer Architektenkammer zum Besuch bei Bauherren und zu Gesprächen über modernes Bauen ein. Mehr als 80 Objekte können besichtigt werden. Unter anderem bietet die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora Führungen durch das neue Museumsgebäude. Auch morgen gibt es noch architektonische Angebote. Der Eintritt ist frei.


Erinnern
Mehr als 300 Menschen haben am Samstag auf dem Ettersberg bei Weimar an die Einrichtung des sowjetischen Speziallagers Buchenwald vor 60 Jahren erinnert. Ehemalige Insassen und Angehörige gedachten der Opfer des Internierungslagers, das nach Ende des Zweiten Weltkrieges auf dem Gelände des vorherigen KZ Buchenwald der Nazis eingerichtet worden war. Ohne den Völkermord der Nazis hätte es keine Speziallager gegeben, sagte die Vorsitzende der „Initiativgruppe Buchenwald 1945-1950“.


Alle gewählt
Die SPD hat als erste der großen Parteien ihre Thüringer Direktkandidaten für eine vorgezogene Bundestagswahl im September nominiert. Mit dem Altenburger Andreas Schumann und dem Erfurter Carsten Schneider wurden nach Angaben eines Sprechers am Freitagabend die letzten zwei der neun Kandidaten bestimmt. Sie hätten nun auch bei der Aufstellung der Landesliste am 9. Juli in Altenburg gute Chancen auf eine vordere Platzierung.


Tietje: Kein Wechsel
Thüringens Theaterintendanten rechnen bei einem möglichen Regierungswechsel im September in Berlin kaum mit Auswirkungen auf die Spielstätten. Finanzierung und Betreiben ist in der Regel Kommunal- und Landesaufgabe, sagte Nordhausens Intendant Lars Tietje in einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa. Ungeachtet dessen sei es aber wichtig, Kultur bundesweit eine Stimme zu geben. Das Amt des Kulturstaatsministers sollte auch bei einer CDU-Regierung bestehen bleiben und wieder kompetent besetzt werden.


Deutschland ist in
Urlaub in Deutschland liegt auch in den diesjährigen Sommerferien im Trend. Vor allem an der Küste, aber auch in Baden-Württemberg und Sachsen sind Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen gut ausgelastet. Nach Angaben der Tourismusverbände buchen Urlauber immer häufiger erst kurzfristig. Obwohl die Preise meist auf Vorjahresniveau liegen, hält der Trend zu kürzeren Aufenthalten an. Zunehmend beliebter werden Aktiv-Urlaube wie Wandern und Radfahren.


Nicht alle senken
Mehr als drei von rund 70 Millionen Kassenpatienten sind laut „Bild”-Zeitung bis Jahresende von Praxisgebühr und anderen Zuzahlungen befreit. Das ergab eine Umfrage der Zeitung. Patienten können sich befreien lassen, wenn sie für Zuzahlungen mehr als zwei Prozent ihres Jahreseinkommens leisten. Zehn kleine Kassen werden ihre Beitragssätze nicht voll um die gesetzlich vorgeschriebenen 0,9 Prozentpunkte senken, berichtet das Magazin „Focus” nach einer Umfrage. 30 Kassen senken jedoch stärker als verlangt.


Menschen verletzt
Bei einem schweren Unwetter in Baden-Württemberg sind in der Nacht mehrere Menschen leicht verletzt worden. Vor allem im Raum Tübingen und in Stuttgart hatten die Einsatzkräfte mit voll gelaufenen Kellern, überfluteten Straßen und Stromausfällen zu kämpfen. Auf dem Messegelände von Balingen wurden mehrere tausend Besucher eines Musikfestivals vorübergehend obdachlos, weil Sturm, Hagel und Regen ihren Zeltplatz verwüstet hatten. Dabei wurden nach Polizeiangaben etwa 40 Menschen leicht verletzt.


Grundzüge des Programms
Für das Unionswahlprogramm stehen laut „Focus” erste Grundzüge einer Reform der Rentenversicherung fest. Danach sollen Eltern von neugeborenen Kindern einen monatlichen Zuschuss zum Rentenbeitrag erhalten. Im Gespräch seien derzeit 25 Euro pro Kind, so das Magazin. Allerdings sei die Finanzierung noch offen. Gegen eine wie von der Union angedachte Erhöhung der Mehrwertsteuer gibt es inzwischen massiven Widerstand: So fürchtet der Einzelhandelsverband HDE Milliardenausfälle und spricht von einem „Konsumkiller”. Bei einer wie von der Union angedachten Erhöhung der Mehrwertsteuer befürchtet der Einzelhandel Milliardenausfälle. Sollte die Abgabe von 16 auf 18 Prozent angehoben werden, würden rund 16 Milliarden Euro jährlich fehlen, sagte der Chef des Verbandes HDE, Holger Wenzel, der „Berliner Zeitung”. Er nannte eine Erhöhung der Mehrwertsteuer einen „Konsumkiller”. In der Frage gibt es aber auch Meinungsverschiedenheiten in der Union selbst. Bedenken meldete etwa der neue nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers an.


Ausnahmen für den Osten
Die Unionsparteien wollen in ihrem Wahlprogramm Ausnahmeregeln in Bundesgesetzen für die ostdeutsche Bundesländer festschreiben. Es gebe konkrete Absprachen, dass die Problemlage der neuen Länder im Wahlprogramm der Union beachtet werde, sagte der thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus der „Berliner Zeitung”. Ein für den Aufbau Ost zuständiges Ministerium in einer unionsgeführten Bundesregierung hält Althaus für nicht zwingend nötig. Er selbst will nicht in ein Bundeskabinett wechseln.
Autor: nnz

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