Sa, 11:13 Uhr
25.06.2005
Was tun bei Sonnenstich?
Nordhausen (nnz). Der Sommer ist da und mit ihm seine hochsommerlichen Temperaturen. Da zieht es viele Eltern mit Kindern an die Seen und in die Freibäder. Doch Vorsicht! Was man bei einem Sonnenstich tun sollte, das wissen die Johanniter.
Besonders dünn- oder unbehaarte Köpfe wie bei Kleinkindern werden durch einen längeren Sonnenaufenthalt stark erwärmt. Als Folge dehnt sich das Gehirn aus und drückt gegen die Schädeldecke. Die dazwischenlegenden Hirnhäute werden gereizt, es kommt zum gefürchteten Sonnenstich. Kopfschmerzen und Übelkeit:
Sie sind die ersten Erkrankungsmerkmale des Sonnenstichs. Typisch ist ein hochroter, heißer Kopf bei ansonsten normaler Körpertemperatur. Nackensteifheit und Erbrechen können weitere Folgen sein. Eventuelle Bewusstseinsstörungen können in eine lebensbedrohliche Bewusstlosigkeit übergehen. Jetzt ist schnell Hilfe notwendig.
Schatten und erhöhte Lagerung: Zunächst den Betroffenen an einen kühlen Ort bringen oder für Schatten sorgen. Den Kopf erhöht lagern und vorsichtig mit feuchten Tüchern kühlen; auch Luft zufächeln bringt Erleichterung. Unbedingt muss man Bewusstsein, Atmung und Puls kontrollieren und bei akutem Verlauf den Rettungsdienst alarmieren.
Vorbeugen ist die beste Erste Hilfe: Deshalb sollten vor allem Kinder in der Sonne immer eine Kopfbedeckung tragen
Wissen rettet Leben: Die meisten Notfälle ereignen sich im familiären Bereich sowie im Beruf und in der Freizeit. Oftmals gilt es bereits in den ersten Minuten schnell und kompetent zu handeln. Um die Erste-Hilfe-Kenntnisse auf dem aktuellen Stand zu halten empfehlen die Johanniter in Nordhausen eine regelmäßige Auffrischung. Infos zu den Kursen unter: Tel.: 03631/90590, e-mail: KV.Nordhausen@juh-sat.de
Autor: nnzBesonders dünn- oder unbehaarte Köpfe wie bei Kleinkindern werden durch einen längeren Sonnenaufenthalt stark erwärmt. Als Folge dehnt sich das Gehirn aus und drückt gegen die Schädeldecke. Die dazwischenlegenden Hirnhäute werden gereizt, es kommt zum gefürchteten Sonnenstich. Kopfschmerzen und Übelkeit:
Sie sind die ersten Erkrankungsmerkmale des Sonnenstichs. Typisch ist ein hochroter, heißer Kopf bei ansonsten normaler Körpertemperatur. Nackensteifheit und Erbrechen können weitere Folgen sein. Eventuelle Bewusstseinsstörungen können in eine lebensbedrohliche Bewusstlosigkeit übergehen. Jetzt ist schnell Hilfe notwendig.
Schatten und erhöhte Lagerung: Zunächst den Betroffenen an einen kühlen Ort bringen oder für Schatten sorgen. Den Kopf erhöht lagern und vorsichtig mit feuchten Tüchern kühlen; auch Luft zufächeln bringt Erleichterung. Unbedingt muss man Bewusstsein, Atmung und Puls kontrollieren und bei akutem Verlauf den Rettungsdienst alarmieren.
Vorbeugen ist die beste Erste Hilfe: Deshalb sollten vor allem Kinder in der Sonne immer eine Kopfbedeckung tragen
Wissen rettet Leben: Die meisten Notfälle ereignen sich im familiären Bereich sowie im Beruf und in der Freizeit. Oftmals gilt es bereits in den ersten Minuten schnell und kompetent zu handeln. Um die Erste-Hilfe-Kenntnisse auf dem aktuellen Stand zu halten empfehlen die Johanniter in Nordhausen eine regelmäßige Auffrischung. Infos zu den Kursen unter: Tel.: 03631/90590, e-mail: KV.Nordhausen@juh-sat.de

