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Di, 15:29 Uhr
23.06.2020
Städtische Museen Nordhausen

Dokumentierter Zerstörungsgrad nach Luftangriffen

75 Jahre Kriegsende – 75 Jahre Zerstörung der Stadt Nordhausen – und bereits zwei weitere von nunmehr 413 entschärften Bomben-Blindgängern in diesem Jahr: Im stadtgeschichtlichen Museum Flohburg ist noch bis Herbst dieses Jahres die Kabinettausstellung zu sogenannten „Kriegssachschadenspläne“ zu sehen...

Schadenskataster im Museum Flohbirg (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Schadenskataster im Museum Flohbirg (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)


Die kleine Ausstellung zeigt „Kriegssachschadenspläne“, auf denen der Zerstörungsgrad ausgewählter Teile der am 3. und 4. April 1945 durch britische Fliegerangriffe schwer bombardierten Stadt abgebildet sind.

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„Die Pläne wurden nicht von höheren Landesinstitutionen angefordert, auch nicht zur geschichtlichen Dokumentation der Schäden gezeichnet. Sie wurden in Nordhausen 1945 durch die Stadt als unverzichtbare Grundlage für den Wiederaufbau beauftragt und erarbeitet und sind ein wichtiges Zeugnis des Aufbaus der fast komplett zerstörten Stadt nach 1945,“ führt Dr. W.G. Theilemann, Leiter des Stadtarchivs, aus. Hergestellt wurden die Pläne auf der Basis des Stadtplanes aus 1938 durch das damalige Stadtvermessungsamt. Dessen Leiter war im Juni 1945 der Stadtvermessungsrat Bruno Hartung, Zeichner beim Stadtvermessungsamt war der Vermessungstechniker Horst Andersch. Stadtpläne und Luftbilder zum Vergleich bis auf Straßenebene vervollständigen die kleine Schau.

Daneben ist wie zum Kontrast noch bis zum Freitag, den 26. Juni 2020, die Bilderausstellung „Die alte Stadt - Nordhäuser Stadtansichten“ im Museum Flohburg zu sehen. Die Stadt Nordhausen blickt zurück auf eine über tausendjährige Geschichte, die sowohl die Stadtentwicklung als auch das Aussehen geprägt und verändert hat. Dies wird auf eindrückliche Art und Weise durch die gezeigten Bilder deutlich.
Aufgrund der Einschränkungen in Folge der Corona-Pandemie sind die drei städtischen Museen bis auf Weiteres wie folgt geöffnet:

Museum Tabakspeicher
Angepasste Öffnungszeiten: dienstags und mittwochs, in der Zeit von 13 bis 17 Uhr.
Aktuelle Ausstellung: Verlängerung der Sonderausstellung „Eiserne Bestseller - Schwert und Rüstung in Handwerk und Gesellschaft“ bis 30. August.
Hinweise: Der Zugang ist nur für Einzelbesucher und familiäre Kleinstgruppen gestattet und pro Stunde auf max. 20 Personen beschränkt, damit der Sicherheitsabstand von 1,5 m eingehalten werden kann. Allen Besucherinnen und Besucher wird empfohlen, eine persönliche Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Veranstaltungen jeglicher Art sowie Führungen finden im Museum bis auf Weiteres nicht statt.

Die Flohburg |Das Nordhausen Museum
Angepasste Öffnungszeiten: donnerstags und freitags, in der Zeit von 13 bis 17 Uhr.
Aktuelle Ausstellung:
  • „Die alte Stadt - Nordhäuser Stadtansichten“ im großen Sonderausstellungsraum,
  • der Grüne Salon mit der Kabinettausstellung „Die Nordhäuser „Kriegssachschädenspläne aus 1945“,
  • das Naturalienkabinett.
Ein großer Teil der Dauerausstellung bleibt bis auf weiteres geschlossen, da aufgrund der vielen Berühungsmodule, die Hygienevorschriften nicht eingehalten werden können.
Hinweise: Der Zugang ist nur für Einzelbesucher und familiäre Kleinstgruppen gestattet und pro Stunde auf max. 20 Personen beschränkt, damit der Sicherheitsabstand von 1,5 m eingehalten werden kann. Allen Besucherinnen und Besucher wird empfohlen, eine persönliche Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Veranstaltungen jeglicher Art sowie Führungen finden im Museum bis auf Weiteres nicht statt.

Das Kunsthaus Meyenburg
Angepasste Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, in der Zeit von 13 bis 17 Uhr.
Aktuelle Ausstellung: Die Sonderausstellung „Zu den Küsten des Lichts - Jürgen Rennebach“ wird bis 28. Juni verlängert.
Hinweise: Der Zugang ist nur für Einzelbesucher und familiäre Kleinstgruppen gestattet und pro Stunde auf max. 20 Personen beschränkt, damit der Sicherheitsabstand von 1,5 m eingehalten werden kann. Allen Besucherinnen und Besucher wird empfohlen, eine persönliche Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Veranstaltungen jeglicher Art sowie Führungen finden im Museum bis auf Weiteres nicht statt.
Autor: red

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