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Fr, 11:06 Uhr
24.06.2005

Dortmunder soll’s richten

Nordhausen/Leinefelde (nnz). Die SPD hat gestern ihren Direktkandidaten für den Wahlkreis 190 gewählt. Wen die Nordthüringer Sozialdemokratie in den kommenden Monaten unterstützen soll, das erfahren Sie mit dem bekannten Klick.


Manuel Müller heißt der Direktkandidat, der Sozialdemokrat ist 25 Jahre alt, stammt aus Dortmund und hat in Heiligenstadt eine Firma mit 17 Beschäftigten. Im Heiligenstädter Stadtrat ist er noch bis Ende Juli Mitglied und Fraktionsvorsitzender. Dann wohnt der Mann in Buhla, wo er sich ein neues Anwesen geleistet hat. Von den 81 Vertretern aus dem Wahlkreis 190 stimmten 57 für Müller, damit zog sein Kontrahent aus Mühlhausen den Kürzeren.

Als Listenkandidatin wurde Corinna Appenrodt aus Neustadt gewählt. Die 30jährige sollte eigentlich für den „normalen“ Bundestagswahlkampf aufgebaut werden, doch Bundeskanzler Gerhard Schröder machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Doch als Frau, so schätzen Insider ein, habe sie eher eine Chance in den Bundestag einzuziehen, als Müller mit seiner Direktkandidatur.

Corinna Appenrodt hat sich den 18. September übrigens nicht nur als den Termin für die Bundestagswahl ganz dick in ihrem Kalender angestrichen. Es ist auch der vorausberechnete Termin für die Geburt ihres Kindes.
Autor: nnz

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